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Logo der 17. UN-KlimakonferenzSchöner Spruch, gell? Und so entwaffnend. Man möchte fast das Taschentuch zücken und sich ergriffen ein Tränchen wegtrocknen. Doch nein, die Sonne schickt tatsächlich keine Rechnung und sie scheint für alle. Die Rechnung dafür schicken Menschen. Beispielsweise versteckt in der Stromrechnung. Man möchte es nicht für möglich halten, aber es geschieht. Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher bezahlen, damit Hausbesitzer ihre Solaranlagen auf dem Dach finanzieren können. Als Begründung lügt man uns etwas von Umweltfreundlichkeit vor. Dabei geht es in Wahrheit nur darum, einen bestimmten Industriezweig mit erschwindelten Geld zu unterstützen.

Apropos Schwindel: Heute treffen sich wieder die Nutznießer der medialen Aufbauarbeit der letzten Jahrzehnte um bei einem fröhlichen Stelldichein zu beratschlagen, wie dem Bürger noch mehr Geld aus den Taschen geleiert werden kann. Dieses Jahr hat man sich einen Platz ausgesucht, an dem es zurzeit mit Sicherheit warm ist. Nachdem bei der UN-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen massenhaft Teilnehmer wegen der Kälte absprangen und es 2010 in Cancún (Mexiko) so kalt war wie schon lange nicht mehr, wird die illustre Gesellschaft im südafrikanischen Durban sicher nicht Gefahr laufen, von ihrem Klimaglauben abzufallen.

Im Vorfeld wurde bereits wieder fleißig die Werbetrommel gerührt. Der CO2-Ausstoß sei so hoch wie nie, tönte es Anfang November aus den Gazetten der veröffentlichten Meinung. Selbstverständlich garniert mit Bildern von Eisbären, denen das Eis knapp wird. Gibt es eigentlich Belege dafür dass die Steinzeit zu Ende ging, weil den Steinzeitmenschen die Steine ausgingen? Ja ok, schlimme Sache das. Jemand müsste mal ein ernstes Wörtchen mit der Natur reden. Die ist nämlich für 96 % des CO2-Anstieges verantwortlich. Der Mensch hat daran nur einen Anteil von 4 %. Das heißt, dass sich der CO2-Anstieg auch ohne den Menschen fortsetzen würde. Was soll also dieser Unfug?

CO2-Entwicklung 2001-2011Unsere Atmosphäre, eine Geschichte voller – gewollter – Missverständnisse. Wenn man heute jemand fragt, woraus die Erdatmosphäre besteht, dann bekommt man neben vielen öh und äh eine wie auch immer geartete kurze Liste in der ein Gas mit Sicherheit immer dabei ist: CO2. Da sieht man mal, was jahrzehntelange Gehirnwäsche anrichten kann.

Unsere Atmosphäre besteht zu 78 % aus Stickstoff, zu 21 % aus Sauerstoff und zu 0,934 % aus Argon. Den Rest von etwa 0,066 % teilen sich die Spurengase. Unter anderem CO2 mit einem Anteil von mittlerweile 0,039 %. In ppm (parts per million) ausgedrückt, wären das 390. Anfang der 1990er Jahre waren es noch 350 ppm. In den vergangenen 10 Jahren ist der globale Wert von 370 auf 390 ppm gestiegen. 20 Teile pro Million, woran der Anteil des Menschen wie schon erwähnt bei 4 % liegen soll. Den Rest besorgt die Natur selbst. Die nebenstehende Grafik verwendet Daten der einzigen Messstation auf der Erde, die den CO2-Anteil in der Atmosphäre misst. Die befindet sich ausgerechnet auf dem Mauna Loa (Hawaii). Einem der größten aktiven Vulkane auf unserem Planeten. Das ist tatsächlich die einzige Quelle, die es gibt. Kein Referenzobservatorium weltweit. Wenn der Anstieg des CO2 auf vulkanische Aktivität zurückzuführen wäre, dann könnte es niemand beweisen.

Nichtsdestoweniger geht es um die Erreichung von Klimazielen. Man will einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 °C bis 2050 begrenzen. Na großartig. Obwohl es bis heute noch immer nicht bewiesen wurde, dass CO2 irgendeine Wirkung auf die globale Durchschnittstemperatur hätte, will die Klimareligion CO2 einsparen. Will es sogar einfangen und unter die Erde verpressen lassen. Dass die Irren damit eine Zeitbombe schaffen würden, die irgendwann einmal losgehen und zigtausende Menschen ersticken könnte, wird hartnäckig ignoriert. Da erscheint der Vorschlag, Baumkronen jährlich abzuernten und unter der Erde endzulagern, ja beinahe noch klug. Wenn es wirklich eine Klimawirksamkeit von CO2 gäbe.

Wie es aussieht, ist die behauptete Klimawirksamkeit ein peinlicher Griff ins Klo. Oder das dumme Geschwafel vom Treibhauseffekt. Ein Treibhaus funktioniert, indem man einen bestimmten Bereich mit durchsichtigen Elementen von der Außenwelt abschirmt. Sinnigerweise mit Glasscheiben oder ähnlich. Die so eingeschlossene Luft wird hauptsächlich von der einfallenden Infrarotstrahlung erwärmt und kann sich nicht mit der Außenwelt austauschen. Was dazu führt dass es in dem Treibhaus den genannten Effekt gibt. Es ist drinnen wärmer als draußen. Wie sollte CO2 einen solchen Treibhauseffekt hervorrufen? Doch nur, indem es sich wie eine Hülle um die Erdatmosphäre legt und die Wärmestrahlung der Sonne herein, aber nicht mehr hinaus lässt. Doch von einer solchen Hülle hätte man gehört, gäbe es sie wirklich. Gleiches gilt für Methan und andere so genannte Treibhausgase. Eine Worthülse ohne wissenschaftlichen Nutzwert.

