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Aktion Linkstrend stoppenSeit über einer Woche beobachte ich nun schon verwundert die kleine Hausmeuterei in der CDU. »Aktion Linkstrend stoppen« heißt die Initiative, in der sich offenbar letzte Reste einer konservativen Mitgliederschar zusammengerottet haben. Ihr »Manifest gegen den Linkstrend« beginnt mit dem Satz: »Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der „Berliner Erklärung“ vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die „Öffnung nach links“ unumkehrbar weiter vorantreiben will«. Na sowas aber auch. Nach kaum 20 Jahren fällt denen am 15. Januar 2010 plötzlich ein Linkstrend auf?

Manifest gegen den Linkstrend

Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der „Berliner Erklärung“ vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die „Öffnung nach links“ unumkehrbar weiter vorantreiben will.
Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen.
In den letzten Jahren hat sie jedoch wesentliche Grundpositionen aufgegeben. Immer mehr Mitglieder und Wahlbürger rücken von einer Partei ab, deren Führung

  • den Marsch in den Schuldenstaat (aktuell 20.000 Euro Schulden pro Kopf!) ungebremst fortsetzt und Familien mit Kindern und eine bedrängte Mittelschicht mit immer größerer Steuer- und Abgabenlast beschwert;
  • sich linke Gesellschaftspolitik zueigen macht, ob bei der Geschlechterumerziehung des „Gender Mainstreaming“, Homo-Ehe oder der Gängelung von Unternehmen durch das „Antidiskriminierungsgesetz“;
  • eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik weiter vorantreibt, die selbst Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin als illusionär entlarven;
  • in immer mehr Bundesländern linke Schulpolitik mitträgt, statt konsequent das bewährte, differenziert gegliederte Schulwesen zu verteidigen;
  • mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigt;
  • es unterläßt, die hunderttausendfache „straffreie“ Kindestötung durch Abtreibung beim Namen zu nennen und für konsequenten Lebensschutz einzutreten;
  • sich scheut, der Gefahr der Islamisierung entgegenzutreten, das christliche Erbe zu verteidigen und dem EU-Beitritt der Türkei eine klare Absage zu erteilen.

Wir fordern eine grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende. Es geht um Deutschlands Zukunft und um das Leben unserer Kinder und Enkel.

Erstunterzeichner: [siehe Quelle]

Quelle: »Manifest gegen den Linkstrend«

Diese sieben Punkte lesen sich seltsam vernünftig. Zu solchen Erkenntnissen – oder besser Bekenntnissen – muss man den Initiatoren fraglos gratulieren. Aber; wo habe ich so etwas inhaltlich schon einmal gelesen? Naaa? Richtig! Wer wird denn da am rechten Rand angeln wollen? Diese Forderungen lassen sich bereits seit Jahren in den Verlautbarungen derer nachlesen, die man seitens der CDU doch lieber mit dem »Krampf gegen Rechts™« überzieht.

Freilich reagierte die CDU-Spitze zeitnah. Parlamentsgeschäftsführer Peter Altmaier betonte im Deutschlandradio, er könne in der CDU keinen Linksruck erkennen. Und weiter meinte er: »dass unter Führung von Angela Merkel die CDU in die Mitte des politischen Spektrums gerückt ist«. Was ohne Zweifel richtig sein mag, wenn man die »Mitte des politischen Spektrums« zwischen Andrea Nahles und Sarah Wagenknecht festmacht.

Nicht dass ich den Abweichlern in der CDU und im Umfeld Letzterer nicht das Allerbeste mit ihrer Initiative wünsche. Stellt sich nur die Frage, ob es eventuell schon zu spät sein könnte. Immerhin haben sie Angela Merkel als Parteichefin. Ein Muster an Opportunismus. Bei der SPD hatten sie Gerhard Schröder. Die SPD reichte in Folge ihre Wählerbasis großzügig an »Die Linke« weiter und muss sich nun bei den Migranten lieb Kind machen, damit sie nicht untergeht.
Siehe: ÜSPÜDÜ

