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Archiv für die Kategorie ‘Soziales’

Gott ist tot, meint Nietzsche

Sonntag, 29. November 2015

Der tolle Mensch

Habt ihr nicht von jenem tollen Menschen gehört, der am hellen Vormittage eine Laterne anzündete, auf den Markt lief und unaufhörlich schrie: »ich suche Gott! Ich suche Gott!«

Da dort gerade Viele von Denen zusammen standen, welche nicht an Gott glaubten, so erregte er ein grosses Gelächter. Ist er denn verloren gegangen? sagte der Eine. Hat er sich verlaufen wie ein Kind? sagte der Andere. Oder hält er sich versteckt? Fürchtet er sich vor uns? Ist er zu Schiff gegangen? ausgewandert? so schrieen und lachten sie durcheinander.

Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken. »Wohin ist Gott?« rief er, »ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten?«

»Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? Müssen nicht Laternen am Vormittage angezündet werden? Hören wir noch Nichts von dem Lärm der Todtengräber, welche Gott begraben? Riechen wir noch Nichts von der göttlichen Verwesung? auch Götter verwesen!«

»Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besass, es ist unter unseren Messern verblutet, wer wischt diess Blut von uns ab? Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen? Welche Sühnfeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen?«

»Ist nicht die Grösse dieser That zu gross für uns? Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen? Es gab nie eine grössere That, – und wer nur immer nach uns geboren wird, gehört um dieser That willen in eine höhere Geschichte, als alle Geschichte bisher war!«

Hier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuhörer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, dass sie in Stücke sprang und erlosch.

»Ich komme zu früh«, sagte er dann, »ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert, es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Thaten brauchen Zeit, auch nachdem sie gethan sind, um gesehen und gehört zu werden. Diese That ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne, und doch haben sie dieselbe gethan!«

Man erzählt noch, dass der tolle Mensch des selbigen Tages in verschiedene Kirchen eingedrungen sei und darin sein Requiem aeternam deo angestimmt habe. Hinausgeführt und zur Rede gesetzt, habe er immer nur diess entgegnet: »Was sind denn diese Kirchen noch, wenn sie nicht die Grüfte und Grabmäler Gottes sind?«

– Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900) Deutscher Philologe und Philosoph –

Ich habe mir gestattet, den Originaltext ein wenig zu formatieren, ohne Korrektur oder Verfälschung. Rechtschreibung, scheint mir, gehörte nicht zu Nietzsches Stärken. Auffallend selbst bei dem grammatikalischen Freistil, der damals grassierte. Doch wer da frei von Fehlern tippt, möge die erste Tastatur werfen.

Wenn jemand in einer Diskussion seine Gelehrtheit damit hervorkehren möchte, dass er verkündet: »Nietzsche sagt, Gott ist tot.«, fühlt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit irgend ein Witzbold aufgerufen der einwirft: »Nietzsche ist auch tot«. Mit etwas Schlagfertigkeit könnte man den Scherzkeks vielleicht wegen politischer Inkorrektheit tadeln. Weil nämlich Tote ob ihrer misslichen Situation die Bezeichnung Anderslebende bevorzugen. Lassen wir das Gewitzel. Nietzsches Behauptung: »Gott ist todt«, war freilich eine steile These in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zumindest für Leute, die den Kontext nicht kannten. Oder wenn liebenswerte Mitmenschen die Feststellung aus dem Zusammenhang rissen, um Nietzsche in ein schlechtes Licht zu rücken. Solche gab es damals schon. Sicher nicht in dem Maße heutiger Zeit, in der die Methodik geradezu institutionalisiert ist.

Inwiefern Friedrich Nietzsche Atheist war oder gläubig müsste ich nachschlagen. Er war Philosoph, soviel steht fest. Und er beklagte in seinen Texten wohl nicht wirklich den Tod eines Gottes. Vielmehr ging es ihm um den fortschreitenden Verlust von Sitte, Moral und Kultur. Wie schon 2.000 Jahre vor ihm Marcus Tullius Cicero mit seinem selbstständig gewordenen Satz: »O tempora, o mores«. Wenige Jahrhunderte nach Cicero fiel die europäische Welt in die Finsternis von Völkerwanderung, Zwangschristianisierung und des frühen Mittelalters. In unseren Tagen geht das viel schneller. Nur ein Jahrhundert nach Nietzsche sehen wir uns einmal mehr dem Verfall von Sitte, Moral und Kultur gegenüber. Die Völkerwanderung ist bereits in vollem Gange, während besonders deformierte Geister in der Bevölkerung augenscheinlich einer Zwangsislamisierung entgegen fiebern. Ob es gelingen wird, eine neuerliche religiöse Verfinsterung abzuwenden? Es hängt vermutlich davon ab, wie schnell genügend Bürger aus ihrer selbstgefälligen und desinformierten Traumwelt erwachen.

Religiöse Menschen besitzen einen Hang zur Diskriminierung. Ich kann mich an einen Sonntag aus meiner frühen Kindheit erinnern. Nur wenige Fetzen aus jener Zeit sind in meinem Gedächtnis erhalten geblieben. Wir gingen mit unseren Eltern spazieren und trafen auf eine andere Familie – Bekannte. Man unterhielt sich, tauschte Tratsch und Nettigkeiten aus. Nach einem höflichen Abschied ging der Spaziergang weiter. Außer Hörweite der anderen sagte uns unsere Mutter: »Die sind evangelisch«. Wir hingegen waren katholisch, das war wohl wichtig. Wenn man sonst nicht viel hat, dann besitzt der richtige Glaube auch einen Wert. Damals gab es getrennte katholische und evangelische Krankenhäuser, zum Teil auch katholische und evangelische Schulen. Der Religionsunterricht war überall strikt getrennt. Verschiedenenorts witzelte man über einen evangelischen Bahnhof. Christliche Gotteshäuser gibt es noch immer mit katholischen, evangelischen oder sonstigen Weihen. Über dreieinhalb Jahrhunderte nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges hält man sich unter Christen mit konfessionellen Petitessen auf.