Globale Temperaturentwicklung 2001-2011Bekanntermaßen wurden die Messdaten der CRU (Climate Research Unit of the University of East Anglia) auf Klimaerwärmung gequält. Zum Beispiel, indem man die Messstationen an ausgesuchten Plätzen aufstellte. An Flugzeugstartbahnen im Abstrahlbereich der Triebwerke oder auf großen Supermarktplätzen. Also an Plätzen, an denen man sich mit Sicherheit auf irgendeine Erwärmung verlassen kann. Trotzdem zeigen selbst diese Daten, dass die globale Durchschnittstemperatur in den letzten 10 Jahren im Sinken begriffen ist. Gäbe es reale Daten, dann wäre der Abwärtstrend noch markanter. Zugegeben, die Sinkrate von 0,43 auf 0,41 °C in einer Dekade ist nichts was einen vom Hocker reißt. Mit Blick auf die oben stehende Grafik von der CO2-Entwicklung zeigt sich aber was? Genau. CO2 und globale Durchschnittstemperatur haben nicht das Geringste miteinander zu tun.

Das Märchen konnte man den Leuten auftischen, als die Temperaturen zusammen mit den Messwerten vom Mauna Loa Observatorium noch vorschriftsmäßig leicht stiegen. Und selbst da war die Korrelation bereits Humbug. Schon damals konnte niemand eine Klimawirksamkeit nachweisen. Jetzt, wo die Temperaturen langsam aber stetig sinken während der CO2-Gehalt in der Atmosphäre unbeirrt weiter steigt, wird die Lüge für jeden offensichtlich.

Was machen diese Pappnasen dann überhaupt in Durban die kommenden zwei Wochen? Ganz einfach, noch ist nicht alles verloren. Man geht den amerikanischen Weg. Mit infantiler Beharrlichkeit weiter lügen und es sich einstweilen bei Hummer, Kaviar und Cocktails gut gehen lassen. Kostet ja nichts.

MfG
Hans

Übrigens: Renommierte russische Wissenschaftler prophezeien der Welt für die nächsten 100 Jahre Kälte. Na dann … wurden eigentlich schon abgeerntete Baumkronen unter der Erde endgelagert? Die könnten wir vielleicht eines Tages brauchen. Zum Heizen.
Siehe: 100 Jahre Kälte

Man könnte dann aber auch die Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen. Denn wenn es klirrend kalt wird, kommt selbst der fanatischste Grüne zur Vernunft.

3 Antworten zu “Die Sonne schickt keine Rechnung”

  1. Gilbert sagt:

    Hallo Hans,

    deine AKW-Bemerkung könnte früher ins Bewusstsein kommen, als man annimmt. Derzeit laufen in Frankreich mindestens 3 AKWs nur für den deutschen Verbrauch (+ weitere Schrottanlagen in Tschechien usw.). Die Franzosen heizen aber viel mit Strom (vor ca. 10 Jahren gab es wegen eines Kälteinbruchs mal eine massive Überlastung und einen Totalausfall des französischen Netzes). Wenn dieser Winter wieder etwas kälter wird, wer, glaubst du wohl, wird im Zweifelsfall nicht mehr beliefert?

    Ich habe übrigens bereits eine Baumkronenheizung
    Gilbert

  2. Hans sagt:

    Holla Gilbert.

    Es ist bereits Usus, zu Spitzenzeiten Strom ins Ausland zu verschenken. Mit Spitzenzeiten meine ich die Zeiten, in denen Windkraft & Co. unerwartet viel Strom liefern. In denen aber gar nicht so viel gebraucht wird. Der Strom wird dabei nicht nur verschenkt sondern teilweise werden sogar Strafzahlungen fällig. Als Schulkinder haben wir gelacht, als der Lehrer mal verdrossen meinte: »Schilda ist überall«. Heute weiß ich, wie recht er hatte.

    Wo wir gerade dabei sind: Meinst Du nicht dass es ein wenig übertrieben ist, Baumkronen zu beheizen? 😀

    MfG
    Hans

  3. Gilbert sagt:

    Ich kenne das. Teilweise werden Windräder abgeschaltet, weil man derzeit den Strom noch nicht mal abtransportieren kann. Bezahlt wird trotzdem. Dann stehen die Räder wieder tagelang still, weil kein Wind weht (wie vielfach in den letzten Jahren mit unterduchschnittlichem Wind- und Sonneaufkommen). In Summe machen die Ökofritzen derzeit trotz der Zwangszahlungen ohne Abnahme derzeit ein Minusgeschäft. Das ist es, was unsere Politik heute in großen Stil geschaffen hat: loose – loose – Situationen.

    Baumkronenheizung und nicht Baumkronenbeheizung. Das haben auch schon andere Leute falsch verstanden, als ich mit den rausgerissenen Holzdielen meines Schwagers eine Fußbodenheizung gehabt habe.

    Noch eine philosphische Betrachtung zum Abschluss: eine Zigarette verkürzt das Leben um 2 Minuten, ein Liter Schnaps um 5, ein Arbeitstag um 8 Stunden. Was ist somit besonders schädlich?