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In Regierungskreisen ist es ein unangenehmes Geheimnis, bei Informierten im Volke längst offenkundig: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Fall für die Tonne – die Restmülltonne. Allein schon der Name ist – spitzfindig betrachtet – physikalischer Unfug. Es gibt keine erneuerbaren Energien. Energie kann nur von einem Zustand in einen anderen umgewandelt werden, wie wir in der Schule gelernt haben sollten. Die sogenannte Energiewende kann man mit einem Möchtegernakrobaten vergleichen, der aus dem Stand einen Rückwärtssalto probiert und dabei schmerzhaft auf Knien und Ellbogen landet.

O-Ton Sigmar Gabriel (SPD)

»Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.«

»Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.«

Siehe Video: SAT1 – Sigmar Gabriel nimmt in Kassel Stellung zur Energiewende

»Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.«

Siehe: lokalo24.de – Energiewende vor dem Aus?

Angeblich ist Mäusemilch die teuerste Milch der Welt, so wie die Herstellung elektrischer Energie aus Solar- oder Windkraftanlagen zu den teuersten Methoden zählt. Was würden Sie sagen wenn der Staat beschlösse, dass künftig alle Deutschen Molkereigenossenschaften Mäusemilch von privaten Anbietern zu Mondpreisen abnehmen und in ihre Frisch- und H-Milch mischen müssten? »Pfui Deibel!«, schon klar. Natürlich hätte das einen gewaltigen Einfluss auf den Milchpreis. Vor allem weil sich immer mehr private Anbieter von Mäusemilch einfänden, die an dieser Zwangssubventionierung mitverdienen wollten.

Die Preise für Milch würden auf das Doppelte oder Dreifache steigen. Was einen Haushalt von Durchschnittsverdienern nicht unbedingt in Bedrängnis brächte. Wohl aber Bezieher von geringen Einkommen oder gar Empfänger von Transferleistungen. Freilich würde der Staat dann helfen, indem er den Unglücklichen kostenlose Beratung zur Einsparung von Milch anböte. So wie er es im Rahmen der Energiewende mit kostenlosen Beratungen zum Energiesparen bereits tat. Der Nutzen für die Betroffenen geht gegen Null.

»Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben«, meinte Sigmar Gabriel dieses Jahr in Kassel. Jürgen Trittin (Grüninnen) hingegen verglich das in ihrer Amtszeit als Bundesumweltministerin im Jahre 2004 noch mit einer Kugel Eis, was uns die Energiewende monatlich kosten würde. Da sollte Trittin heute mal mit Leuten reden, die ihr Warmwasser mithilfe von elektrischem Strom bereiten. Oder gar mit jenen Leuten, die noch mit – früher steuerbegünstigtem – Nachtstrom heizen. Verdammt teuer geworden, so eine Kugel Eis.
Siehe: BMUB – Erneuerbare-Energien-Gesetz tritt in Kraft

Die Komplexität der Energiewende unterschätzt? Oooch, is das wahr? Warum hat denen das denn keiner gesagt? Ach so, hat man? Schon lange zuvor? Warum haben diese Vollpfosten in der Regierung dann überhaupt mit dem Wahnsinn angefangen oder letzterem wenigstens nicht längst ein Ende bereitet? Aber so ist das halt wenn man lügt. Man muss immer weiterlügen. Es begann mit der CO2-Lüge, die zwar von echten Wissenschaftlern schnell falsifiziert wurde. Doch die Regierung und interessierte Kreise schoben diese Wissenschaftler ins Abseits, bezahlten wiederum andere Akademiker bei der Lüge mitzuwirken. Womit die Lüge einstweilen zur staatlich verordneten Wahrheit avancierte. Die CO2-Lüge ist freilich nicht zu ihrem Selbstzweck erdacht. Dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Interessen.