MfG
Hans

8 Antworten zu “Aktion Linkstrend stoppen”

  1. Gilbert sagt:

    Jep … noch die drei fehlenden Punkte dazu, und man hat das Parteiprogramm der NPD. Aber wenn die Angela bei Stalin gelernt hat, dann wird sie schon wissen, wie der Parteiapparat mit den Möchtegern-Trotzkis umzugehen hat. Immer diese Scheiß-Demokraten …

  2. Mo sagt:

    Konservative Parteien neigen dazu, einen gewissen Zukunftstrend nicht zu erkennen.
    Ich gebe zu, politisch interessiert, ich kann mir nicht auf jede Äußerung in den politischen Ge

  3. Mo sagt:

    …filden eine abschließende Meinung bilden.
    Aber Fakt ist für mich:
    Es gibt ihn…diesen linken Impuls.

  4. Mo sagt:

    Nachtrag:
    Herr Hans, ich weiß nicht,welche Pferde Sie letztlich reiten..
    Aber ich empfehle, locker bleiben.

  5. Hans Bert sagt:

    @ Gilbert: Das Problem besteht ja darin, dass derartig klare Ansagen eine jede Partei sofort an den „rechten Rand“ katapultieren würde – wir leben leider mittlerweile in einem Land, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung zunehmend zum „Recht auf Meinungsäußerung im Sinne des Geschichtsunterrichtes und des Regierungswillens“ degeneriert. Schade! Und höchst beunruhigend …

  6. Gilbert sagt:

    @Hans-Bert: Sollte uns das (mit dem rechten Rand) nicht allmählich egal sein ? Ich glaube schon !

    Öffentliche und veröffentlichte Meinung klaffen immer weiter auseinander, und das ist auch immer schlechter zu verbergen. Nenne es rechtslastig oder populistisch, sehr viele Leute würden es begrüßen, wenn sich tatsächlich mal eine Gruppierung in dieser Richtung outet. Die bisherigen Versuche wie die Pro-Bewegungen leiden ja weniger unter mangelndem Zuspruch als unter dem von der offiziellen Politik auf die Straße gerufenen linken Prügelmob (wie letztlich noch in Dresden), der auch den einen oder anderen Wähler einschüchtern wird (déjà vue ?).

    Ich bin nun einstellungsmäßig nicht der Typ, der sich für die Politik eignen würde, und die meisten anderen Blogger vermutlich auch nicht, aber wir können uns trotzdem fragen, ob wir nicht einen Beitrag in die richtige Richtung leisten, wenn wir das linke political-correctness-Geschwafel NICHT mehr mitmachen, sondern Tacheles reden.

  7. Hans Bert sagt:

    @ Gilbert: Definitiv! Ich verzichte seit jeher auf Political-Correctness (unter anderem auch, weil man damit so herrlich Leute schockieren kann), Tacheles ist, wie Du schreibst, tatsächlich geboten. Meines Erachtens fehlt dem „Volk“ einerseits der Wille, etwas zu verändern, wenn es in irgendeiner Form „rechts angehaucht“ erscheint, und die Beeinflussung durch die Massenmedien, die freilich jedwede GG-Verletzung als „Zivilcourage“ darzustellen wissen, tut hier ihr Übriges.

    Ich hoffe ja, dass die Bevölkerung Deutschlands auf kurz oder lang endlich aufwacht – gewisse Tendenzen sind ja zum Glück schon auszumachen …

  8. Rosebrock sagt:

    Gedanken zur (CDU-) Politik

    Ich habe das Manifest gegen den Linkstrend in der CDU (www.linkstrend-stoppen.de) unterschrieben, weil

    … ich das mehrgliedrige, vielfältige Schulsystem für gut und bewährt halte.
    Ich möchte es, im Interesse unserer Kinder, erhalten wissen.
    Die Stimmen der 184.500 besorgten Personen, die in Hamburg gegen das Umwerfen des Schulsystems durch Schwarz-Grün unterschrieben haben, müssen gehört und beachtet werden.
    Schulwechsel muss nicht „Aussortieren“ bedeuten, wenn man jedes Kind nach seinen Möglichkeiten fördert und fordert.
    Unsere Gesellschaft braucht „Denker“ wie „Anpacker“ – lebendige Vielfalt;
    so wie die Menschen vielfältig sind!

