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Archiv für die Kategorie ‘Öko-Terror’

Der große Plan

Sonntag, 05. Dezember 2010

Am Montagabend dieser Woche geriet ich – ohne Übertreibung – in einen Superstau von historischen Ausmaßen. Obwohl sich das Navigationssystem in meinem Leihwagen redlich Mühe gab mich über kleine Städte und Dörfer zu lotsen, brauchte ich alleine zwei Stunden die Region um den Amsterdamer Flughafen Schiphol zu verlassen. Und dann lagen noch immer drei Stunden Fahrt vor mir. Es war der drittgrößte Verkehrsstau in der Geschichte der Niederlande, wie ich später erfuhr. Er wurde von dem Stau am folgenden Morgen noch übertroffen, welcher in der Holländischen Hitliste Platz zwei einnahm. Aber da war ich schon weit weg von den großen Ballungszentren. Der kühle Grund für die Staus: Es schneite heftig. Für die Holländer wegen des Seeklimas eine eher ungewohnte Erfahrung. Fünf Stunden für schlappe 200 Kilometer. Google-Maps errechnete tags zuvor etwas von zwei Stunden. Lachhaft, was wissen die bei Google schon von der globalen Erwärmung? Wenn es wärmer wird, dann fällt viel Schnee. Auch in Holland. Ist doch logisch.

Die Wintersaison 2009/2010 hatte hier in Bayern alles, was man von einem richtigen Winter erwarten konnte. Schnee, Eiseskälte, Glühwein. Gut, er war nicht übermäßig streng. Ein für unsere Gegend typischer Winter eben. Das Frühjahr und der Frühsommer gerieten ein wenig durchwachsen. Das hätte man sich dann doch etwas sonniger und besser temperiert gewünscht. Ein flüchtiger Bekannter flog Mitte März nach Mallorca zum Tennisspielen. Tatsächlich wurde aus seinem Tennisurlaub eine Schneeballschlacht in frostiger Winterlandschaft. Schneefallgrenze bis runter auf Meereshöhe. Das auf den Balearen und wohlgemerkt Mitte März. Auf dem spanischen Festland schneite es noch bis tief in den Mai hinein.

Und dann kam der Brüller: Anfang Juli hieß es in den Nachrichten, das erste Halbjahr 2010 wäre das wärmste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen gewesen. Nach einem etwas bitteren Lachen fragte ich mich selbst: Ja wo denn bitteschön? Da muss ich hin! Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, begann die Heizperiode nach einem zu nassen Sommer hier in München bereits Ende August. Zwischen 17 und 18 °C hatte ich tagsüber in meiner Wohnung gemessen. In einem August! Also entweder ist meine Wahrnehmung massiv gestört oder irgendjemand will uns hier verkackeiern.

Ottmar EdenhoferZwischenzeitlich müsste auch der hartgesottenste Klimagläubige begriffen haben, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht. Studierte Meteorologen kommen schwer ins Grübeln, wenn sie das Wetter für länger als eine Woche vorhersagen sollen. Aber eine gewisse Angela Merkel betrachtet es als wichtig und richtig den Temperaturanstieg des Klimas bis 2050 auf 2 °C zu begrenzen. Gleichzeitig lügen die »Deutschen Qualitätsmedien™« das Blaue vom Himmel runter und machen Panikstimmung. Selbst ernannte Klimaapostel erläutern uns die Quadratur des Kreises. Fundamentale Gesetze der Physik und der Logik werden zu bloßen Vorschlägen degradiert. Kritiker und andersdenkende Wissenschaftler mit Methoden verfolgt, die an ein Wiederaufflammen der Spanischen Inquisition glauben lassen. Torquemada te salutant.

Doch endlich, kurz vor dem Beginn eines neuen Lügengipfels in Sachen Klima, ließ einer der Chefideologen des globalen Klimaschwindels – ein Niederbayer namens Ottmar Edenhofer – in einem Interview mit der »Neuen Zürcher Zeitung« (NZZ am Sonntag) die sprichwörtliche Katze aus dem Sack.

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Nordpoleis geschmolzen

Samstag, 04. Dezember 2010

Wie es aussieht ist es definitiv Winter geworden. Ich habe mir das naive Beharren darauf, dass der Sommer heuer noch einmal zurückkehren könnte, längst abgeschminkt. Und nein, die arktische Eiskappe ist nicht geschmolzen. Die wächst unaufhaltsam, wie jedes Jahr um die Zeit in der nördlichen Hemisphäre. Aber wer es sich leisten kann, und will, bereitet seinen »Whiskey on the rocks« mit Eiswürfeln aus der Arktis zu. Man gönnt sich ja sonst auch alles. Am Ende ergeht es den Luxus-Nordpoleiswürfeln allerdings nicht besser als den Proletarier-Eiswürfeln aus dem heimischen Tiefkühlfach: Sie schmelzen zu flüssigem H2O. Für die Klimagläubigen: Das nennt man umgangssprachlich Wasser, egal was Eure Ideologen möglicherweise erzählen.

