Manchmal möchte man ja beinahe Mitleid haben. Da stellen sich auf Veranstaltungen erwachsene Menschen vor ein ebenso erwachsenes Publikum und bekunden dass sie zu Hause die Familie dazu verdonnert hätten, alle Netzteile aus der Steckdose zu ziehen um das Klima zu schützen. Das spart nämlich Energie und somit CO2, verkünden sie mit stolzgeschwellter Brust. Gleichzeitig steht draußen vor der Türe ein gnadenlos übermotorisiertes Vehikel, das den Protagonisten sanft von dieser zur nächsten Kundgebung schaukeln soll. Im Falle von besonders wichtigen Politmarionetten wartet gar ein Hubschrauber oder ein Düsenflugzeug am nächsten Flugplatz. In dem Punkt nehmen sie es mit ihrem behaupteten Klimaschutz dann nicht so genau und pusten CO2 in die Luft als gäbe es kein Morgen. Wasser predigen und selbst Wein trinken, sehr vorbildlich.

Politiker neigen für gewöhnlich gerne dazu, aus einer Mücke einen Elefanten und umgekehrt zu machen. Also schauen wir einfach mal selber nach? Was ist denn falsch mit unserem Klima? Es wurde wärmer. Ja und? Das globale Klima wurde schon öfter wärmer. Es wurde auch wieder kälter. So wie jetzt. Seit etwa der Jahrtausendwende sind die globalen Temperaturen rückläufig. Der Winter 2007/08 zum Beispiel war einer der kältesten seit Beginn der Aufzeichnungen, auch wenn er hier in Deutschland reichlich mild ausfiel. Das lokale Wetter ist eben kein Abziehbild des globalen Klimas. Die Chinesen zum Beispiel haben im Gegensatz zu uns den letzten Winter deutlich anders in Erinnerung. Und laut Prognose von gänzlich unerwarteter Seite, nämlich von Mojib Latif – dem Klimaerwärmungsapologeten in Deutschland schlechthin -, wird sich das Weltklima in den nächsten 10 Jahren noch weiter abkühlen. Alles ganz normal, wie gehabt.

Da stellt sich jedoch die Frage, was mit dem Grönlandeis los ist. Aber was soll damit sein? Nichts. Dem geht es gut wie eh und je. Obwohl unsere bunte Kanzlerin medienwirksam vor Ort war und unnötig viel CO2 verursachte. Und was ist mit den abgeschmolzenen Alpengletschern? Nun, die werden wieder auf ihre alte majestätische Größe heranwachsen. Abgeschmolzen sind sie letztlich, weil Stürme Saharastaub wie auch Staub aus Industriebetrieben in die Alpen verfrachteten der sich auf das “Ewige Eis” der Gletscher legte. Der Staub absorbierte die Sonneneinstrahlung und ließ die Gletscher schmelzen. Simpelste Physik. Und die Arktis? Sollte die nicht diesen Sommer wegschmelzen? Die schmilzt nicht weg. Satellitenaufnahmen der NASA belegen, sie ist noch da und deutlich größer als im August 2007. Die Eisbären gehen also nicht baden, obwohl es Al Gore Mitleid heischend postulierte. Aber was ist mit dem Meeresspiegel? Sollte der nicht ansteigen? Naja, das ist er doch auch. Ein oder zwei Zentimeter, vielleicht drei. Dann fiel er wieder. Sowas macht der öfter und kann das auch noch viel dynamischer, wie Ozeanographen berichten. Bangladesch geht auch nicht unter. Vergleiche von Satellitenaufnahmen über Bangladesch ergaben entgegen alarmistischer Prophezeiungen einen Landgewinn um rund 1000 km² in den letzten 30 Jahren. Im malerischen Venedig ist der Wasserspiegel, der vom Meer gespeist wird, 2008 auf ein Rekordtief gefallen. Die Gondoliere müssen aufpassen, dass sie mit ihren schmucken Gondeln nicht auf Grund laufen. Rettungsboote von Ambulanz und Feuerwehr erreichen schon nicht mehr alle Stadtteile. Es entwickelte sich in der Realität anders, als es uns die Klimaalarmisten prophezeiten. In Indien erfroren letzten Januar über 90 Menschen die von der Kälte überrascht wurden, in Bagdad schneite es im Januar zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder. Überhaupt wurde die ganze arabische Welt von einem ungewohnt kalten Winter heimgesucht. In Mexiko forderte Selbiger Erfrierungsopfer in Gegenden, die sonst weder Frost noch Schnee kannten. Die vorher erwähnten Chinesen erlebten einen der strengsten Winter seit den 1970ern. Diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Aber ich denke, das reicht fürs Erste.

