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Wer erinnert sich? Damals, Ende der 1970er Jahre, da gab es in Deutschland noch richtige Wälder. Und heute? Gigantische Flächen mit massenhaft Bäumen. Aber Wälder? Vielleicht hinter den Bäumen?

Eventuelle Parallelen zu aktuellen Ereignissen sind rein zufälliger Natur. Saurer Regen, Waldsterben, Ozonloch, Klimakatastrophe, Anstieg des Meeresspiegels, Fukushima … habe ich was vergessen? Zu Zeiten des »gefühlten« Waldsterbens verbreiteten die Grünen Panik – flankiert von Greenpeace und anderen Organisationen, die von der »German Angst« gut leben. Die damalige Regierung Kohl trat die Flucht nach vorn an und konnte den Wald plötzlich gar nicht genug schützen.

Später machten die üblichen grün angemalten Verdächtigen Panik wegen der »Globalen Erwärmung™«. Und wieder setzte sich eine CxU-Regierung – diesesmal unter Kohls Mädchen Merkel – an die Spitze und fördert mit unserem Geld alle möglichen Torheiten im Kampf um den »Klimawandel™«. Seit März diesen Jahres schüren die Panikmacher von den Grünen, Greenpeace & Co. wegen dem Atomunfall in Fukushima ein weiteres Mal erfolgreich die »German Angst«. Wieder einmal ist es die CxU-Regierung, die gar nicht schnell genug aus der Atomenergie aussteigen kann.

Man bauscht etwas auf, macht es zum Problem und bietet sich selbst als wichtigsten Teil der Lösung an. Es ist der immer gleiche Mechanismus. Irgendwo habe ich mal den Spruch aufgeschnappt: »Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert«. Hierzulande gibt man sich besonders klimafreundlich. Wir packen nicht mehr den Tiger in den Tank, sondern Palmöl aus Kokosnüssen. Unserem Wald geht es seit jeher prächtig. Aber in Asien sterben die Wälder, weil sie gigantischen Monokulturen aus Kokospalmen weichen müssen. Selbst Nahrungsmittel werden verknappt oder verteuert, weil Umweltschützer Ackerfläche für den Anbau von Biosprit missbrauchen. Alles nur für unsere »gefühlte« Umweltfreundlichkeit. Global denken, lokal handeln? Lächerlich. Lokal künstlich Probleme aufbauschen und sie aufregungsdemokratisch lösen, indem man in anderen Gegenden der Welt echte Probleme schafft. Der Satz ist nicht ganz so griffig, wie das dümmliche »global denken, lokal handeln«, aber spiegelt die Realität wider.

Zitat aus dem Film: »Als alle den Wald für sterbenskrank hielten, nahm die Waldfläche jährlich um 100 km² zu. Heute sind es sogar 170 km² pro Jahr«. Doch wer es publik machte, bekam Schwierigkeiten. Schon damals wurden Wissenschaftler verfemt und mit aller Niedertracht verfolg, wenn sie zu anderen Schlüssen kamen als gewünscht. Auch diese Praxis setzt sich bis heute fort.

Eine weitere häufig geübte Praxis, nämlich die der willkürlichen Zensur, lässt sich gegenwärtig live und in Farbe bei Arte bestaunen. Dieser Sender wird von uns GEZ (GEbührenZahlern) finanziert. Aber als ich heute bei Arte+7 nach dem Original des obigen Videos suchte, bekam ich folgende Meldung zu lesen:

Und ewig sterben die Videos bei Arte

Den Einleitungstext ließ man wenigstens stehen. Zitat:

Und ewig sterben die Wälder

Der Wald stirbt. Davon waren vor 30 Jahren fast alle Deutschen überzeugt, von Petra Kelly bis Helmut Kohl. „Der Spiegel“ verkündete: „Wir stehen vor einem ökologischen Hiroshima.“ Der „Stern“ schrieb: „Die Reihen der Bäume lichten sich wie Armeen unterm Trommelfeuer.“ Und der prominente Naturschützer Hubert Weinzierl war sich sicher: „Das Sterben der Wälder wird unsere Länder stärker verändern als der Zweite Weltkrieg.“ Auch Filmemacher Michael Miersch glaubte seinerzeit an die katastrophalen Fehlprognosen.
Um herauszufinden, wie es dazu kommen konnte, besucht er nun unter anderem einen Forstwissenschaftler, der damals beschimpft wurde, weil er die düsteren Prognosen für falsch hielt, und einen Medienforscher, der untersuchte, wie Journalisten das Ende des Waldes herbeischrieben. Warum seine Landsleute weniger panisch reagierten, erläutert ein französischer Historiker. Doch wie steht es heute um den Wald? Wird er die Klimaerwärmung verkraften?
In der Dokumentation stehen Wissenschaftler Rede und Antwort über den Zustand und die Zukunft der Wälder in Mitteleuropa und weltweit. Ist ein natürlicher Wald gesünder als ein Wirtschaftswald? Und tatsächlich ergeben die Recherchen, dass es im Jahre 2011 ein echtes, dramatisches Waldsterben gibt. Allerdings nicht hierzulande, sondern in Südostasien. Dort werden riesige Flächen gerodet, um Platz für Ölpalmen-Plantagen zu schaffen. Die wiederum sollen Europa den Rohstoff für von der Politik geförderte, angeblich klimafreundliche Bio-Kraftstoffe liefern.

Welchen Schluss darf der erstaunte Beobachter aus dieser Art Aufregungsdemokratie ziehen? Ablenkung? Wir haben wirklich größere Probleme als die Umwelt.

MfG
Hans

Eine Antwort zu “Und ewig sterben die Wälder”

  1. Gilbert sagt:

    Eine dieser stohdoofen Damen, die in der Politik so erfolgreich sind, hat mal in einem Interview treuherzig bekannt: „In meiner Abgeordnetenzeit bin ich einzig und allein meiner Wiederwahl verpflichtet.“ Prompt ist sie denn auch bei ersten realen Problem, dass mit Verbalschmarotzen nicht zu lösen war, so ernsthaft auf die Fresse gefallen, dass der Schaden nicht nur ihre Aussehen verbessert hat, sondern leider auch ihre politischen Chancen stark verschmälert.

    Quelle ist diese parlamentarische Demokratie, die wir so himmelhoch loben: um ein paar Stimmen von einigen ausgemachten Dumpfbacken wird auf jedes blödsinnige Gesäusel irgendeines Journalistenvolltrottels in der werbewirksamsten Weise reagiert. Sachhintergründe interessieren doch nicht, und Kenntnisse sind doch eher hinderlich als hilfreich, da das Verstellen auffallen könnte.

    Es wird Zeit, dieses uns nach dem 1. und erneut nach dem 2. WK aufgezwungene britische Mistsystem der parlamentarischen Demokratie erneut über Bord zu werfen. Unter preußischen Ministern wäre dieser Unfug nicht möglich, weil sie ihrem Amt und nicht ihrer Blödheit verpflichtet sind. Zurück zu einem System, in dem der Minister des Königs die Politik macht, das Parlament die Regeln und die Gerichte und der König gleich zwei Kontrollinstanzen sind. Das hat Deutschland schon mal nach vorne gebracht, und auch wenn die Briten wieder einen Weltkrieg anzetteln wollen, das Risiko wäre es wert.