Um Kleinigkeiten geht es meines Erachtens wohl auch zwischen Sunniten, Schiiten, Ibaditen und sonst was für -iten. Sie verachten einander oder sind sich spinnefeind. Doch eine Gemeinsamkeit pflegen sie augenscheinlich alle: Sie grenzen ab zwischen dem »Haus des Islam« (Dār al-Islām) und dem »Haus des Krieges« (Dār al-Harb). Das »Haus des Islam«, bisweilen auch »Haus des Friedens« genannt, bezeichnet alle Gebiete die unter muslimischer Kontrolle stehen. Folglich befinden sich alle anderen Gebiete im »Haus des Krieges«. Ein recht übersichtliches Weltbild. Mit dem derart gebrandmarkten »Haus des Krieges« kann es nach Überzeugung der Moslems keinen Frieden geben, höchstens einen zeitweiligen Waffenstillstand. Weshalb es auch wenig Sinn ergibt, zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren. Es ist nur eine Frage der Skalierung. Gläubige Moslems befinden sich immer im Dschihad, im Kampf. Für sie ist man entweder Bruder im Glauben oder ein Ungläubiger, den es zu verachten und früher oder später zu bekämpfen gilt. Denn wer etwas anderes glaubt, der beleidigt Allah, seinen Propheten, den Islam, die muslimische Gemeinschaft. Und ist somit dem Tode geweiht. »… entweder ihr nehmt den Islam an, oder ihr werdet geschlachtet«, zitiert FOCUS Online heute.
Siehe: FOCUS Online – TITEL – „Ihr werdet geschlachtet“

Woher nehmen diese so genannten »Gotteskrieger« solche Drohungen? Sicher nicht aus Adolph Knigges Benimmbüchern. Es kommt aus ihrer »heiligen Schrift«, dem Koran. Das Buch fordert sie ganz offen und unverblümt zur Gewalt auf. Jetzt mögen gerne ein paar politisch korrekte Islamversteher sagen, ich hätte die Worte die ich las falsch interpretiert. Das sei alles ganz anders gemeint, müsse anders gedeutet werden. Lächelnd wäre ich bereit, mich einer alternativen Deutung zu öffnen. Aber um mich geht es gar nicht. Derlei Machwerke haben für mich weniger Wert als die Bildzeitung von Vorgestern. Es geht um jene, die in ihrem Dschihad den Worten gehorchen, so wie sie geschrieben stehen. Selbst entschärfte Deutsche Übersetzungen von Koran, Scharia oder Sunna triefen gleichsam vor Blut. Haben mit Menschenrecht oder unserem Grundgesetz nicht viel gemein. Man kann leicht erahnen, was die arabischen Originale enthalten. Die sind es, nach denen Dschihadisten sich richten, aus denen Hassprediger zitieren. Auch wenn dieser Tage unglaublich naive Politiker – wie kürzlich Markus Rinderspacher (SPD) – meinen, mit einem Islam light muslimische Kinder in Deutschland vor einer Radikalisierung bewahren zu können, werden letztere früher oder später von Familie und älteren Glaubensbrüdern an den »reinen Stoff« geführt. Der Koran und seine begleitenden Werke sind vergleichbar mit geladenen Schusswaffen und gehören auf den Index. Doch selbst das würde diese Menschen, die ob ihrer Lebensumstände enttäuscht sind, sich benachteiligt wähnen, zu viel höherem berufen fühlen, nicht von Beschaffung und Radikalisierung abhalten.

»Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet!«, ließ Nietzsche seinerzeit den tollen Menschen rufen. Blieb am Ende nach Renaissance, Reformation und Säkularisation nicht mehr genug von Gott übrig, was es anzubeten wert war? Karl der Große verbreitete einst das Christentum im Abendland, mit sanfter und wo nötig mit brachialer Gewalt. Wer nicht an den neuen Gott aus dem Orient glauben und lieber weiter zu Wodan und seinem Gefolge sprechen wollte, der musste dran glauben. Nahezu ein Jahrtausend hielt das Christentum große Teile Europas im Griff, spirituell wie weltlich. Es prägte den Einzelnen, die Gesellschaft, das Staatswesen, die Architektur, die Kunst und eigentlich fast alles. Selbst unsere Berggipfel werden von einem christlichen Symbol geziert.

Umgekehrt prägten die gläubigen Christen ihren Gott. Aus dem einst blutdürstenden, rachelüsternen Jahwe des Alten Testaments formten sie einen liebenden Gott nach ihrem Ebenbild, der seinen Sohn auf die Erde sandte um eine Heilslehre zu verkünden. Welcher dann bekanntermaßen am Ende mit Folterwerkzeugen und dem Kreuz Bekanntschaft schloss. Als Gleichnis für die negativen Seiten des Menschen. Die Überlieferung gab ihm den Namen Jesus Christus. Was genau in jener Zeit geschehen ist, ob es diesen Jesus – geschweige denn seine Wunder – jemals gab, ist Sache des Glaubens und nicht des Wissens. Wer es glauben mag, darf sich vielleicht auf einen Platz im Himmel Hoffnung machen. Wer lieber glaubt, zwei Weißwürscht mit süßem Senf und einer Brez’n ergäben eine gute Brotzeit, liegt sicher auch nicht falsch. Es wurde sogar schon von Leuten berichtet, die beides glauben. Das ist eben Glaubensfreiheit. Tomás de Torquemada, der fanatische spanische Großinquisitor, ist ja auch schon lange tot.

