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Heute jährt sich die Tsunami-Katastrophe, die die japanische Ostküste heimgesucht hatte, zum zweiten Mal. Gestern Nachmittag las ich im Flieger den aktuellen Focus und stieß auf Seite 101 auf einen kurzen Artikel, nach dem die WHO kaum gesundheitliche Folgen durch den Fukushima-Unfall befürchtet.

Nicht weiter überraschend. Vor etwa einem Jahr erschien ein Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), gemäß dem es nicht ein einziges Todesopfer durch die ausgetretene Radioaktivität der durchgebrannten Brennstäbe in den havarierten Reaktoren gab. Die beiden bedauernswerten Opfer, die man dort im Keller eines Turbinenhauses fand, waren wohl ertrunken. Desweiteren befürchte man auch seitens der IAEO keine schweren Folgen.

Heute in der Früh erinnerte das Morgenmagazin von ARD und ZDF an Fukushima. Weniger an die Tsunamikatastrophe, sondern an Fukushima. Normalerweise schaue ich mir die Sendung nicht an, außer ich befinde mich in einem Hotelzimmer fern der Münchener Heimat und das Radioprogramm taugt nichts. In der Tagesschau um 7:00 Uhr gab es natürlich auch einen Beitrag über Fukushima.

Dort verlas Nachrichtensprecher Thorsten Schröder einen Text wie folgt: »Japan gedenkt heute der Opfer der verheerenden Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vor zwei Jahren. Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte damals den Nordosten des Landes erschüttert und eine bis zu zwanzig Meter hohe Tsunamiwelle ausgelöst. In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen ungefähr 16.000 Menschen ums Leben. Tausende gelten immer noch als vermisst«.

Interessante Satzkombination, nicht wahr? Der für gewöhnlich desinformierte Bürger könnte dabei glatt auf die Idee kommen, mehr als 16.000 Menschen wären durch die Kernschmelzen ums Leben gekommen. Tatsächlich gab es aber nicht ein einziges Todesopfer durch die Reaktorunfälle. Die 16.000 Opfer und die Vermissten gehen auf das Konto des Tsunami.

Endlich weiß der Fernsehzuschauer wenigstens, wofür man ihm das Geld mit Zwangsgebühren aus der Tasche zieht. Oder – euphemistisch gesprochen – die Demokratieabgabe, wie sie WDR Chefredakteur Fernsehen, Jörg Schönenborn, vor nicht allzulanger Zeit in unübertrefflicher Arroganz nannte. ARD und ZDF betreiben Anti-Atom-Propaganda mit dem Geld der Abgezockten und den Leichen von über 16.000 japanischen Katastrophenopfern.

Widerlich ist das. Einfach widerlich.

MfG
Hans

2 Antworten zu “Leichenpropaganda bei ARD und ZDF”

  1. zdago sagt:

    kann ich nichts dazu sagen – ich verbrenne meine Zeit schon lange nicht mehr mit diesen Sendungen. Bei den Mainstream Informationen setze ich schon voraus, daß ich belogen werde, und ich habe schon lange keine Lust mehr, meine Zeit damit zu verschwenden.
    Lieber fahre ich dann nach Loch Ness und schaue nach, ob es da wirklich kein Ungeheuer gibt!
    mfg zdago

  2. Hans sagt:

    Hallo Zdago,

    egal ob »Öffentlich Rechtliche« oder Private, man kann keinem glauben. Bei den »Öffentlich Rechtlichen« ist es klar. Die werden staatlich gesteuert. Und sollte ein Privatsender es wagen, einmal anders zu berichten als gewünscht, dann wäre er schnell weg vom Fenster. Aber das kann ohnehin nicht passieren. Nachdem die Deutsche Bank Leo Kirch unfein aus dem Geschäft geboxt hat, ist alles unter Kontrolle der »Internationalen Hochfinanz«.

    MfG
    Hans