    … weil Europa am Bosporus aufhört. Die Türkei fängt da gerade an.
    Die EU würde durch eine Vollmitgliedschaft der Türkei viele zusätzliche Problemfragen bekommen.
    Die Türkei hat grundsätzlich andere Wurzeln als die europäischen Länder.
    Deshalb bin ich für die im CDU-Parteiprogramm vorgesehene gute Zusammenarbeit auf EU-Ebene mit diesem wichtigen Land im Sinne einer qualifizierten Partnerschaft.

    … weil ich die Rolle der Familien und der Eltern für unverzichtbar wichtig halte (Art. 6, GG)
    Eltern sollten ernstgenommen, ermutigt und gestärkt werden, den Weg mit ihren Kindern auf eine gute Art und Weise – auf die für sie individuell gute Art und Weise – zu gehen.
    Es sollte sachliche und gute (kostengünstige bis –freie) Schulungen für Eltern geben.

    Partner sollten ermutigt werden, in Treue auch in Schwierigkeiten möglichst zusammen zu stehen.
    Die Ehe ist von Gott geheiligt und gesegnet. Das darf unser Staat mit seinen Gesetzen (und auch die EU!) nicht zerstören!
    Es darf keinen Zwang oder Druck zur langen Fremdbetreuung der Kinder, sei es in Krippe oder Ganztag, geben.
    Familien brauchen Zeit mit- und füreinander.
    Die Familien sollten möglichst individuell nach ihrem Bedarf gefragt – und dann dementsprechend passende Angebote, mit Wahlfreiheit, erstellt werden. (siehe „Familienfragebogen“ auf http://www.glmk.de; DANKE für weitere ausgefüllte Fragebögen!)

    Zusätzlich zu den langen und täglich verbindlichen Angeboten (Krippe, Kita, Ganztag) sollte auch weiterhin die offene Kinder- und Jugendarbeit Förderung erhalten, die selbstbestimmtes Leben, selbstbestimmte Zeitgestaltung unterstützt, in der die Kinder und die Familien selbst das heraussuchen können, was sie interessiert und was zu ihnen passt..

    … weil ich mir ein bewährtes, solidarisches Gesundheitssystem wünsche, in dem die „Schwachen“ von den „Starken“ unterstützt werden. Das hat jetzt jahrzehntelang gut funktioniert. Ich bin dagegen, dieses bewährte System zu zerstören.
    Am liebsten wäre mir, wenn auch der Gesundheitsfonds „zurückgebaut“ würde.
    Er ist mit einem Riesenaufwand und der Speicherung von einer gewaltigen Menge (kritischer) Daten verbunden.
    Ich glaube nicht an die Sicherheit der Daten!
    (Auch „ELENA“ zeigt mir, dass wir inzwischen in einem Überwachungsstaat leben. Wohl fühle ich mich bei dem Gedanken nicht!)

    Ich bin überzeugt, dass es besser ist, das Geld der Versicherten bei den selbständig, verantwortlich und auch in Maßen staatlich kontrolliert arbeitenden Krankenkassen direkt zu belassen. Sie können Dinge, Abrechnungen besser, konkreter, zeitnäher überprüfen.

    Die Abrechnungen der Ärzte sollten auch von den Patienten mit gegengezeichnet werden; manche Abrechnung würde dann womöglich korrekter aussehen – Einsparpotential!
    Auch die Krankenkassen sollten die Kosten für ihre Verwaltung überdenken (ebenso wie die Bundesregierung!) und dabei sparen, nicht immer nur bei den Arzneimitteln Druck ausüben.
    Sollte sich der bisherige „Risikostrukturausgleich“ als nicht ausreichend gerecht herausgestellt haben, kann man daran behutsam korrigieren.
    Das System der pauschalen Entlohnung pro Versichertem, nach Risikoklassen, halte ich für ungerecht und viel zu manipulationsanfällig (wie Tatsachen bereits belegen).