Nietzsche lässt seinen tollen Menschen ob der Tötung Gottes durch die Gesellschaft fragen: »Ist nicht die Grösse dieser That zu gross für uns? Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen?«. Soll man es als Hybris oder als Emanzipation betrachten, wenn sich eine Gesellschaft von ihren Göttern abwendet? Und was danach? Friedrich der Große meinte noch gutmütig, ein jeder möge nach seiner Façon selig werden. Immanuel Kant pflegte den von ihm definierten kategorischen Imperativ, in dem ein Jeder sein Handeln und seine Entscheidungen danach richten solle, ob man daraus zugleich ein allgemein gültiges Gesetz bilden könne. Friedrich Nietzsche zeigte in seinem pathetischen Werk »Also sprach Zarathustra« das Konzept des Übermenschen auf. Kein strahlender Held, kein Supermann aus den Groschenheftchen, kein Eroberer oder Herrscher. Ein Mensch wie du und ich. Nur demütig, weise, nachdenklich, wissend, gestaltend. Ob wir schon das Zeug dazu haben? Nietzsche hatte seine Zweifel, für seine Begriffe waren Zeit und Mensch noch nicht reif. Mit Blick auf die heutige Entwicklung in unserer Gesellschaft lässt sich zweifelsfrei befinden; sie ist es immer noch nicht. Man tanzt auf Gräbern und Vulkanen, sinnbildlich gesprochen. Selbst diejenigen, die wir mit der Wahrung unserer armseligen weltlichen Gesetze betraut haben, machen was sie wollen. Schwingen sich zu Herrschern auf, wo sie uns dienen sollen. Aber wer weiß? Vielleicht kehrt nach einer reinigenden Erkenntnis der Normuntauglichkeit des Faktischen bald so etwas wie Klugheit ein. Freilich eine Hoffnung nur.

Friedrich Nietzsche, Adolph Knigge, Friedrich der Große, Karl der Große, Immanuel Kant, Tomás de Torquemada, sie sind alle tot. Und Gott? Das soll jeder für sich selbst beurteilen. Ich halte es lieber mit den Lebenden. Deshalb wünsche ich Ihnen, uns allen, eine friedliche Adventszeit.

MfG
Hans

Obergrenze, die Zweite

Sonntag, 22. November 2015

Wie sich die Zeiten doch ändern. Raider heißt jetzt Twix, aus Treets und Bonitos wurden M&M’s. Calgonit steht heute als Finish im Regal zu kaufen. Kontingente für »Flüchtlinge« sind die neue Obergrenze. Darauf könnte man sich seitens der SPD, namentlich Herrn Oppermann, einigen. Schön, und weiter? Zuvor stand die Frage unbeantwortet im Raum: Was, wenn eine festgelegte Obergrenze erreicht ist? Man tausche Obergrenze gegen Kontingent und die Frage ist immer noch nicht beantwortet. Die »Flüchtlinge« werden weiter ins Land strömen, Kontingente hin oder her. Und wenn noch so scharfe Grenzkontrollen stattfinden, dann geht der – möglicherweise bewaffnete – Dschihadist eben über die Wiese nebenan. Grenzkontrollen sind nur was für duldsame Bundesbürger.

Herr Oppermann hat ein listiges Adjektiv zugefügt: flexibel. Die »flexiblen Kontingente« decken sich mit Merkels »keine Obergrenze«. Innenminister Thomas de Maiziére (CDU) meinte am Mittwoch im Zusammenhang mit der Absage des Fußballspieles in Hannover: »Ein Teil meiner Antwort würde die Öffentlichkeit verunsichern«. Nun, was mich betrifft, bin ich verunsichert. Schon lange und anders als er vielleicht meint.

MfG
Hans

Obergrenze

Samstag, 14. November 2015

Na? Wie schaut’s aus? Es ist gut einen Monat später. Hat sich etwas getan bei dem Problem, das die Nation schon seit Frühsommer beschäftigt? Wie man liest, wurde viel heiße Luft in den letzten paar Wochen ventiliert. Eine Lösung? Nicht mal näherungsweise in Sicht. Deshalb wurde ja so viel heiße Luft produziert. Damit das dumme Wahlvolk glaubt, man würde sich um eine Lösung bemühen. Aber wenn sich einer von den Politikern mit einer erfolgversprechenden Maßnahme hervorwagt, kommt sofort großes Gezeter. Hauptsächlich aus dem linksrotgrün verseuchten Spektrum. Und ja, ich meine damit auch die SPD, die als Regierungspartei ihrer Regierungsverantwortung in geradezu krimineller Weise nicht nachkommt. Man möchte an bewusste Sabotage glauben. In der verstrichenen Zeit haben mindestens weitere 300.000 Eindringlinge den Weg ins Deutsche Sozialsystem gefunden. Das entspricht der Einwohnerzahl von Großstädten wie Münster, Karlsruhe oder Mannheim. Pro Monat! Jeden Tag 10.000 Menschen, mal mehr, mal weniger.