Tja, was ist dann jetzt mit dem Treibhausgas Kohlendioxid – dem CO2 – los? Funktioniert es etwa nicht mehr? Hat es jemals funktioniert? Oder hat es eventuell beim Treibhauseffekt gar nicht mitgespielt? Manche der Alarmisten argumentieren gerne mit der Venus, deren Atmosphäre zu 96,5% aus Kohlendioxid besteht. Und genau deshalb herrsche dort eine durchschnittliche Temperatur von über 450°C, meinen sie. Was in der Diskussion immer gerne verschwiegen wird sind ein paar nicht ganz unwichtige Kleinigkeiten. Zum Beispiel der Abstand der Venus zur Sonne, der nur etwa 70% des Erdabstandes ausmacht. Außerdem besitzt die etwas kleinere Venus eine Atmosphäre mit dem 90fachen Volumen der Erdatmosphäre. Auf der Venusoberfläche herrscht dadurch ein Druck von satten 92 bar. Dort wäre es auch so heiß, wenn die Luft gänzlich aus Stickstoff bestünde.

Im krassen Gegensatz dazu der Mars. Seine Atmosphäre besteht ähnlich wie die der Venus zu 95,3% aus CO2, dafür herrscht dort nur ein Druck von 0,06 bar. Sein Abstand von der Sonne beträgt im Mittel etwa 150% des Erdabstandes. Und dort ist es mit einer mittleren Temperatur von -55°C ganz schön schattig. Trotz des angeblichen Treibhausgases CO2.

Vielleicht stimmt ja wirklich etwas mit dem CO2 nicht. Jedenfalls in dem Sinne, in dem es eine wesentliche Rolle im Klimageschehen spielen soll. An der Erdatmosphäre hat CO2 ohnehin nur einen Anteil von 0,038%. Also verschwindend gering. Für Leute wie mich, die Zahlen am Besten in Form von Grafiken verstehen, habe ich das Verhältnis einmal aufgemalt.

Dieses klitzekleine schwarze Krümelchen da unten rechts neben dem Argon, das ist der gesamte CO2-Anteil in der Erdatmosphäre. Mit seinen nur 0,038% gehört CO2 fast schon zu den Spurengasen. Letztgenannte teilen sich den kärglichen Rest des Volumens. An diesem kleinen schwarzen Krümelchen da oben soll der Mensch etwa zu 5% Schuld haben. Das behauptet jedenfalls das IPCC, ein Gremium der UNO. Der Behauptung mag man Vertrauen schenken oder nicht. Aber nehmen wir sie einmal für bare Münze und legen diese 5% auf die gesamte Erdatmosphäre um, dann kommen wir auf einen anthropogenen – also menschgemachten – Anteil von gerade einmal 0,0019%. Hierfür noch zu versuchen eine Fläche einzuzeichnen habe ich mir erspart. Ein einzelnes Pixel wäre dafür bereits zu groß. Die dargestellte Aufteilung gilt für die gesamte so genannte Homosphäre, die sich von der Erdoberfläche bis in Höhen von 80 bis 120 km erstreckt. Homosphäre heißt sie deshalb, weil darin alle Gase unabhängig von deren Molekülgröße gleichmäßig verteilt sind. Der von der Luft aufgenommene Wasserdampf bleibt in dieser Darstellung unberücksichtigt, weil er ein weniger homogenes Verhalten zeigt.

