Diese Webseite verwendet im Normalbetrieb keine Cookies. Es sei denn, Sie schreiben hier Kommentare. Oder Sie versuchen sich anzumelden.cookies policy.     HABS KAPIERT

Als die Griechen im Krieg gegen Troja auch nach zehnjähriger Belagerung der Stadt nicht so recht weiter kamen, ersannen sie eine Kriegslist. Sie täuschten ihren Rückzug vor, bauten ein großes hölzernes Pferd, versteckten darin Soldaten und machten das Standbild den Trojanern zum Geschenk.Giovanni Domenico Tiepolo - Detail aus »Die Prozession des Trojanischen Pferdes« Außerdem ließen sie die Stadtbevölkerung wissen, dass dieses Pferd der Göttin Pallas Athene geweiht sei und den Schutz der Göttin über Troja brächte wenn es sich innerhalb der Stadtmauern befände. Sollten die Trojaner das Geschenk aber ignorieren oder zerstören, dann würden sie den Zorn der Göttin auf sich ziehen. Nachdem die Trojaner das Holzpferd – nichts Böses ahnend – in ihre Stadt geholt hatten, kletterten nachts die Soldaten aus dem Bauch der Statue und öffneten dem lauernden griechischen Heer von innen die Stadttore. Die Bevölkerung von Troja wurde ermordet, versklavt oder vertrieben. Die Stadt ausgeplündert und zerstört. So in etwa die Kurzfassung. Wer kennt die Sage vom Trojanischen Pferd nicht? Es gibt sie in verschiedenen Varianten und mit vielen Ausschmückungen. Mal hatte der griechische Seher Kalchas die Idee zu der Kriegslist, mal war Odysseus der Urheber. Mal warnte die Seherin Kassandra vor dem drohenden Unheil, mal soll der Priester Laokoon den berühmten Ausspruch »Equo ne credite, Teucri! Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.«*) getan haben. Darüber, wie es sich vor über 3200 Jahren wirklich zugetragen hat, sollen die Gelehrten weiter debattieren. Geblieben ist bis heute das Trojanische Pferd als Synonym für den Erfindungsreichtum menschlicher Niedertracht.
*) Laokoon dürfte wohl eher einen altgriechischen Dialekt gesprochen haben. Den lateinischen Spruch legte ihm ca. 1200 Jahre später Publius Vergilius Maro (Vergil) in den Mund.

Wolfgang Schäuble alias »Dr. Seltsam« (CDU) ließ mit seinem Bundestrojaner einen späten Nachfahren des Trojanischen Pferdes schaffen. Ein Programm, das in den Computer von Verdächtigen eingeschleust die Geheimnisse des Ausgehorchten an das BKA oder andere Interessierte meldet.Wolfgang Schäuble Natürlich will man mit dem Einschleusen nicht das Zürnen der Göttin Pallas Athene abwenden, sondern den bösen internationalen Terrorismus. Gleiches gilt für die Vorratsdatenspeicherung. Dass sich beide Spielarten bei Bedarf auch für das automatisierte Ausspähen der ganzen Bevölkerung eignen, ist freilich eine böswillige Unterstellung. Das würde die Regierung der BRD gar niemals machen. Wirklich nicht? »Gelegenheit macht Diebe«, weiß schon der Volksmund zu berichten. Wenn die Mittel zur Verfügung stehen, dann werden sie früher oder später auch missbraucht. Eher früher. Bahnchef Hartmut Mehdorns Schnüffeleien bei seinen Bahnmitarbeitern geben seit Monaten Gesprächsstoff her über die skrupellose Selbstverständlichkeit, mit der die technischen Möglichkeiten genutzt werden. Oder – nach wie vor aktuell – die Spitzel-Affäre bei der Telekom, in die offenbar neben Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke auch der ehrenwerte Ex-Telekom-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel verstrickt ist. In beiden Fällen wurden »nur« die betrieblichen Datenströme der Mitarbeiter abgehorcht, bzw. Telefongespräche mitgeschnitten. Die Vorratsdatenspeicherung und Schäubles Bundestrojaner ermöglichen das Aushorchen aller Bundesbürger. Wer glaubt, diese Möglichkeiten würden nicht bereits genutzt, der möge weiterhin selig in seiner Naivität vor sich hin schlummern.