Offiziell wurden im Oktober 181.000 so genannte »Flüchtlinge« registriert. Wie komme ich dann auf 300.000? Ganz einfach: Sigmar Gabriel (SPD) – ein »Volksvertreter™«, der kritisch denkende Bürger unter anderem gerne als Pack diffamiert – bekannte, dass sich 40 – 50% der Invasoren gar nicht erst registrieren lassen. Viele rufen nach der Einreise sofort ein Taxi und sind dann weg. Festhalten oder verfolgen darf die Polizei sie nicht. Erstens ist sie personell hoffnungslos unterbesetzt, zweitens scheint das politisch gar nicht gewünscht. Wo kämen wir denn hin, wenn illegal Eingereiste von der Deutschen Polizei festgehalten würden? Wovon diese Unregistrierten in Deutschland leben werden, dazu darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Laut einem Bericht der SZ vom 5. November ist die Zahl der registrierten Invasoren auf 758.000 angewachsen. Eingedenk der unfassbaren Dunkelziffer von 40 – 50% und dass dieses Jahr noch lange nicht zu Ende ist, werden wir der prognostizierten Zahl von 1,5 Millionen für 2015 wohl noch ein paar Hunderttausend hinzuzählen müssen. Da braucht heute in der Regierung übrigens niemand überrascht tun. Es war bereits 2014 ein offenes Geheimnis, dass in Afrika und dem Nahen Osten Millionen auf gepackten Koffern sitzen. Frontex, die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, warnte im März diesen Jahres und im Juni nochmals. Hat die Bundesregierung auch nur ansatzweise etwas unternommen? Ich meine, außer von Willkommenskultur zu schwafeln?

Viele dieser »Flüchtlinge« haben alles verloren, heißt es moralinsauer. Wie es aussieht ganz besonders ihre Papiere. Letztere verstopfen regelmäßig die Toiletten in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Und tragisch; die Ärmsten verlieren auch noch die Erinnerung daran, wo sie eigentlich her kommen. Nur ihr Smartphone, das haben sie noch. Zusammen mit E-Postadressen, Twitter- und Facebook-Konten. Man will ja in Kontakt mit der Heimat bleiben. Andere wiederum kommen mit einem ganzen Dossier gekaufter Dokumente, die bescheinigen, der Besitzer stamme aus Syrien und besäße hervorragende Qualifikationen. Chirurg, Mathematiker, Maschinenbauingenieur und ähnliches.

Alle zusammen eint der Wunsch nach Asyl. Irgendjemand hatte ihnen das Zauberwort ins Ohr geflüstert und schon machten sie sich in hellen Scharen auf. Obergrenze? Eine Obergrenze, sagt die Bundeskanzlerin, gibt es in der Asylgesetzgebung nicht. Und, ei der Daus, in Artikel 16a Grundgesetz, gibt es wirklich keine Obergrenze. Dort heißt es in Absatz 1 wörtlich: »Politisch Verfolgte genießen Asylrecht«. Wer jedoch in Deutschland Asyl will, sollte auch Absatz 2 lesen. Da steht:

(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.

Mit anderen Worten: Wer nicht geradewegs mit dem Flieger aus einem Verfolgerstaat oder mit dem Schiff über die Nordsee kam, der muss dorthin zurück wo er zum ersten Mal sicheres Territorium betrat. Alle anderen sind Asylbetrüger und können auch bei eingelegtem Rechtsbehelf abgeschoben werden. Warum wird das nicht gemacht?

Auch wenn Angela Merkel (oder ihr Stichwortgeber) keine geschriebene Obergrenze für Asyl im Grundgesetz entdeckte, hätte sie damit besser nicht hausieren gehen sollen. Das war genau so dämlich wie dieser Bundespräsident, der mit einem grenzdebilen Grinsen im Gesicht herumspaziert ist und die ganze Welt nach Deutschland eingeladen hat. Mit dem Motto: Wir haben Platz, wir haben Geld, wir haben euch alle lieb! Deutschland ist aber nicht das Sozialamt der Welt, lieber Bundespräsident. Die Deutschen müssen für die Kohle arbeiten, die du mit vollen Händen ausgibst. Oder hat es da auch keine Obergrenze? Eine Obergrenze für Asyl ergibt sich aus dem Faktischen. Wir können nicht alle aufnehmen, die mühselig und beladen sind. Die organisatorischen, physischen und wirtschaftlichen Grenzen zeigen sich bereits. Ebenso wie die Grenzen der Duldsamkeit im Volk. Schon lange steht überall zu lesen, die Stimmung könnte kippen. Das ist meines Erachtens falsch, der Kipppunkt ist längst überschritten.

Nach und nach haben die vielen freiwilligen Helfer die Schnauze voll. Anfangs häkelten und strickten Deutsche Omis und Muttis fleißig Schühchen, Mützchen oder Leibchen für die kleinen Neuankömmlinge. Freuten sich darauf, vielleicht ein paar putzige Neger-Babies betüddeln zu dürfen, vielleicht exotische Familien aus Weitweitwegistan zu Kaffee und Kuchen einzuladen. Spätestens bei der Ankunft am Bahnhof mussten sie ernüchtert feststellen, dass da in der Überzahl junge Männer aus den Zügen sprangen, die den Baby-Schühchen schon mindestens 20 Jahre entwachsen waren.

Andere Helfer sammelten alles zusammen, was sich irgendwo in den Tiefen des Kleiderschrankes fand und noch tragbar war. Letztendlich für den Müll. Denn wer nicht wenigstens mit neuwertigen Markenklamotten am Start war, konnte sie nachher in die Tonne kloppen. So ein »Flüchtling« weiß schließlich, was er sich wert ist. Klamotten vom Discounter gehen da gar nicht.