Weitere Indizien belegen ebenfalls den nicht vorhandenen Einfluss des Kohlendioxids. Lange Zeit hatten die Protagonisten des anthropogenen Klimawandels den direkten Zusammenhang vom menschgemachtem CO2 und der Erderwärmung behauptet. Doch gab es in den Jahren zwischen 1940 und etwa Mitte bis Ende der 1970er Jahre trotz steigender CO2-Emissionen eine merkliche Abkühlung des globalen Klimas. Ein anderes Beispiel: Nach Auswertung von Bohrkernproben aus dem “Ewigen Eis” und Analysen von Baumringen sowie Korallen ließen sich Schlüsse auf früher herrschende Temperaturen und CO2-Konzentrationen ziehen. Den Ergebnissen zu Folge eilte die Temperaturerhöhung der Erhöhung des Kohlendioxidgehaltes in der Luft stets weit voraus. Zum Teil um bis zu 800 Jahre. Was bedeutet, dass die CO2-Konzentration von der Temperatur beeinflusst wird und nicht umgekehrt.

An den hier aufgeführten Verhältnissen und Indizien lässt sich bei einigermaßen gesundem Menschenverstand leicht ermessen, welchen Einfluss das CO2 – ganz zu schweigen vom winzig kleinen anthropogenen Beitrag – auf das Klimageschehen überhaupt haben kann. Nämlich gar keinen.

Wenn das mit dem CO2 so wie behauptet nicht stimmen kann, was ist dann mit den Wissenschaftlern los die noch immer steif und fest auf einem katastrophalen Treibhauseffekt durch Kohlendioxid beharren? Sind die einer kollektiven Hypnose anheim gefallen? Nun, zunächst einmal muss man den Wissenschaftlern entlastend zugestehen; sie sind Menschen. In vielen Fällen sind sie Arbeitnehmer und denen ist zwangsläufig das Hemd meist näher als der Rock. Wissenschaftler sind von Forschungsaufträgen aus der Wirtschaft oder vom Staat abhängig. Sie müssen ihr kleines Häusel im Grünen abbezahlen, oder den schicken Wagen. Viele haben eine Familie zu ernähren, usw. Und wenn zum Beispiel ein Zoologe für seine Arbeit unter dem Titel “Das Liebesleben der europäischen Eichhörnchen” keine Forschungsgelder bewilligt bekommt, dann versucht er eben einen neuerlichen Anlauf mit “Das Liebesleben der europäischen Eichhörnchen unter besonderer Berücksichtigung des globalen Klimawandels durch CO2“. Der größte Fehler den ein Forscher heute begehen kann ist, wenn er sich offen gegen den CO2 Konsens stellt. Denn dann gilt er schnell als nicht wissenschaftlich oder noch schlimmer, als Klimaleugner. Wer sich seinen Ruf auf diese Art ruiniert, wird von Forschungsgeldern ausgeschlossen und kann sich irgendwo um eine bescheidenere Stelle bemühen. Vielleicht hat er Glück und bekommt einen Arbeitsplatz von der Ölindustrie für seine Klimaskepsis. Doch auch dort kann er seinen Eigensinn nicht ausleben. “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing” hieß es damals schon bei den Landsknechten.

Wie es aussieht schrecken manche so genannte Wissenschaftler auch nicht davor zurück, auf Forschungsergebnisse – sagen wir mal – begünstigend einzuwirken um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Klassisches Beispiel ist der Fall mit der Hockeystick-Kurve. Eine grafische Darstellung der globalen Temperaturentwicklung vom Jahr 1000 A.D. bis in die heutige Zeit.


(Manipulierte Temperaturkurve. Quelle: IPCC 2005)

Unschwer zu erkennen, ähnelt die Kurve einem Hockeyschläger. Daher der Name. Eine schöne Grafik und sicherlich sehr aufwändig. Nur ist sie leider – oder eher zum Glück – falsch. Unabhängige Wissenschaftler überprüften das Computerprogramm, das diese Kurve erzeugt hat. Dabei stellten sie fest dass dieses Programm so gut wie immer eine flache Kurve erzeugte die am Ende exponentiell anstieg. Egal welche Daten sie zu Grunde legten. Auch wurden Methoden, Daten und Algorithmen nicht offen gelegt. Was nicht gerade für die Lauterkeit der “Forschungsergebnisse” spricht.

“Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.” heißt es im Volksmund. Wenn diese Kurve – die das IPCC lange Zeit wie eine Monstranz vor sich her trug – falsch ist, dann darf der ansonsten eingeschüchterte Laie vermuten welche Schummeleien sich beim IPCC darüber hinaus noch verbergen. Und tatsächlich, das IPCC hat Aussteiger und die plaudern aus dem Nähkästchen. Der Klimaforscher Dr. Vincent Gray aus Neuseeland war seit 1990 als Gutachter beim IPCC beschäftigt und Insider dieses Gremiums. Er sagt öffentlich, das IPCC sei von Grund auf korrupt und die einzige Reform die er sich vorstellen könne dessen Abschaffung wäre. Dann meint er noch, das IPCC dreht sich das Klima zurecht. In der Zusammenfassung liest sich seine harsche Kritik wie folgt:

Ich war vom ersten Anfang an einer der “Expertengutachter” des IPCC und habe eine recht große Anzahl von Kommentaren zu den Entwürfen beigesteuert. Kürzlich wurde mitgeteilt, dass ich 1.878 Kommentare zum letzten Entwurf des gegenwärtigen 4. IPCC-Berichts eingereicht hätte. Über den gesamten Zeitraum habe ich intensiv die Daten und Verfahren derjenigen untersucht, die an den IPCC Studien in ihrer ganzen Bandbreite mitgewirkt haben. Ich habe eine große Bibliothek an Nachdrucken, Büchern und Kommentaren. Viele meiner Kommentare liegen in gedruckten Aufsätzen, in einem Buch, und in gelegentlichen Rundschreiben öffentlich vor. Ihre Zahl beläuft sich zur Zeit auf insgesamt 157.

Ich begann die Arbeit im Vertrauen auf die wissenschaftliche Ethik, nämlich dass Wissenschaftler Fragen ehrlich beantworten und ihre wissenschaftlichen Argumente ausschließlich auf Tatsachen, Logik und gültige wissenschaftlichen und mathematische Prinzipien gründen. Gleich von Anfang an bereiteten mir die Verfahren des IPCC Schwierigkeit. Eindringliche Fragen blieben oft ohne jede Antwort. Kommentare zu den IPCC-Entwürfen wurden ohne Erklärung zurückgewiesen, und Versuche, den Fragen nachzugehen, wurden uneingeschränkt abgewürgt.

Im Lauf der Jahre habe ich mehr über die Daten und Verfahren des IPCC gelernt, ich bin zunehmend auf Widerstand gestoßen, wenn ich Erklärungen anbieten wollte, bis ich schließlich zu dem Schluss gezwungen war, dass die Datenerfassung und wissenschaftlichen Methoden, die der IPCC in beträchtlichen Teilen seiner Arbeit anwandte, unzuverlässig sind. Der Widerstand gegen alle Bemühungen, diese Probleme zu untersuchen und zu diskutieren oder zu korrigieren, hat mich davon überzeugt, dass normale, wissenschaftliche Verfahren nicht nur vom IPCC abgewiesen werden, sondern auch davon, dass diese Praktiken endemisch und vom ersten Anfang an Teil dieser Organisation waren. Ich gehe daher davon aus, dass der IPCC von Grund auf korrumpiert ist. Die einzige “Reform”, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.

Quelle: Europäisches Institut für Klima und Energie Jena

Ein weiterer IPCC-Aussteiger, der australische Klimawissenschaftler Dr. David Evans, war von 1999 bis 2005 verantwortlich für die Erfassung der australischen CO2-Emissionen. Er bestätigt, was ich oben schon deutlich machte. Er meint, es gebe keinen Nachweis dafür, dass CO2 nennenswert unser Klima beeinflusst (siehe Krümelchen). Wörtlich äußert Dr. Evans:

Ich habe das FullCAM-Modell entwickelt, das den Kohlenstoff-Kreislauf bei Pflanzen, im Boden, beim Abfall und in der Landwirtschaft ermittelt, ein Programm, das Klimadaten, Pflanzenphysiologie und Satellitenmessungen benutzt. Viele Jahre habe ich die Debatte über die globale Erwärmung verfolgt. Als ich 1999 anfing, erschien mir plausibel, dass CO2 eine globale Erwärmung verursacht. Die Beweise waren zwar nicht schlüssig, aber warum warten, wenn es so schien, als ob wir rasch handeln müssten? Bald arbeiteten Regierung und Wissenschaftler zusammen und viele neue Forschungsjobs wurden geschaffen. Wir Wissenschaftler hatten die politische Unterstützung, das Ohr der Regierung, große Budgets und fühlten uns wichtig. Es war großartig. Wir arbeiteten, um den Planeten zu retten.