JAXA - Ausbringen einer Forschungsboje in der gefrorenen BeringseeLetztes Jahr etwa um die Zeit berichtete mir ein Bekannter mit vorwurfsvollem Unterton in der Stimme, die Nordostpassage sei bereits freigeschmolzen. Ganzjährig! Was jedoch erstens nicht meine Schuld ist und außerdem nicht wahr. Im ausgehenden Sommer 2009 durchquerten zwei Transportschiffe der Bremer »Beluga Shipping GmbH« die Nordostpassage. Nur zwei Wochen später war der Weg wieder vom Eis versperrt. In diesem Jahr (2010) durchfuhren zwei Tanker der russischen Sowcomflot die Passage. In allen Fällen waren sicherheitshalber Eisbrecher mit von der Partie. Was laut Berichten in diversen Zeitungen angeblich so viel Furore machte, ist nicht besonders neu. Die Nordostpassage ist seit dem Ende der »Kleinen Eiszeit« (Anfang 15. bis Mitte 19. Jahrhundert) immer wieder mal für ein paar Wochen im Jahr eisfrei. Selbst während besagter Eiszeit gab es dort eisfreie Gebiete für eine kurze Dauer. Die beste Zeit ist Anfang August bis Mitte September. Allerdings ohne Garantie. Dennoch freut es besonders die Russen in den nördlichen Landesteilen, weil sie in dieser Periode nicht wegen jeder Flasche Maggi gleich den Eisbrecher losschicken müssen. Doch friert der begehrte Seeweg leider auch schnell wieder zu.

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Ein paar unbequeme Wahrheiten

Sonntag, 28. November 2010

In Schweden soll es ein Gesetz geben, nach dem es verboten ist, den Motor seines Wagens im Stand länger als 60 Sekunden laufen zu lassen. Wer es trotzdem tut bekommt ein saftiges Knöllchen verpasst. Das heißt, wenn unsereins das machen würde. Wenn aber, wie letzten Oktober geschehen, ein ausgewiesener Klimaschützer namens Al Gore den Motor seines Leihwagens eine ganze Stunde im Stand laufen lässt, dann geschieht offenbar nichts. Nein, im Gegenteil. Er bekam für die einstündige Rede, die er im Schwedischen Götheburg hielt, sogar noch Applaus von den ganzen Klimagläubigen die verzückt an seinen Lippen hingen. Und während Al Gore drinnen heiße Luft um den Klimaschutz absonderte, verströmte sein Leihwagen draußen fröhlich CO2. Vermutlich ist Al Gore Pflanzenliebhaber. Denn Pflanzen ernähren sich bekanntlich von CO2. Den Zuhörern seiner Rede hatte man übrigens empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Wegen des Klimas. Al Gore hinterließ statt dessen eine Schneise ökologischer Verwüstung, als er statt mit einer Linienmaschine mit einem Schwedischen Regierungsjet aus Oslo anreiste.
Siehe: Climate change warrior Al Gore leaves car running
Und: Gore leaves car idling for one hour during speech; Opts for Swedish government jet over public transportation

Al Gore Down

Ist schon ein komischer Heiliger, dieser Mann. Wasser predigen und selbst Wein trinken. Man sollte meinen, jemand wie Al Gore würde in einem angemessen großen Niedrigenergiehaus leben. Weit gefehlt. Seine Villa in Nashville, Tennessee, verbraucht die 10- bis 12-fache Menge an Strom wie ein Durchschnittshaus in der Gegend. Was bei den US-amerikanischen Durchschnittsverhältnissen etwas heißen will. Im Frühjahr diesen Jahres kauften Al Gore und seine Frau Tipper eine Luxusvilla in Montecito, Kalifornien, für knapp 9 Millionen US-Dollar. Das zweistöckige Gebäude in Italienischem Stil besitzt fünf Schlafzimmer, neun Badezimmer und sechs offene Kamine. Das Ganze mit einem riesigen Swimming Pool und Springbrunnen auf einem 6.070 m² (1,5 acres) großen Grundstück. Ganz schön großzügig für ein altes Ehepaar. Nicht dass ich sowas jemand anders nicht gönnen würde, aber dann soll er mir bitte nichts von Klimaschutz und energiesparen erzählen. Wenn oft vom ökologischen Fußabdruck eines Menschen die Rede ist, dann müsste man Al Gores Abdruck in Flurschaden messen.
Siehe: It’s good to be green – Al Gore buys $9 million seaside home
Und: Al and Tipper Gore New House in Montecito

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Grüne Börsenpleite

Mittwoch, 24. November 2010

CCX Final ChartUnd? Schon CO2-Zertifikate bei der Chicago Climate Exchange (CCX) geordert? Ein einziges dieser Papiere berechtigt zur Emission von einer ganzen metrischen Tonne CO2. Deutlich besser als ein Gutschein für einmal in den Wald husten. Aber auch als Geldanlage ein Riesenrenner. 750% Rendite in nur vier Jahren. Nicht schlecht, oder? Das Zertifikat hat eine richtige Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Wer im Juni 2004 bei einem Kurs von 1 US-Dollar kaufte, durfte sich im Juni 2008 über 7,50 US-Dollar für das Produkt freuen. Wohl dem, der seine Gier im Zaum halten konnte und an diesem Punkt ausgestiegen ist. Denn von da an ging es bergab. Seit nunmehr etwa einem Jahr dümpelt das Papier zwischen 5 und 10 US-Cent. Das Handelsvolumen geht gegen null und die Prognose ist eher düster. Letzteres mag vielleicht vor allem daran liegen, dass die Chicago Climate Exchange (CCX) den Handel Ende 2010 einstellen wird.