Am Bahnhof hat man die Ankunft der Invasoren noch enthusiastisch beklatscht. Aber jetzt stellen sie fest, was sie sich da angelacht haben. Die »Flüchtlinge« sind unzufrieden mit der Unterbringung, dem Essen, dem Taschengeld. Die Helfer müssen stets hinterherräumen, weil ein »Flüchtling« von Welt es natürlich nicht nötig hat, seinen Dreck selbst wegzumachen. Deutsche Frauen dürfen nicht an der Essensausgabe arbeiten, weil sie unrein sind und Schlampen. Aber sexuell belästigen und vergewaltigen, das geht. Dafür sind sie ja Schlampen. Apropos unrein: Ein großer Teil der Kulturbereicherer schleppt Infektionskrankheiten ein, die hierzulande längst als ausgerottet galten. Wie zum Beispiel die offene TBC. Zudem wurde von parasitärem Befall wie Krätzmilben, Filzläuse und anderem Getier berichtet.

Auch wenn sich all die freiwilligen Helfer in höchsten moralischen Höhen wähnen, sind sie ganz sicher nicht Teil der Lösung. Nicht dass wir uns falsch verstehen. Ich bewundere Menschen, die sich um ihre Mitmenschen kümmern, aufrichtig und von ganzem Herzen. Nur nicht solche, die erst aktiv werden, wenn es gerade ganz toll schick ist. Solche, die sich daran hochziehen welche Gutmenschen sie doch sind, weil sie »Flüchtlingen« helfen. Gleichzeitig aber hinter der Gardine lauern, wenn ein Obdachloser mit Plastiktüten bepackt durch ihr Viertel schlurft. Diese Leute zögern nur das Unvermeidliche hinaus. Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre die Politik schon längst gezwungen gewesen zu handeln. Aber wenn es nur irgendwie ein bisschen weitergeht, kann die Tunichts-Kanzlerin im Fernsehen ihre Lefzen hochziehen und verkünden: »Wir schaffen das«.

Auch die Tafeln, eine gemeinnützige Organisation die noch genießbare Lebensmittel, die normalerweise weggeworfen würden, an Bedürftige verteilt, beklagt sich über die »Flüchtlinge«. Diese Leute werden versorgt, erhalten Taschengeld obwohl sie hier nie etwas geleistet haben – oder leisten werden. Doch zu allem Überfluss stellen sie sich bei den Tafeln an und verdrängen, zum Teil mit Gewalt, die Deutschen Bedürftigen. Manche gehen schon aus Angst nicht mehr hin. Wenn eine Teilorganisation der Tafeln es wagt, die Zudringlinge von der Verteilung auszuschließen, brechen sofort die Gutmenschen in Wutgeheul aus. So ein Fall machte bereits Schlagzeilen. An der Stelle fragt man sich, warum die überhaupt die Tafeln heimsuchen. Im Supermarkt kriegen sie doch alles und noch dazu frisch. Einkaufswagen vollladen und an der Kasse sagen: »Mama Merkel zahlt«. Hört sich irre an, aber das funktioniert offensichtlich.

Dann gibt es auch noch diese unsäglichen Dummschwätzer, die versuchen uns den Schaden als Nutzen zu verkaufen. Nur sieben Jahre dauert es, so behauptete kürzlich einer, bis sich die »Flüchtlinge« von Leistungsempfängern zu Leistungserbringern wandeln. Hat man diesen Experten eigentlich ins Hirn geschissen oder kriegen die Geld für den Schwachsinn? Gar nichts werden die erbringen. Die werden ihre Arbeit in der Halbwelt finden. Werden Drogen und gestohlene Ware verticken. Oder betätigen sich als Fachkräfte für spontane Eigentumsübertragung, die nachts hinter Hausecken auf Opfer warten. Die Sicherheit im Lande ist längst gefährdet. Die Weisheit stammt nicht von mir, sondern vom Bundeskriminalamt (BKA), vom Verfassungsschutz, der Bundespolizei und dem Bundesnachrichtendienst (BND).
Siehe: DIE WELT – Sicherheitsexperten entsetzt über deutsche Politik

Wie zum Hohn kommt dieser Tage eine Lageeinschätzung von oben erwähntem BKA, dass sich die Kriminalitätsrate bis Oktober nicht wesentlich erhöht hätte. Auf der Basis verkündete Thomas de Maizière (CDU): »Der Großteil von ihnen begeht keine Straftaten, sie suchen vielmehr in Deutschland Schutz und Frieden«. Ah, ja. Was BKA und de Maizière dabei allerdings geflissentlich verschweigen, ist einerseits die Tatsache dass viele der Straftaten entweder gar nicht erfasst oder ausgefüllte Formulare verschwunden werden. Andererseits vergleicht man eine ohnehin schon durch Ausländer und Migranten überhöhte Kriminalitätsrate mit den neuen Gegebenheiten. Die Botschaft hören wir wohl, allein uns fehlt der Glaube, Herr de Maizière. Und das gestrige Massaker in Paris gibt einen Vorgeschmack, was uns bevorsteht.

Gemäß den aktuellen Sprachgepflogenheiten unserer Volksverr … äh … treter bin ich Teil einer Mischpoke, Dunkeldeutscher, Ratte, Pack, Nazi in Nadelstreifen, Fremdenhasser, eine Schande für Deutschland, Rassist und was den Politikern sonst noch so einfällt. Dennoch betrachte ich Migration als einen durchaus wünschenswerten und gesunden Prozess in der gesellschaftlich-kulturellen Entwicklung eines Volkes. Die Geschichte liefert dafür Beispiele ohne Ende – gut, leider auch für das Gegenteil. Doch wenn Migration Ausmaße annimmt, die wir nicht erst seit diesem Jahr erleben, dann ist das nicht mehr nur krankhaft sondern tödlich. Deutschland hat es in den letzten fünfzig Jahren nicht geschafft, seine vielen Millionen Zuwanderer aus dem islamischen Raum angemessen zu integrieren. Es gibt viele löbliche Ausnahmen, das darf man nicht verhehlen. Doch der Großteil ist nicht integriert, bildet Parallel- oder besser Antigesellschaften. Wie und bis wann will man es also schaffen, die Menge an Eindringlingen auch nur eines Monats hier zu integrieren?