Kommen wir zu einem weiteren Trojanischen Pferdchen. Dieser Tage legte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Bundestag einen Gesetzesentwurf vor, nach dem die Internetdienstanbieter dazu verpflichtet werden sollen, den Zugang zu bestimmten Seiten im globalen Netzwerk zu sperren. Zensur? Aber nein. Es ist ja für was Gutes. Nämlich für die Sperrung von Seiten mit kinderpornographischem Inhalt. Da kann man doch schließlich nicht dagegen sein. Denn wer gegen solche Maßnahmen ist, der ist sicher ein verkappter Pädophiler. Nun, vom »Chaos Computer Club« (CCC) hört und liest man Verschiedenes. Nur nicht, dass er sich je auf die Seite von Pädophilen gestellt hätte. Der CCC bezieht sich auf eine Studie des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vom Januar diesen Jahres, nach der die Sperrung von Internetseiten verfassungsrechtlich höchst bedenklich ist. Auch wird beim CCC die Frage nach dem Sinn des Ganzen aufgeworfen.

Eine statistische Auswertung der Filterlisten aus der Schweiz, Dänemark, Finnland und Schweden ergab, dass sich mehr als 96% der dort gesperrten Server in westlichen Ländern, vor allem den USA, Australien, Kanada und den Niederlanden befinden. Es ist in keiner Weise plausibel, dass diese Server und ihre Betreiber nicht auf dem Wege der internationalen Kooperation der Strafverfolgungsbehörden aus dem Verkehr gezogen werden können. Offenbar mangelt es hier an politischem Willen, entsprechende Prioritäten zu setzen und die nötigen Ressourcen bereitzustellen. Die Argumentation, man käme an die Täter ja nicht heran und müsse deshalb zu Zugangsbehinderungen greifen, entspricht jedenfalls nicht den Tatsachen. Dass die propagierten „Sperren“ mit einfachsten Mitteln zu umgehen sind, ist hinlänglich bekannt.
Quelle: Ausblendung von problematischen Inhalten schützt nur die Täter.

Es steht außer Frage, dass Gesetze zum Schutze der Jugend ihre Berechtigung haben. Nicht zuletzt, um die Jugendlichen vor sich selbst zu schützen. Aber auch vor Leuten, die sich durch eine perverse Neigung zu Kindern sexuell hingezogen fühlen.Ursula von der Leyen Mit Filterlisten lassen die sich aber kaum abhalten. Die würden sich ihre Onaniervorlagen am Schnürsenkel aus der öligen Pfütze angeln, wenn es denn Not täte. Doch wie im CCC-Artikel schon erwähnt, ist es ein Leichtes solche Sperren zu umgehen. Wie so oft haben Politiker bei ihren Gesetzesvorhaben keinen blassen Dunst, wie die Reaktion der Gegenseite aussehen könnte. Sperrt man heute den Zugang zu einer Internetdomain, steht sie bereits Stunden später unter einem geänderten Namen wieder zur Verfügung. Kommt man von Deutschland aus an eine bestimmte IP-Adresse nicht mehr heran, dann eben über einen Proxy-Server auf den Tokelau-Inseln oder sonst wo. Bekanntlich wird die deutsche Präsenz der Internetsuchmaschine Google bereits mithilfe von Filterlisten zensiert. Das hat die damalige rotgrüne Regierung bei Google durchgedrückt. Solche Maßnahmen sind aber genau genommen für die Katz. Wer sich in seiner Informationsfreiheit eingeengt sieht, der benutzt halt einfach das Schweizer Google, oder das US-amerikanische Google. Die können beide Deutsch, wenn sie einen deutschen Browser erkennen. Solche lästigen Details würden eine Frau von der Leyen allerdings nur verwirren. Schließlich ist sie Politikerin und muss tun, was ihr Partei und Lobby vorgeben. Auch ist Ursula von der Leyen nicht aufrichtig, wie man bei der Kinderschutzorganisation CareChild e.V. findet. Anders ausgedrückt; Frau von der Leyen lügt wie gedruckt, wenn es um die Durchsetzung der Internetzensur geht.

Kinder vor laufender Kamera geschändet und getötet? Eine so dreiste Lüge hätte man wohl selbst Wolfgang Schäuble nicht zugetraut. Das Märchen von den Snuff-Videos hat das Bundesfamilienministerium erreicht. Tatsache ist: Es gibt weltweit keinen einzigen Fall, in dem ein solches Video aufgetaucht wäre, das Gerücht über solche Videos gibt es aber seit vielen Jahren – nur ausser Frau von der Leyen hat es noch niemand gesehen.
Siehe: Die grossen Lügen der Ursula von der Leyen