    Die konkret sinnvoll erbrachte Leistung sollte auch im Gesundheitswesen verlässlich entlohnt werden – wie überall sonst ebenso.

    … zu Zeiten knapper Kassen muss behutsam und sparsam, mit „ruhiger Hand“ mit unseren Steuergeldern umgegangen werden. Es sind in letzter Zeit viel zu viele überhastete und unüberlegte Entscheidungen getroffen worden – und damit auch viele Milliarden „in den Sand gesetzt worden“, einseitig vergeben worden.
    Das ist nicht gut – und macht die Politik zunehmend unglaubwürdig!

    … Der Umgangsstil zwischen den Politikern ist miserabel.
    Wie soll man erwarten, dass die Menschen eines Volkes friedlich miteinander umgehen, wenn die politisch Verantwortlichen gegeneinander wettern und polemisieren, … ?
    Auch der Stil, der in den Medien (vor allem Fernsehen, aber auch Print) vorgelegt wird, ist nicht immer gut.
    Zu viel (kurzfristige) Effekthascherei, Kampf um Quote, Oberflächlichkeit, Grausamkeiten.

    Besonders beim Fernsehen führt das zu einer „Verrohung“ des Programms – in dem nicht selten die Würde des einzelnen Menschen durch den Schmutz gezogen wird!
    Gewalt, miese Machenschaften, Effekthascherei, Sex, Alkohol, schlechter Umgang durchziehen das Programm – und prägen dadurch zusätzlich die fernsehschauenden Menschen, die hauptsächlich aus den niedrigeren Schichten stammen + Jugendliche (die Anderen haben entweder keine Zeit oder das Programm ist ihnen zu schlecht!).

    Das Fernsehen hat eine gewaltige (ethisch-moralische) Verantwortung – und das sollte von der Politik – natürlich in Maßen – auch eingefordert werden.

    Menschen sind (mit)denkende, intelligente Wesen.
    Sie brauchen für gutes Handeln und Tun das Gefühl der Sinnhaftigkeit.
    Mir ist bei vielem, was ich in diesem unserem Lande sehe, das Gefühl für den (tieferen) Sinn verlorengegangen!

    Bildung, Kinder sollen lernen, möglichst mit Löffeln und frühestmöglich (das tun sie sowieso und ganz von alleine!) – aber wofür?
    Um hinterher die Hartz 4-Anträge ausfüllen zu können und sich darüber zu wundern, wie „kompetent und durchdacht“ Politiker mit verschiedensten Thematiken umgehen?
    Lesen Sie mal Kommentare im Internet zu verschiedensten von Zeitung und Fernsehen gebrachten Themen.
    Die Kommentare sind fast durchweg ernsthaft und bemüht.
    Aber der Frust am System klingt fast überall extrem mit, das Gefühl, „denen da oben“ ist es sowieso egal, wie es „uns da unten“ geht; nur so können sie so handeln, wie sie es tun.

    Kinder sollen in Ganztagsschulen und Einrichtungen von „Professionellen“ betreut und „gebildet“ werden –
    damit die Mütter für einen Hungerlohn Regale auffüllen, für wohlhabende, arbeitende Mütter die Wohnung putzen (die das von der Steuer absetzen können!), in der Großküche Essen für Ganztagsschul- und Krippenkinder herstellen oder sich von der ARGE mit netten, steuerfinanzierten Programmen und Kursen „weitergebildet“ werden können.

    Die individuelle, liebevolle, persönliche Zuwendung der Eltern in Zeit, Ruhe und Konzentration zu den Kindern bleibt dabei auf der Strecke!
    Das persönliche Wachstum, das die intensive verantwortlich Sorge von Eltern für ihre Kinder bewirkt, tritt nicht mehr ein, da die Betreuungs- und Erziehungsaufgabe zunehmend mehr an Einrichtungen delegiert wird – und die Politik das propagiert und forciert!!!