Wie schaut’s aus, Frau Merkel? Haben Sie schon einen Plan? Nein? Nur Mut! Sie schaffen das – da bin ich mir ganz sicher.

MfG
Hans

Glasnost in Öko-Deutschland?

Sonntag, 18. Mai 2014

In Regierungskreisen ist es ein unangenehmes Geheimnis, bei Informierten im Volke längst offenkundig: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Fall für die Tonne – die Restmülltonne. Allein schon der Name ist – spitzfindig betrachtet – physikalischer Unfug. Es gibt keine erneuerbaren Energien. Energie kann nur von einem Zustand in einen anderen umgewandelt werden, wie wir in der Schule gelernt haben sollten. Die sogenannte Energiewende kann man mit einem Möchtegernakrobaten vergleichen, der aus dem Stand einen Rückwärtssalto probiert und dabei schmerzhaft auf Knien und Ellbogen landet.

O-Ton Sigmar Gabriel (SPD)

»Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.«

»Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.«

Siehe Video: SAT1 – Sigmar Gabriel nimmt in Kassel Stellung zur Energiewende

»Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.«

Siehe: lokalo24.de – Energiewende vor dem Aus?

Angeblich ist Mäusemilch die teuerste Milch der Welt, so wie die Herstellung elektrischer Energie aus Solar- oder Windkraftanlagen zu den teuersten Methoden zählt. Was würden Sie sagen wenn der Staat beschlösse, dass künftig alle Deutschen Molkereigenossenschaften Mäusemilch von privaten Anbietern zu Mondpreisen abnehmen und in ihre Frisch- und H-Milch mischen müssten? »Pfui Deibel!«, schon klar. Natürlich hätte das einen gewaltigen Einfluss auf den Milchpreis. Vor allem weil sich immer mehr private Anbieter von Mäusemilch einfänden, die an dieser Zwangssubventionierung mitverdienen wollten.

Die Preise für Milch würden auf das Doppelte oder Dreifache steigen. Was einen Haushalt von Durchschnittsverdienern nicht unbedingt in Bedrängnis brächte. Wohl aber Bezieher von geringen Einkommen oder gar Empfänger von Transferleistungen. Freilich würde der Staat dann helfen, indem er den Unglücklichen kostenlose Beratung zur Einsparung von Milch anböte. So wie er es im Rahmen der Energiewende mit kostenlosen Beratungen zum Energiesparen bereits tat. Der Nutzen für die Betroffenen geht gegen Null.
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Sieg waaas?

Dienstag, 04. März 2014

Bei lauter Edathy, Krim, Ukraine, Klimaquatsch und was sonst noch durch das mediale Dorf getrieben wird, freut man sich geradezu über eine Ablenkung ganz anderer Natur. Frage: Wer ist die berühmteste Person Deutschlands? Nein, nicht Johann Sebastian Bach. Hätte ich zwar gerne, aber nein. Adolf Hitler ist es. Offiziell am 30. April 1945 verstorben gibt es in den »Deutschen Qualitätsmedien™« keinen Menschen, dem seither mehr Aufmerksamkeit zuteil wurde. Doch auch seine fröhlichen Spießgesellen – wir kennen die Namen – kommen in Presse, Funk und Fernsehen nicht zu kurz. Mahatma Gandhi würde tobsüchtig, müsste er das noch mit ansehen. Denn der rangiert eher auf den hinteren Plätzen. Oder wann haben Sie in den letzten Monaten etwas über Gandhi im Fernsehen gesehen?

Ganz beliebt in den Medien sind auch Sprüche aus alten Zeiten. Wir erinnern uns an das lustige »Arbeit macht frei« vor wenigen Jahren aus einem Radiosender hier in München. Und an die Diskussion ob »Jedem das Seine« als Werbebotschaft eines schwedischen Möbelhauses politisch korrekt sei. Gleiches gilt für »Jedem den Seinen« eines bekannten Kaffeerösters. In England ist unter Studenten offenbar ein Trinkspiel in Mode gekommen, das sie dem klassischen »Ring of Fire« entlehnten. Dabei werden Spielkarten nicht im Kreis, wie im Original, sondern in Form der Swastika (vulgo: Hakenkreuz) auf dem Tisch ausgebreitet. Wenn jemand eine 7 zieht springen alle auf, rufen »Blitzkrieg« und trinken einen Schnaps auf ex. Zieht hingegen ein Mitspieler den Joker, muss er aufstehen, den Deutschen Gruß zeigen, laut »Mein Führer« brüllen und wiederum einen Schnaps trinken. Wäre interessant zu wissen, wie viele Joker in den englischen Karten stecken. Nur um abschätzen zu können, wann sich diese »Elite« ihre letzten Gehirnwindungen weggesoffen hat.
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Von Kohlekraftwerken, Todesstrafe und Regenwürmern

Sonntag, 07. April 2013

So ein Mist aber auch! Da wollte ich dieses Frühjahr anfangen mir mein eigenes Kohlekraftwerk zu bauen und jetzt das! Ich dachte, ich komme damit durch. München, auf 600 m über Normalnull, weit weg von Nordsee und Mittelmeer bei Vermeidung jeglicher Tsunamigefahr. Sowie unter vollständiger Weglassung jeglichem spaltbaren Materials. Aber Kohlekraftwerk ist jetzt auch nicht mehr genehm, wie die neuesten Meldungen lauten.