Aber seit 1999 haben neue Erkenntnisse die Annahme ernsthaft infrage gestellt, dass CO2-Emissionen die Hauptursache für eine globale Erwärmung sind. 2007 war es dann ziemlich klar, dass CO2 nur eine minimale Rolle spielt. Wie Lord Keynes einst sagte: “Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich auch meine Meinung. Was machen Sie, mein Herr?”

Quelle: Europäisches Institut für Klima und Energie Jena

Ein kleiner Einblick in die Schmutzwäsche der Wissenschaftler. Manchmal kann einem schon das Grausen kommen. Was wird da wohl sonst noch so geschummelt?

An der Stelle taucht die unvermeidliche Frage auf: Was soll der ganze Schwindel? Wer profitiert davon? Gibt es etwa eine globale Gruppe, die im Hintergrund die Fäden für eine groß angelegte Verschwörung zieht? Ein paar Illuminaten, die sich selbständig machen wollen? Oder etwa die Freimaurer, die ja angeblich überall ihre unegalen Fingerchen drin haben sollen? Doch ist die Antwort vermutlich viel einfacher als man meint. Es geht um Geld. Um viel Geld. Aber nur für einige Wenige. Für andere geht es um Macht, Prestige und ein gut dotiertes Pöstchen nach der Amtszeit. Für wieder andere geht es um den Arbeitsplatz oder die Karriere, vielleicht auch um den Partner oder die Partnerin, der oder die für den Klimaschutz eintritt. Bei manchen ist es nur der Konformitätszwang in der Gesellschaft, denn Abweichler sind nirgends gerne gesehen. Nicht wenige Leute haben demnach ein begründetes Interesse am Klimaschwindel und zum Teil wissen sie nicht mal, was für eine Schmierenkomödie da läuft.

In den 1970er Jahren gab es schon einmal so eine Panikmache. Damals ging es um das genaue Gegenteil. Seit etwa 1940 kühlte sich das globale Klima langsam ab. Das Schreckgespenst einer drohenden Eiszeit wurde heraufbeschworen und Schuld sollte natürlich der Mensch mit seiner Industrialisierung, den Fabriken, dem Heizen und dem Autofahren sein. Nur wurden die Alarmisten damals durch das Faktum einer globalen Erwärmung, die sich ab etwa Mitte bis Ende der 1970er Jahre abzeichnete, sehr schnell unglaubwürdig. So wandten sie sich offenbar lieber dem damals neu entdeckten Ozonloch zu. Aber das ist eine andere Geschäftsidee und die soll an anderer Stelle ausführlich behandelt werden. Etwa Mitte der 1980er Jahre wurde der Grundstein für die heutige Klimapanik gelegt. Für die Wissenschaft stand fest, das globale Klima würde sich nun wieder erwärmen. Was ja auch stimmte.

Und so kommt immer wieder einmal jemand auf die Idee, aus einem völlig normalen natürlichen Vorgang seine Vorteile zu ziehen. Beispiele dafür gibt es aus der menschlichen Geschichte genug. Donnerte es in grauer Vorzeit vom Himmel, drängte die steinzeitliche Gemeinde den Schamanen das dräuende Unheil abzuwenden. Was er gegen eine kleine Gebühr in Form von Opfergaben bereitwillig tat. Verfinsterte sich im gleichsam finsteren Mittelalter die Sonne oder der Mond, drängten die Gläubigen ihr kirchliches Oberhaupt Fürbitte beim Herrn im Himmel zu leisten. Was der sich nicht zweimal sagen und ebenfalls gut bezahlen ließ. Und wer nicht zahlen wollte, der bekam innige christliche Nächstenliebe zu spüren. Zu damaligen Zeiten waren es meist lokal eng begrenzte Bereiche, in denen die Menschen für natürliche Ereignisse zur Kasse gebeten wurden. Im globalen Maßstab ist das ungleich schwieriger. Es musste erstmal etwas ganz Großes sein. Eine drohende globale Katastrophe der sich niemand entziehen konnte. Wiederum aber nicht unglaublich groß, das wäre kontraproduktiv. Fakt war die tatsächliche globale Erwärmung und der Mensch in den Industriestaaten sollte dafür verantwortlich gemacht werden. Der Mensch in den Industriestaaten deshalb, weil der das Geld hat.