Ergänzend dazu ein Standpunkt im Law Blog, von einem Strafverteidiger der sich mit der Materie auskennt: Die Legende von der Kinderpornoindustrie. Auch er straft die Behauptungen der Frau von der Leyen Lügen. Es wird, wie in anderen Zusammenhängen sattsam eingeübt, die Thematik nach Kräften emotionalisiert um einer sachlichen Diskussion aus dem Wege zu gehen. Unbeirrt von lästigen Fakten regiert es sich ja auch leichter. Die Parole heißt: Wer nicht für die Internetzensur ist, der ist für Kinderpornos. Das meint offenbar auch Hans-Peter Uhl (CSU), den Frau von der Leyen wohl als Wadlbeißer ausgesandt hat. Er wirft dem CareChild e.V. Propaganda, Problemverharmlosung und Ablenkungsmanöver vor, wie Michael Kappe vom CareChild e.V. in einem Artikel beklagt. Seltsame Vorwürfe an die Adresse einer Kinderschutzorganisation, die ausgerechnet gegen die Kinderpornographie angetreten ist.

Im Westen also nichts Neues. Die üblichen Lügen, Tricks und Fälschungen um ein Ergebnis auf anderem Terrain zu erzielen. Denn wenn Filterlisten wirkungslos sind und die Politiker ohnehin keine Ahnung haben, worüber sie da genau genommen beschließen wollen, was ist dann der Zweck der Übung? Könnte es eventuell sein, dass unter dem Mäntelchen des Jugendschutzes einmal mehr eine Infrastruktur für die Zensur im Internet geschaffen werden soll? Immerhin dürfte es ja mittlerweile auch dem fortschrittsresistentesten Politiker aufgefallen sein, dass sich im Internet innerhalb von wenigen Jahren eine Gegenöffentlichkeit etabliert hat. Eine, die mit der üblichen veröffentlichten Meinung alles Andere als konform geht. Informationen, die in den Mainstream-Medien eilfertig unter den Teppich gekehrt werden, kann man im Internet an zig Stellen nachlesen. Mit großer Schlagzeile und nach Stichwort abrufbar. Was bestimmten Lobbygruppen nicht in den Kram passt. Lobbygruppen, die – wie unsere Bundesregierung – viel zu verbergen haben.

Die Vorgehensweise ist offenkundig, da vielfach geübt. Zunächst werden unschuldige Opfer ausgesucht, die es zu schützen gilt. Dann macht man die Gefährdung der schützenswerten Opfer an dem Gegenstand fest, den man zu manipulieren sucht. Eine kleine Kampagne hier, ein wenig Betroffenheit da, etwas aufgebauschte Empörung dort und voilà: die Dämonisierung ist perfekt. Glaubt die Bevölkerung den Schwindel zumindest eine Zeit lang, dann hat die Regierung den Blankoscheck in der Tasche. In den USA wird zurzeit mit ähnlichen Methoden an einer Internetzensur gearbeitet. Zwar reitet man dort den toten Gaul namens »Internationaler Terrorismus«, aber warum sich von Altbewährtem trennen? Laut US-Senator Jay Rockefeller ist das Internet die bei weitem größte Gefahr für die nationale Sicherheit. Jeden Tag würden per Internet 3 Millionen Attacken gegen das US-Verteidigungsministerium gefahren. Weiter führt er aus: »Es kann das ganze Land lahmlegen, das Stromnetz, das Bankensystem, es kann einfach alles stilllegen. Es ist ein Angst machendes, gigantisches Problem.«



Jaja. Schon recht, Jay. Noch irgendwelche Fragen?

Vielleicht zum Schluss ein kleiner Sicherheitstipp: Wer heute noch meint, seine soziale Ader durch einen für Alle offenen WLAN-Internetzugang beweisen zu müssen, der sollte schnellstens umdenken. Gerichte knöpfen sich immer erst den vor, der den Anschluss besitzt. Wenn der dann nicht beweisen kann, dass er es gar nicht war der sich auf Kinderpornoseiten tummelte, dann hat er verdammt schlechte Karten. Auch die Polizei schmückt zunächst einmal den Besitzer des Internetanschlusses mit Handschellen, wenn von dort auf Kinderpornoseiten oder in einschlägigen Tauschbörsen gesurft wurde. Nebst einer hochnotpeinlichen Hausdurchsuchung samt Beschlagnahme aller Computer. Denn die Polizei »sieht« bei der Fahndung im Netz nur den Internetanschluss und dessen Besitzer.

Und was sollen dann nur die Nachbarn denken?