Wie zum Beispiel die Herstellung von sogenanntem Öko-Strom mithilfe von Solarpaneelen und aberwitzig hohen Windkraftanlagen, die unsere Landschaft verschandeln. Ganz davon abgesehen, dass Energiegewinnung mit solchen Installationen nicht stabil oder planbar ist, sie würde sich in einer freien Marktwirtschaft auch nicht rechnen. Hier muss die CO2-Lüge für eine weltweit beispiellose Zwangsabgabe herhalten. Der Deutsche Michel bezahlt den zweithöchsten Strompreis in Europa, obwohl es viel billiger ginge. »Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte«, wie der Herr Gabriel ganz zu recht anmerkte, sofern man das »wir« auf Regierung und klimaschützende Deppen im Lande bezieht.

Im Februar diesen Jahres wurde ein Jahresgutachten bekannt, in dem eine vom Bundestag eingesetzte sechsköpfige Expertenkommission der Regierung empfahl, das EEG vollständig abzuschaffen. Es gebe »keine Rechtfertigung für eine Fortführung«, wie es darin heißt. Und was ist zwischenzeitlich geschehen? Sigmar Gabriel will bis zum Sommer das EEG reformieren. Indem er einen Schlussstrich unter dem Gesetz zieht? Nein, jetzt soll auch die Industrie zur Kasse gebeten werden. Was zwar im Sinne der privaten Stromverbraucher eigentlich nur gerecht wäre. Es ginge aber in die völlig falsche Richtung. Die Deutsche Industrie steckt ohnehin schon in einem andauernden Konkurrenzkampf mit der billigeren globalisierten Wirtschaft. Warum soll sie dann auch noch für den Luxusstrom bezahlen, an dem sich gierige Vorteilsnehmer – um nicht zu sagen Schmarotzer – bereichern wollen?
Siehe: Handelsblatt – Vernichtendes Urteil für das EEG

Abschaffung des EEG wäre in der Tat die beste Lösung. Selbst das UN-Gremium IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change) empfiehlt das in seinem kürzlich veröffentlichten Klimaschutzbericht.

Die dreiste Berichtsfälschung der Klimatrickser

Die deutschen Verbraucher haben erneuerbare Energien zwar mit dreistelligen Milliardensummen subventioniert. Doch dem Klimaschutz hat das nichts gebracht. So steht es sinngemäß, aber recht deutlich im jüngsten Klimaschutzbericht der Vereinten Nationen, der im April der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Gemerkt hat das bislang freilich niemand.

Einer der Gründe dafür ist recht simpel: Die Bundesregierung hat den Befund der UN-Forscher in der offiziellen deutschen Zusammenfassung („Kernbotschaften“) schlicht unterschlagen. Weitere peinliche Passagen aus dem UN-Dokument wurden in der Zusammenfassung fast in ihr Gegenteil verkehrt.

Quelle: DIE WELT – Die dreiste Berichtsfälschung der Klimatrickser

Das IPCC plädiert natürlich weiterhin für Emissionsschutzzertifikate, die indes nur dazu gedacht sind eine bestimmte Klientel zu bereichern. Die Zertifikate bringen dem Klimaschutz etwa so viel, wie wenn ich in eine Tüte lache. Bei Licht betrachtet gibt es gar keine Maßnahme, die das Klima schützt. Das ist alles dummes Geschätz von Leuten, die eine Pseudowirtschaft ins Leben gerufen haben. Oder von solchen Dumpfbacken die es nicht besser wissen.

Doch die Bundesregierung führt die Lüge immer weiter. Sie kann nicht aus dem EEG aussteigen, weil die Lobby sie nicht lässt – möglicherweise dafür bezahlt hat dass es das Gesetz überhaupt gibt. Außerdem würden die Regierungsparteien Wähler verlieren. Nämlich jene, die sich aufgrund des EEG verschuldet haben um ihre Solardächer oder ihre Windspargel zu finanzieren. Selbstverständlich auch jene Wähler, die in Firmen arbeiten die an der Schmarotzergesetzgebung verdienen. Aber diese Firmen gingen in der jüngeren Vergangenheit hierzulande reihenweise pleite. Der unseriöse Deutsche Jobmotor mit Namen Klimaschutz stottert, weil China, Taiwan und andere Länder in gleicher Qualität viel billiger liefern können. Selbstverständlich ist der damit hergestellte Strom immer noch nicht wirklich konkurrenzfähig, aber dafür gibt es ja die Zwangssubventionierung namens Erneuerbare-Energien-Gesetz.

MfG
Hans

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