Globale Erwärmung betrifft zu allererst die Atmosphäre. Uns allen gemeinsam, Privatpersonen wie Firmen, ist der Ausstoß von Abgasen. Und es ist das Kohlendioxid, was der Mensch bei seinen Aktivitäten unvermeidlicherweise ausstößt. Ob er heizt, Auto fährt, das Licht einschaltet oder einfach nur atmet. Immer entsteht das Verbrennungsprodukt CO2. Zusammen mit der wissenschaftlich etablierten Lehrmeinung von einem Treibhauseffekt in der Atmosphäre wurde dem CO2 eine Rolle auf den Leib geschrieben, die es niemals ausfüllen konnte (siehe Krümelchen). Das war damals aber nicht weiter schlimm, denn die globale Temperatur stieg ja. Also musste es das CO2 sein, wenn es die Wissenschaftler schon sagten. In den 1990er Jahren verging kaum ein Tag, an dem nicht irgend ein Nachrichtensprecher etwas von bedrohlicher globaler Erwärmung verlas. Die wärmsten Jahre des Jahrhunderts verortete man in den 90ern, ob es stimmte oder nicht. Statistiken sind so geduldig wie das Papier auf das sie geschrieben werden. Groß war das Entsetzen unter den Protagonisten jedoch, als es mit der globalen Erwärmung um die Jahrtausendwende plötzlich zu Ende ging. Was der Erde nun an Erwärmung fehlte mussten die Medien leisten. Und sie zogen alle Register ihres umfangreichen Repertoires. Die Hysterie gipfelte in einem Hilferuf der Bildzeitung, dass die Erde bald verbrenne und wir nur noch 13 Jahre hätten dieses schreckliche Schicksal abzuwenden. In den üblichen großen Buchstaben natürlich.

Kommen wir wieder zur Politik zurück. Obwohl der Schwindel längst aufgeflogen ist, reden unsere Politiker immer noch von Klimaschutz und dass wir unbedingt etwas dafür tun müssen. Selbst die sonst tonangebenden USA liebäugeln neuerdings mit dem Kyoto-Protokoll. Das seltsame Schauspiel kommt einem vor wie eine Maschine, die jemand vergessen hat abzuschalten und die unermüdlich weiter wuselt. Wie oben bereits angeschnitten, hat sich um den Klimaschwindel herum ein komplexes Geflecht an Abhängigkeiten entwickelt. Es ist nicht mehr alleine der Handel mit Emissionsschutzzertifikaten. Der Klimaschutz bietet mittlerweile Arbeitsplätze für viele Menschen. Politiker besetzen Aufsichtsratsposten in Firmen, die sich dem Klimaschutz verschrieben haben. In der Nähe von Potsdam ging kürzlich eine Versuchsanlage in Betrieb, die Kohlendioxid unter die Erde verpressen soll. Zugleich kommt von der Universität Greifswald der Vorschlag, schnell wachsende Wälder anzupflanzen, diese beizeiten abzuernten und die kohlenstoffhaltigen Baumkronen unter der Erde endzulagern. Darüber hinaus wurde ein Verfahren entwickelt, Gashydrat – das eines Tages unsere Energieversorgung sichern könnte – bei der Förderung durch das “gefährliche” CO2 zu ersetzen. Und noch viele Torheiten mehr.