Ökofaschismus? Nein danke!Greenpeace hat die Gesundheitsschädlichkeit von Kohlekraftwerken festgestellt. Genauer gesagt; sie haben Prof. Dr. Rainer Friedrich vom Institut für Energiewirtschaft an der Universität Stuttgart beauftragt das festzustellen. Gut, warum nicht? Für Geld bekommt man heute ja alles. Auch wissenschaftliche Studien. Nun, jedenfalls hat der Herr Friedrich ermittelt dass die 67 schon etwas betagteren Kohlekraftwerke in Deutschland den Bürgern einen durchschnittlichen Verlust an Lebenszeit in Höhe von 33.000 Jahren bescheren. Nicht jedem einzelnen, schon klar. Sondern statistisch gleichmäßig verteilt auf alle Bundesbürger. Wie der Mann auf die Zahl kommt lassen wir dahingestellt. Er ist ja Wissenschaftler. Aber legen wir sie einmal nach dem Gießkannenprinzip auf den einzelnen Bundesbürger um, dann kommen wir unter Verwendung der Formel 30.000 x 365 x 24 / 82.000.000 auf einen Lebenszeitverlust von 3,53 Stunden pro Nase. Aufgerundet.
Siehe: Greenpeace – Tod aus dem Schlot (PDF)

Statistisch wird der durchschnittsdeutsche Mann 77 Jahre und 6,3 Monate alt. Rechnen wir die eben ermittelten 3,53 Stunden zur Lebenserwartung hinzu, dann würde der durchschnittsdeutsche Mann 77 Jahre und 6,3 Monate alt. Schon ein gewaltiger Unterschied, nicht? Angenommen, ich wollte dereinst im Alter von 77 Jahren und 6,3 Monaten noch schnell eine Abschiedsparty schmeißen, sollte ich die 3,53 Stunden auf jeden Fall im Auge behalten. Sonst könnte es ganz blöd in letzteres gehen. Denn Partys, bei denen der Gastgeber plötzlich sein Essbesteck abgibt, sind echte Spaßbremsen.
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Euro-Kritiker sind Nazis!

Sonntag, 24. März 2013

»Ist es schon wieder so weit?«. Eine gern gestellte Frage wenn in Deutschland mal wieder jemand in einer unerwünschten Tonart gefurzt hat. Dazu passt noch: »Wehret den Anfängen!«. Man kann sich im Geiste den moralisch erhobenen Zeigefinger ausmalen. Für den Deutschen gibt es ja bekanntlich nichts Schlimmeres als wenn man ihm – aus welchen Gründen auch immer – nachsagen kann dass er »Nazi«, »Rassist«, »Antisemit«, »rechts« oder dergleichen ist. Vor allem wenn die Person ein öffentliches Amt bekleidet oder als irgendwie geartet prominent gilt. Wie wir letztes Jahr gelernt haben macht man auch vor jungen Sportlerinnen nicht Halt. Die sogenannte »Nazikeule« wirkt verheerend und wird ebenso bedenken- wie rücksichtslos angewandt. Der feige Anwender indes ist sich dieser Wirkung bewusst und weiß zugleich dass ihn niemand dafür zur Verantwortung ziehen wird.

Gleichwohl lässt sich besagte »Nazikeule« in ihrer plumpen Urform nicht immer so ohne weiteres einsetzen. Bei einem Einzelopfer gelingt es eventuell noch, selbst wenn es einen ansonsten untadeligen Ruf hat. Handelt es sich aber – wie im Sommer 2012 – um einen offenen Brief von 172 honorigen Wirtschaftsprofessorinnen und Wirtschaftprofessoren gegen die Methodik der Bankenrettungen, müssen diffizilere Werkzeuge zum Einsatz kommen. Da war dann schnell von Populismus die Rede, von Horrormeldungen, fragwürdigen Argumenten und einer von nationalen Klischees geprägten Sprache. Wiegt der Vorwurf des Populismus alleine schon schwer, ist die Unterstellung einer von nationalen Klischees geprägten Sprache das rhetorische Sturmgeschütz, das jede weitere Argumentation unmöglich macht. In dem Zusammenhang spricht man auch von Killerphrasen.

Man möge sich beim Lesen des Textes zum Thema Populismus und nationale Klischees ein eigenes Urteil bilden:

Liebe Mitbürger,

die Entscheidungen, zu denen sich die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder gezwungen sah, waren falsch. Wir, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler der deutschsprachigen Länder, sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge. Die Bankschulden sind fast dreimal so groß wie die Staatsschulden und liegen in den fünf Krisenländern im Bereich von mehreren Billionen Euro. Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen weden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind. Banken müssen scheitern dürfen. Wenn die Schuldner nicht zurückzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfügen über das notwendige Vermögen.

Die Politiker mögen hoffen, die Haftungssummen begrenzen und den Missbrauch durch eine gemeinsame Bankenaufsicht verhindern zu können. Das wird ihnen aber kaum gelingen, solange die Schuldnerländer über die strukturelle Mehrheit im Euroraum verfügen. Wenn die soliden Länder der Vergemeinschaftung der Haftung für die Bankschulden grundsätzlich zustimmen, werden sie immer wieder Pressionen ausgesetzt sein, die Haftungssummen zu vergrößern oder die Voraussetzungen für den Haftungsfall aufzuweichen. Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird statt dessen der Wall Street, der City of London – auch einigen Investoren in Deutschland – und einer Reihe maroder in- und ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte betreiben dürfen.
Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie führt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschußt und volkswirtschaftlich zentrale Investitonsentscheidungen verzerrt werden.

