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Eisbär paart sich mit EisbergUm es vorweg zu nehmen: Dies ist eine vorsorgliche Entwarnung. Nur für den Fall, dass jemand auf die Idee kommen sollte, aus der gegenwärtigen Wetterlage voreilige Schlüsse zu ziehen. Es ist zurzeit für Viele unerwartet kalt, das ist richtig. Hinzu kommt ein weißer Niederschlag, der in der Menge regional für Verdruss sorgt. Es handelt sich dabei um Regenwasser, welches aufgrund der niedrigen Temperaturen nur in kristalliner Form den Erdboden erreicht. Die aktuellen Umstände belegen jedoch eindeutig, dass sich die globale Erwärmung wie gewohnt weiter fortsetzt. Sie neigt im Moment nur zu einer gewissen geographisch umrissenen Prävalenz, einer großflächig quantitativen Klümpchenbildung.

Während die Nordhalbkugel der Erde in den letzten Monaten eine Abkühlung erfuhr, verzeichnete die Südhalbkugel einen nachweislichen Temperaturanstieg. Was sich zunächst wie natürlicher Ausgleich anhört, ist das genaue Gegenteil. Im statistischen Mittel ist es nach letzten Computerberechnungen gegenwärtig global wärmer als jemals zuvor seit Beginn der Klimaaufzeichnungen.

Die auf die nördliche Hemisphäre begrenzte Kälteanomalie beschäftigt seit einiger Zeit auch die Annualwissenschaft. Der noch relativ junge interdisziplinäre Forschungszweig arbeitet eng mit Klimaexperten in der ganzen Welt zusammen. Gemeinsam will man den Zusammenhang von hemisphärisch einheitlichen Temperaturschwankungen und zyklisch wiederkehrenden Abläufen im Weltraum klären.

Ihren Namen verdankt die Annualwissenschaft astronomischen Beobachtungen. Seit Menschengedenken wiederholt sich eine bestimmte Konstellation am Sternenhimmel regelmäßig. Den temporären Abstand zwischen diesen Wiederholungen nannte man in früheren Zeiten auf lateinisch anno. Davon abgeleitet das Präfix Annual. Auf Betreiben der Annualforscher erhielt der Wert anno gemäß ISO8601 (DIN 1355) das Formelzeichen a. Dabei gilt: 1 a = 365,2425 d. Das d steht für Tag oder Tage (von Niederdeutsch: Dag).

Ausgehend von einer nunmehr genau definierten Zeitspanne machten sich die Annualwissenschaftler auf die Suche nach möglichen Analogien. Den letzten Untersuchungsergebnissen zu Folge scheint man in der Tat einen direkten Zusammenhang gefunden zu haben. Die über einen längeren Zeitraum beobachtete oszillierende Verschiebung der Temperaturverhältnisse zwischen Nord-, Südhemisphäre und wieder zurück deckt sich auffallend exakt mit dem als 1 a quantifizierten Zeitabschnitt.

Max Blank, der Leiter des »Annualwissenschaftlichen Institutes« in Beulen an der Rinn, spricht deshalb von einem wichtigen Durchbruch bei der Auflösung eines der größten Rätsel der Klimageschichte. Seinen Ausführungen folgend soll auch die Frage nach dem Grund für die Synchronizität zwischen beiden beobachteten Phänomenen kurz vor der Beantwortung stehen. »Mit der Sonne hat das jedenfalls nichts zu tun«, verriet er vor ein paar Tagen in einem Spiegel-Interview vorab. Und mit einem Seitenhieb auf die Sonnengläubigen meinte er weiter: »Das sind dumme Verschwörungstheorien aus zweifelhaften pseudowissenschaftlichen Quellen. Die Sonne scheint ja auch wenn man sie nicht sieht. Zum Beispiel nachts, während sie sich auf der anderen Seite der Erde befindet. Trotzdem ist es nachts in der Regel kälter als tagsüber«.

Von einem Mitarbeiter des »Annualwissenschaftlichen Institutes« – der seinen Namen nicht genannt haben möchte – sickerte unterdessen durch, dass man die Ursache für die zeitgleichen periodischen Schwankungen bereits zweifelsfrei entdeckt hat. Ihm zu Folge gibt es eine nachweisbare direkte Beziehung zwischen dem so genannten Kalender, der in vielen Haushalten Verwendung findet, und den periodischen Veränderungen im Klimasystem der Erde. Nach Lesart des Institutes begann der Mensch bereits früh, die Veränderungen am Himmelsbild aufzuzeichnen und richtete sich in Absprache mit anderen Vertretern seiner Art mehr und mehr nach den nächtlichen Sternkonstellationen. Dieses anfangs primitive Kalendersystem wurde über Tausende von Zyklen (Zyklus = 1 a) immer weiter entwickelt und verfeinert. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Menschen kontinuierlich, welche immer mehr Einfluss auf die natürlichen Abläufe im Erdklima ausübten. Heute leben fast sieben Milliarden Menschen im Takt des gleichen Kalendersystems. Das kann nicht ohne Folgen bleiben.