Man möchte lachen, wie über einen guten alten Schildbürgerstreich. Nur dummerweise kostet uns – die Verbraucher – dieser Klimaschwindel viel Geld. Geld das letzten Endes in den Taschen der Zertifikatehändler und in dubiosen Klimaprojekten, wie den oben genannten, landet. Noch viel schlimmer ist der vermehrte und von der Regierung auch noch geforderte Einsatz von Biosprit. Sein Nutzen für einen irgendwie gearteten Klimaschutz ist aufgrund des CO2-Unfugs vollkommen substanzlos. Gleichzeitig verteuert diese “Geschäftsidee” die Lebensmittel in einer Art, dass sich die Ärmsten der Armen in der Dritten Welt kaum noch Lebensmittel leisten können. Erste Hungertote und Hungeraufstände legen Zeugnis ab für die Verantwortungslosigkeit unserer Regierenden, die noch immer das hohe Lied vom so genannten Klimaschutz singen. Nächsten Monat sind hier in Bayern Landtagswahlen. Fragt einmal den Abgeordneten in Eurem Wahlkreis, wie er zu diesem gefährlichen Unsinn steht.

Kleines Bonmot zum Schluss: Es wurden erste “wissenschaftliche” Stimmen laut, die für die gegenwärtige Klimaabkühlung anthropogene Ursachen vermuten. Schuld ist, wie sollte es anders sein, natürlich das CO2. Jetzt fehlt nur noch, dass jemand nach bewährter Rabulistik das CO2 für den Wechsel der Jahreszeiten verantwortlich macht. Oder für die Gezeiten in der Nordsee.

MfG
Hans

6 Antworten zu “Klimaschutz”

  1. Kolumnistenschwein sagt:

    Ich bin zu sehr klimatischer Laie, um all diese Informationen zu beurteilen. Ich lasse es also auf mich zu kommen, versuche dabei, sowenig Umwelt wie mir möglich ist zu vernichten, behalte sowohl Badehose wie auch Norwegersocken im Schrank. Bin also für alle Fälle gewappnet.

  2. Hans sagt:

    Hi Kolumnistenschwein, Norwegerpulli und etwas Warmes für untenrum sollte man sich auch bereit halten. Das Klima macht was es will. Das werden weder Wissenschaftler noch Politiker ändern. Die sind nämlich klimatische Laien wie Du und ich. Wer ernsthaft meint, er könne das Klima beeinflussen oder retten, der ist einfach nur größenwahnsinnig. Oder dumm.

    MfG
    Hans

  3. knüppel aus dem sack sagt:

    auch ich habe mich in den letzten jahren etwas um diese erwärmung gekümmert und siehe da, alles schwindel, was da oben steht kann ich nur bestätigen! es gibt im netz eine grafik, wo die gesamte vom menschen verbrauchte energie, als fläche auf der erdoberfläche dargestellt wird, vergleichswert ist die sonneneinstrahlung. (blöd formuliert *g*, aber ihr versteht sicher was ich meine^^) wer viel musse hat, könnte auch mal eine berechnung mit der auf einen m² fallenden sonnenenergie machen, ca 1kw /m², stimmt nicht genau, ist auch egal, dient nur verbesserung der vorstellung. zusätzlich sollte mal ausgerechnet werden, wieviel energie vom gesamten wasser, der erde aufgenommen werden könnte, bevor es sich um 0,1C° erwärmen würde. angesichts der grössenordnungen, wünsche ich viel spass beim rechnen! ach so, bevor ich es vergesse, 0,1% strahlungsschwankungen der sonne könnten ja auch mal mit eingerechnet werden.^^

  4. Hans sagt:

    Hallo Knüppel aus dem Sack. Die Grafik und die Berechnungsgrundlage würden mich interessieren. Für einen nächsten Beitrag in der Art. Bisher habe ich nur versucht CO2 zu falsifizieren. Aber wo die Erderwärmung her kommt, dazu brauche ich noch felsenfestes Material. Hast Du zufällig einen Link?

    MfG
    Hans

  5. Naturseele sagt:

    Super Artikel der viele Fakten und wichtige Aspekte aufzeigt!
    Meine Hochachtung!

  6. Wahrheitskrieger sagt:

    Auch meinen Respekt für den Verfasser dieses langen Artikels.
    Eine gefährliche Rolle spielen doch bestimmt auch wieder die Konzern-Medien.Deren einzige Aufgabe es ist,die Leute zu manipulieren, verdummen u.s.w.

    Sehr guter Bericht.
    MfG
    R.

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