Diese Webseite verwendet im Normalbetrieb keine Cookies. Es sei denn, Sie schreiben hier Kommentare. Oder Sie versuchen sich anzumelden.cookies policy.     HABS KAPIERT

Propaganda gibt es nicht umsonst. Das weiß man auch bei ARD und ZDF. Deshalb hielt man sich dort die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die die Zwangsgebühren vom Rundfunkteilnehmer eintrieb. Jedenfalls bis zum 31.12.2012. Seit dem 1. Januar 2013 heißt der Laden »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice«, der Auftrag bleibt derselbe. Nämlich Geld von Bürgern einzuziehen, für Leistungen die letztere nie bestellt haben und zum Teil auch gar nicht in Anspruch nehmen.

Über 7,5 Milliarden Euro kamen bisher per anno zusammen. Ein stolzes Sümmchen. Es gibt Staaten auf der Erde, in denen wäre man froh über solche Mittel im Jahresetat zu verfügen. Und was macht man bei den so genannten »Öffentlich Rechtlichen« daraus? Naja, lassen wir das. Kraftausdrücke habe ich mir schon lange abgewöhnt.

Eine alte Kaufmannsregel besagt, man solle es von den Lebenden nehmen. Was der »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice« wohl erst wieder lernen muss. Der schickte Anfang Februar diesen Jahres an Herrn Adam Ries, wohnhaft in der Johannisgasse 23 in 09441 Annaberg-Buchholz, eine Beitragsrechnung über 53,94 Euro. In der Schule hatte ich noch gelernt, dass dieser Adam Ries Adam Riese hieß, ein Mathematikgenie war und als Vater des modernen Rechnens gilt. Nur weilt der Gute schon seit über 450 Jahren nicht mehr unter den Lebenden. Warum sollte er heute noch für Propagandafunk bezahlen?

Nicht nur dass ARD und ZDF über 16.000 japanische Leichen für ihre Anti-Atomkraft-Propaganda missbrauchen. Jetzt wollen sie auch noch Geld von einer Leiche eintreiben. Was soll man zu solchen Zuständen sagen? Vielleicht frei nach Cicero: »Quousque tandem abutere, ARD et ZDF, patientia nostra? O tempora, o mores!«

Siehe: FOCUS ONLINE – Brief an Adam Ries – Verrechnet: GEZ will Zwangsabgabe von totem Mathe-Genie

MfG
Hans

Eine Antwort zu “Propagandafunk will Geld von totem Genie”

  1. zdago sagt:

    @Vielleicht frei nach Cicero

    Wie wäre es mit Vespasian – seines Zeichens römischer Kaiser – und „non olet“ – Geld stinkt nicht!

    Das können auch unsere heutigen „Eliten“ bestätigen !
    mfg zdago