    Für den Betrag, den das Essen für ein Kind im Ganztag kostet, kann eine Mutter ein gesundes Essen für die ganze Familie auf den Tisch stellen!
    (Ein Bauer in Afrika verdient mit einem Tag harter Arbeit so viel, wie ein Pausensnack eines deutschen Schulkindes kostet!!!)

    Politiker, Menschen, die etwas zu sagen haben in unserem Land, sollten zu ehrenamtlichem Engagement aufgerufen werden, um die Bodenhaftung, den Sinn für die Realität zu behalten.
    Dass es für eine Familie mit 5 Kindern nicht in Frage kommt, eine Putzfrau anzustellen – das Geld reicht hinten und vorne nicht.
    Die Teilnahme an kostenpflichtigen Veranstaltungen wie Konzerten, Schwimmbadbesuch, Kursen ist so gut wie nicht möglich, da das Geld ständig knapp ist.
    Schon das Kindergeburtstagsgeschenk kann kaum bezahlt werden – dann kann das Kind an der Feier leider nicht teilnehmen… .

    Mobbing und Ausgrenzung unliebsamer, etwas „anderer“ Personen ist heutzutage leider vielfach an der Tagesordnung.
    Menschen müssen extrem darunter leiden (inzwischen schon die Kinder aus behüteten Familien, die gerne und leicht lernen, unter den Angriffen von Hartz 4-Familien-Kindern, die sich zusammentun, etc. …).
    Unter den Umständen will man Kinder verpflichtend noch länger gemeinsam in die Schule zwingen (Ganztag).
    Für nicht wenige ist / wäre das eine Qual!!!
    Es muss weiter Wahlfreiheit geben für die Art des Familienlebens!!!

    Für Kinder ernsthaft und ganzheitlich da zu sein, ist ein Knochenjob, der einen Menschen ganz schön herausfordert – aber auch die Persönlichkeit stärkt und reifen lässt.
    Das Ergebnis sind gesunde, ausgeglichene, fröhliche, interessierte Kinder –
    das Leben wird weitergegeben an die kommende Generation.

    Werden jedoch Eltern unter Druck gesetzt z.B. durch Auflagen von Hartz 4, Geldknappheit, Krankheit, das Jugendamt, Schicksalsschläge, etc., geht es auch den Kindern schlecht – denn die Bedrücktheit und die Not der Eltern überträgt sich direkt auf die Kinder!
    (Da ich ab und zu an Depressionen leide, weiß ich, wovon ich rede.)

    Dass die Kindergelderhöhungen dieses und des vorigen Jahres (gesamt 30 Euro) allen Eltern zu Gute kamen, außer denen, die mit Hartz 4 unterstützt werden – und die die 30 Euro monatlich pro Kind am allernötigsten brauchen – ist eine absolute Ungerechtigkeit!!!
    Ich fordere, dass diesen Eltern ab sofort auch 30 Euro pro Kind und Monat mehr zustehen.
    Gerade sie brauchen es dringendst – wenn schon am 20. des Monats kaum mehr Geld für Lebensmittel mehr da ist… .

    Dafür könnten Familien mit solchen Einkünften, bei denen die Erhöhung kaum auffällt, ihr Geld spenden / abgeben / verzichten.

    Menschen, die sich solche Gesetze ausdenken, sollten mal 3 Monate vom Hartz 4-Betrag ohne weitere Unterstützung leben müssen.
    Nach dem Motto: „Man kann ja auch gut kalt duschen… “
    (Das mache ich übrigens auch zeitweise.)

    Es sollte sinnvolle, ganz praktische Schulungen (zum Beispiel Koch- und Finanzkurse) für finanziell Benachteiligte geben, um ihnen konstruktiv zu helfen, mit dem Wenigen, was sie haben, besser klar zu kommen.

    Für heute Schluss. Es gäbe noch viel zu schreiben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter
    Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, http://www.glmk.de
    Wachtberg bei Bonn
    Tel.: 0228/340926
    Copyright Almut Rosebrock, 9.3.2010