Mit anderen Worten: Das Phänomen der Nord-Süd-Oszillation der Temperaturen mit deren gleichzeitigem kontinuierlichen Anstieg ist anthropogen, also menschgemacht. Und sie lässt sich bis zurück in die Frühgeschichte der Menschheit nachweisen. Zumindest bis zum Ende der letzten Eiszeit, die der frühe Homo sapiens sapiens ganz offensichtlich selbst verursacht hat. Homo sapiens neanderthalensis gilt indes nach dem vorliegenden anthropologischen Material als unverdächtig, da diese Art bereits vor etwa 30.000 Zyklen ausgestorben ist. So ist es einmal mehr der moderne Mensch, der mit seinem Wirken auf die Natur das Klima beeinflusst.

Dieses Wissen scheint mittlerweile auch bis in das Europäische Parlament nach Brüssel durchgesickert zu sein. Aus gut unterrichteten Kreisen lässt sich vernehmen, dass dort bereits an einer Gesetzesvorlage für eine Kalendersteuer gearbeitet wird. Die »Chicago Climate Exchange« sowie die »European Climate Exchange« signalisierten zwischenzeitlich durch Al Gore, dass sie an einer Emission von neu geschaffenen Kalenderzertifikaten zur Kontrolle des Klimawandels interessiert wären. Diese Zertifikate müssten dann alle Verlage je nach Auflagenstärke kaufen, wenn sie im Markt Kalender anbieten wollen. Zugleich prüft die GEZ dieser Tage angeblich, inwieweit das heutige Kalendersystem öffentlich rechtlicher Natur ist und inwiefern es dann gebührenpflichtig sein könnte. Eine Stellungnahme der GEZ liegt bis dato nicht vor.

Kleine Ursache, große Wirkung. Das Klimasystem der Erde ist viel komplexer als gedacht. Wer hätte je geahnt, dass das synchrone menschliche Verhalten einen solchen Einfluss auf das Weltklima haben könnte. Doch wenn wir Kalender benutzen, dann müssen wir uns unserer Verantwortung stellen. In unserem ureigensten Interesse. Es ist fünf vor zwölf, aber noch ist es nicht zu spät.

MfG
Hans

4 Antworten zu “Entwarnung”

  1. zdago sagt:

    ja – diese temporären menschlichen Einflüsse kann ich nach eigenen unabhängigen Forschungen bestätigen. In den von Ihnen schon diagnostizierten Perioden lassen diese infamen Menschen Heizungen laufen. Da nach den Gesetzen der Thermodynamik die Summe der Energie gleich bleiben muß, wird durch diese einseitige Aufheizung innen folgerichtig draußen kälter.
    Somit ist derzeit gegen die Erderwärmung sprechende Kaltperiode draußen menschengemachte Folge des menschinduzierten Klimawandels – sozusagen als Tarnung des Verbrechens gegen die Natur.
    mfg zdago

  2. Hans sagt:

    Hallo Zdago,

    die Tarnung geschieht unbewusst. Der Mensch merkt es nicht einmal. Die gegenwärtige Nord-Süd-Verschiebung der Temperaturen ist nur ein Folge aus den zyklisch synchronen Lebensgewohnheiten. Hervorgerufen durch den Kalendergebrauch. Die Erderwärmung wird in nur wenigen Monaten zurückkehren. Und dann stärker als je zuvor. Soviel kann ich jetzt schon verraten.

    MfG
    Hans

  3. zdago sagt:

    @Die Erderwärmung wird in nur wenigen Monaten zurückkehren
    ja – die Vermutung habe ich auch schon. Ich stelle schon fest, daß durch die kataklystische Existenz dieser Frau Leyen im 24-Stunden-Rhytmus Dunkelheit eintritt.
    Und nur dadurch, daß diese Dame täglich älter wird, können wir hoffen, daß sich die hellen Perioden verlängern – syncron zum Älter-Werden dieser Dame.
    Ob es möglicherweise eine Referenz zwischen der Länge der hellen Periode und der Temperatur gibt? Ich glaube, da müßte man einmal ganz genau hinschauen!

    mfg zdago

  4. Veko Kullof sagt:

    Im Grunde genommen ne gute Story, ich bin mir nicht sicher, ob dies auch langfristig umsetzbar bleibt!