MfG
Hans

7 Antworten zu “Trojanische Pferde”

  1. Gilbert sagt:

    Eine insgesamt überaus ambivalente Ethik, um es mal sehr höflich zu sagen. Man denke beispielsweise an eine gewisse österreichische Politikerin, die sich wegen der Bemerkung, das Vögeln einer 9-jährigen durch einen gewissen Herrn M. sei nach heutiger Gesetzeslage Kinderschändung, wegen Volksverhetzung vor Gericht befindet, oder an schweizerische Gerichte, die 35-jährigen Pädophilen aus dem arabischen Raum gestattet haben, ihre 10-12-jährigen Ehefrauen in die Schweiz zu holen und dort den ehelichen Pflichten zu unterziehen, weil sie ja schließlich nach Schariarecht rechtmäßig verheiratet sind. Falls die Internetsperre kommt, genügt es vielleicht, zum Islam zu konvertieren, um bei Frau v.d.L. erfolgreich einen Antrag auf Wiederfreischaltung der Kinderpornoseiten zu stellen.

    „Mundus volet decipi“, wie der Lateiner sagt.

    Gruß Gilbert

  2. zdago sagt:

    @nur ausser Frau von der Leyen hat es noch niemand gesehen.
    ja – und was bedeutet das? Ad 1 – lt. verschiedenen Quellen können sie solche Filme kaufen – rund 10.000 TEURO, sie können sich auch die Originale mieten – mit Selektion nach Katalog und anschließender Entsorgung rund 20.000 Teuronen. Wo die Kunden sitzen, können sie den Preisen entnehmen.
    Und natürlich werden solche Fälle nicht an die große Glocke gehängt, sondern vertuscht. Sie finden nur Einzelfälle, sie unauffällig wieder verschwinden. Es sollen rund 3000 Kinder sein, die jedes jahr in Deutschland auf Nimmerwiedersehen in solchen dunklen Kellern verschwinden. Diese v.d.L. weiß sicher genaueres über die Machenschaften ihrer Kollegen und versucht hier zu verhindern, daß da versehentlich ein paar Dokumente an die Öffentlichkeit kommen. Denn sie wären ja Kipo.
    Nebenbei erlangt die Zensur natürlich ihre Werkzeuge ganz offiziell. Wer wird es noch wagen, eine als Kipo-Quelle bezchnete Seite zu überprüfen.
    Denken sie an das Putin-Interview vor einigen Wochen, daß im TV so manipuliert war. Mit dem Kipo-Vorwurf ist eine derartige Aufdeckung für 90 Prozent der Bevölkerung unmöglich.
    Übrigens – vor etlichen Jahren, als es damit anfing, hat einmal einer von der Polizei erzählt: er hat ein Analyseprogramm gemacht, das alle 60.000 Bilder im Netz kennt. Die Bilder sind allerdings teilweise so alt, daß man sie nicht mehr finden kann. Und was sind 60.000 Bilder bei der Fotomasse, die heute erzeugt wird. Mir scheint, außerhalb der Elite existiert das Problem nicht. Und dort sind Kinder mehr ein Statussymbol als krankhafte Pädophälie.
    mfg zdago

  3. Hans sagt:

    Hi Gilbert.

    Der Lateiner hat leider recht. Die Welt lässt sich lieber verkackeiern, statt den Dingen auf den Grund zu gehen.

    Dass die Frau W. aus Ö. wegen ihrer Äußerungen über Herrn M. vor Gericht stand, wusste ich bis dato gar nicht. Das ist ein Hammer. Sie wurde bereits verurteilt. Wegen Verhetzung. Sie erhielt 3 Monate auf Bewährung und 24.000 Euro Geldstrafe. Dafür, dass sie die Wahrheit gesagt hat. Da wird einem schwindelig vor Wut.

    MfG
    Hans

  4. Hans sagt:

    Hi Zdago.

    »lt. verschiedenen Quellen« ist immer etwas mit Vorsicht zu genießen. Und 3000 Kinder per anno die in Deutschland auf Nimmerwiedersehen in irgendwelchen Kellern verschwinden? Davon hätte man aber gehört. Die verschiedenen Kinderschutzorganisationen im Lande hätten längst mit Zeter und Mordio reagiert. Gibt es denn verlässliche Quellen für diese Behauptungen?

    Nebenbei erlangt die Zensur natürlich ihre Werkzeuge ganz offiziell. Wer wird es noch wagen, eine als Kipo-Quelle bezchnete Seite zu überprüfen.

    Ja, davon habe ich irgendwo schon gelesen. Ein ausgezeichnetes Mittel zum Rufmord.