Bitte tragen Sie diese Sorgen den Abgeordneten Ihres Wahlkreises vor; unsere Volksvertreter sollen wissen, welche Gefahren unserer Wirtschaft drohen.

Der Text findet sich auf der Webseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zusammen mit der Liste aller 172 Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, die den offenen Brief unterstützen.
Siehe: Frankfurter Allgemeine – Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut

Wen es interessiert, hier die Gegenposition im Wortlaut. Mit besagten Unterstellungen.
Siehe: Handelsblatt – Gegenposition im Wortlaut – Keine Schreckgespenster!

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Daniel S.: Beisetzung unter Polizeischutz

Donnerstag, 21. März 2013

Daniel S., der junge Mann der in Kirchweyhe an einer Bushaltestelle nur Streit schlichten wollte, musste unter Polizeischutz beerdigt werden. Sympathisanten des Mörders hatten bereits die kleine provisorische Gedenkstätte am Tatort geschändet und angekündigt zur Beisetzung zu erscheinen.

Irgendein Ali E. schrieb in seinem Facebook-Account: »Ein Bastard Nazi weniger in weyhe das ist ja suppii«.

Wie soll das weitergehen?

MfG
Hans

Willkommen in der Realität

Sonntag, 17. März 2013

In der Nacht zum vorigen Sonntag hat es im baden-württembergischen Backnang gebrannt. Ein Teil eines Gebäudekomplexes stand in Flammen, der unter anderem von zugewanderten Türken bewohnt war. Dabei starben sieben Kinder und ihre Mutter. Nach Meldungen wurden sie im Schlaf von dem Feuer überrascht, sind an den Rauchgasen erstickt und verbrannten in den Flammen. Der türkische Botschafter in Deutschland, Hüseyin Avni Karslioglu, reiste noch am Sonntag an und forderte, wie einen Tag später auch der türkische Staatspräsident Abdullah Gül, eine vollständige Aufklärung der Brandursache. Ganz so als würden Brände mit Todesfolge hierzulande sonst nicht vollständig aufgeklärt. Am Ende stellte sich heraus, dass der Brand vermutlich von einem alten Holzofen oder möglicherweise von der maroden Elektroinstallation ausgelöst wurde. Ein tragisches Unglück, wie es bedauernswerter Weise immer wieder vorkommt. Zur Trauerfeier am letzten Dienstag erschienen Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid und die Integrationsministerin Bilkay Öney. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sandte Beileidsbekundungen.

Aber reflexartig wurde anfangs ein rechtsextremistischer Hintergrund zumindest nicht ausgeschlossen. In der Nähe des Brandortes seien Nazi-Schmiereien gefunden worden, die man flugs beseitigte. Warum so eilig? Bekanntermaßen stammen solche Schmierereien oft von Leuten, die massive Probleme mit der Deutschen Rechtschreibung haben und das Hakenkreuz auch schon mal seitenverkehrt an die Wand kritzeln.

Ebenfalls am vorigen Wochenende wurde im niedersächsischen Kirchweyhe ein 25 Jahre alter Lackierer nach einem Diskobesuch zu Tode getreten. Er hatte streitschlichtend auf eine Gruppe junger Türken einzureden versucht. Was einem der Türken nicht passte.
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Propagandafunk will Geld von totem Genie

Freitag, 15. März 2013

Propaganda gibt es nicht umsonst. Das weiß man auch bei ARD und ZDF. Deshalb hielt man sich dort die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die die Zwangsgebühren vom Rundfunkteilnehmer eintrieb. Jedenfalls bis zum 31.12.2012. Seit dem 1. Januar 2013 heißt der Laden »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice«, der Auftrag bleibt derselbe. Nämlich Geld von Bürgern einzuziehen, für Leistungen die letztere nie bestellt haben und zum Teil auch gar nicht in Anspruch nehmen.

Über 7,5 Milliarden Euro kamen bisher per anno zusammen. Ein stolzes Sümmchen. Es gibt Staaten auf der Erde, in denen wäre man froh über solche Mittel im Jahresetat zu verfügen. Und was macht man bei den so genannten »Öffentlich Rechtlichen« daraus? Naja, lassen wir das. Kraftausdrücke habe ich mir schon lange abgewöhnt.

Eine alte Kaufmannsregel besagt, man solle es von den Lebenden nehmen. Was der »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice« wohl erst wieder lernen muss. Der schickte Anfang Februar diesen Jahres an Herrn Adam Ries, wohnhaft in der Johannisgasse 23 in 09441 Annaberg-Buchholz, eine Beitragsrechnung über 53,94 Euro. In der Schule hatte ich noch gelernt, dass dieser Adam Ries Adam Riese hieß, ein Mathematikgenie war und als Vater des modernen Rechnens gilt. Nur weilt der Gute schon seit über 450 Jahren nicht mehr unter den Lebenden. Warum sollte er heute noch für Propagandafunk bezahlen?

Nicht nur dass ARD und ZDF über 16.000 japanische Leichen für ihre Anti-Atomkraft-Propaganda missbrauchen. Jetzt wollen sie auch noch Geld von einer Leiche eintreiben. Was soll man zu solchen Zuständen sagen? Vielleicht frei nach Cicero: »Quousque tandem abutere, ARD et ZDF, patientia nostra? O tempora, o mores!«

Siehe: FOCUS ONLINE – Brief an Adam Ries – Verrechnet: GEZ will Zwangsabgabe von totem Mathe-Genie

MfG
Hans