    MfG
    Hans

  5. Gilbert sagt:

    Eigentlich ist es ja auch nur die Spitze des Eisbergs. Man müsste auf der anderen Seite wohl auch die Geschäfte mit afrikanischen Rohstoffen dazuzählen, die teilweise deshalb so preiswert sind, weil Kindersoldaten verheizt werden – so gewissermaßen Bezahlung nach der Konfektionsgröße der Soldaten. Und wo bleibt eigentlich der moderne Sklavenhandel in Form von Zwangsprostituierten Frauen und Mädchen alles Altersstufen (die großenteils noch nicht mal zu den Kindern gerechnet werden, obwohl sie es noch sind)? Aber da wird ja auch nicht nur geguckt, da stecken gewisse Leute buchstäblich mittendrin. Und wenn man mal in die Schusslinie der Justiz gerät, wie vor einigen Jahren mal ein gewisser Herr M.F., dann genügt es in der Regel, wenn man sich entschuldigt: „Ich habe Ihre Tochter entführen lassen und vergewaltigt. Tut mir leid, war nicht so gemeint, war rein geschäftlich.“

    Gruß Gilbert

  6. zdago sagt:

    @»lt. verschiedenen Quellen« ist immer etwas mit Vorsicht zu genießen.
    Hallo Hans, da hast du sicher recht.
    Es gibt schließliche keine öffentlich bestätigten, offiziellen Zahlen zu diesem Thema. In diesem Fall bezieht es sich auf rund 20 jahre Aufnahme von Nachrichten und Informationen aller Art – die Zahl 3000 ist allerdings eine Schätzung.
    Genauer ist die Information, daß jährlich rund 10.000 Kinder von der Bildfläche verschwinden, wieviele davon wieder auftauchen, ist nicht wirklich nachvollziehbar – meiner Schätzung nach rund 60 Prozent. Die allgemeinen Verbrechen, die nicht so häufig sind, wie sie in den Medien manchmal klingen, bleiben unter 1000 Opfern jährlich, und damit bleiben rund 3000 übrig zur Verwertung durch finanzstarke Interessenten.
    Fälle wie Dutreaux oder Sachsen beleuchten da nur die Spitze des Eisberges, obwohl es in Sachsen das Glanzlicht gab, daß ein Bürgermeister sinngemäß folgenden Kommentar gab: was guckt ihr so nach Sachsen, daß ist überall so, daß ist normal.
    Wurde allerdings nie wiederholt – ich habe jedenfalls nichts davon mitbekommen, und ich habe danach gesucht.
    Oder erinnern sie sich an Paule Pinkas, der junge Mann, der sich seine Gespielinnen aus dem östlichen Ausland bringen lies und mit Drogen gefügig machte. Der Mann hatte sogar Personenschutz – während er drinnen mit Drogen spielte, saßen vor der Tür drei Mann der Frankfurter Polizei und haben aufgepaßt, daß er nicht gestört wurde. Ich setze hier einmal voraus, daß sie vor der Tür blieben und nicht mitgeholfen haben. Aufgeflogen ist das, weil nach einem politischen Mord ein paar Parteifreunde einen uninformierten Staatsanwalt aus Berlin nach Frankfurt schickten ohne die Frankfurter Polizei zu informieren, die somit keine Vertuschungsmaßnahmen mehr treffen konnte.
    Erinnern sie sich noch an die Hartz-chen Bordelle? Aufgeflogen, weil eine Ehefrau eines Gewerkschaftlers nicht mehr mitmachen wollte. Ist ihnen aufgefallen, daß nicht einmal die Gewerkschaften etwas dagegen hatten, daß ihre Bosse mit P.Hartz in fremden Bordellen kungelte?
    Warum sollten da irgendwelche Organisationen mit Zeter und Mordio reagieren? Was glauben Sie, wer die finanziert?
    Die wissen auch, wo sie wegzuschauen haben, wenn sie ihren Job behalten wollen – genauso wie ein Staatsanwalt oder Richter dieser Bananenrepublik.
    Nein – der Unsicherheitsfaktor ist auf zu niedrig – nicht auf zu hoch.
    mfg zdago

  7. Christof sagt:

    Was heisst hier, „Herr M.“? Gemeint war Mohammed, der Gruender des Islam. Als sie sechs war, hat er Aisha geheiratet, als sie neun war, hat er mit ihr die Ehe vollzogen. Nachzulesen in: Sahih al-Buhari: Nachrichten von Taten und Ausspruechen des Propheten Mahammad. Reclam-Verlag