Barack Hussein Obama mit KippeDabei hatte alles so gut angefangen. Die CCX wurde im Jahre 2003 mit umgeleiteten Geldern der Joyce Foundation gegründet. Prominentes Mitglied im Vorstand dieser Stiftung war Barack Hussein Obama von 1994 bis 2002. Obama war es auch, der einem gewissen Richard Sandor half, diese Börse ins Leben zu rufen. Die CCX handelte neben Zertifikaten für CO2-Emissionen auch mit Zertifikaten für den Ausstoß von Methan, Stickoxiden, Schwefelhexafluorid, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Fluorkohlenwasserstoffe. Kaum in Amt und Würden arbeitete Mister President Barack Hussein Obama daran, diese so genannten Treibhausgase von der EPA – der US-amerikanischen Umweltbehörde – offiziell als »gesundheitsschädlich« einstufen zu lassen. Was ihm dann Ende 2009 zwar gelang. Nur nutzte es der CCX nichts mehr. Denn der CO2-Käse in den USA ist gegessen. Dort gibt kein Schwein auch nur mehr einen müden Dollar für diesen Hype.
Siehe: Obama Years Ago Helped Fund Carbon Program He Is Now Pushing Through Congress
Und: CO2-Reduzierung: US-Behörde gibt Obama freie Hand

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Kleine Denunziation

Montag, 22. November 2010

Logo des Klimagipfels 2010 in CancúnNächsten Montag, den 29.11.2010, beginnt in Cancún, Mexiko, der so genannte Klimagipfel 2010. Geladene Größen aus Politik, Wirtschaft, Finanzwesen und eine handverlesene Schar von Wissenschaftlern feiern ein fröhliches Stelldichein. Alle sind sie getrieben von der Sorge um unser Weltklima. Das wollen die nämlich retten. Nein, falsch. Sie wollen den Temperaturanstieg des Weltklimas bis 2050 auf 2 Grad Celsius begrenzen. Wie sie das machen wollen steht auch schon fest. Nämlich indem sie mit Verschutzungsrechten – hauptsächlich für Kohlenstoffdioxid – handeln und die Wirtschaft gängeln.

Dass es eine krankhafte Form von Größenwahn ist, das Weltklima ernsthaft beeinflussen zu wollen, ist diesen Leuten vermutlich nicht fremd. Aber das trifft auf die meisten gar nicht zu. Denn die glauben nicht wirklich, in irgendeiner Art Einfluss auf das Weltklima nehmen zu können. Dahinter steckt nur vitales Geschäftsinteresse. Es geht unter dem Strich schlicht und ergreifend darum, den Bürgern der zahlungskräftigen Nationen ihre eigene Luft zu verkaufen.

Gut, alle Beteiligten wissen das freilich nicht. Das Fußvolk, also die Legion der nützlichen Idioten, glaubt wirklich dass es etwas für die Umwelt tut. Ideologisch aufgeputscht und mit fragwürdigen wissenschaftlichen Behauptungen gefüttert kriegen die sich vor Begeisterung und Tatendrang kaum noch ein. Nicht schön, doch irgendein Dummer muss ja die Schmutzarbeit machen.

Ich werde zur Feier des Klimagipfels hier mal in loser Folge aufschreiben, was ich mir zu dem Thema über die vergangenen Monate alles eingesammelt habe. Fangen wir mit einem jüngeren Fundstück an. Oben erwähntes Fußvolk hat – personifiziert durch »BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN« – am 3. November eine so genannte »Kleine Anfrage« im Bundestag eingereicht, die man durchaus auch »Kleine Denunziation« nennen könnte.

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Das Wiehern der Amtsschimmel

Mittwoch, 17. November 2010

Miniheizung in Glühbirnenform: Der Heatball, Foto: StNEs gibt Ideen, die finde ich richtig gut. Wie zum Beispiel die Satire-Aktion zweier Ingenieure aus dem Nordrhein-westfälischen Niederzier. Die Beiden importieren Heizbälle aus dem fernen China und verkaufen sie hier in Deutschland mit einem Zusatznutzen für den tropischen Regenwald. Rein zufällig sind diese Heizbälle baugleich mit den mittlerweile von der EU verbotenen 100 Watt Glühlampen. Aber als Glühbirnen sollen sie ja gar nicht verwendet werden, sondern eben als Heizbälle. Was ihren physikalischen Eigenschaften ohnehin näher kommt, als die Verwendung zu Beleutungszwecken.
Siehe: Edisons Etikettenschwindel

Und dann gibt es noch Ideen, für die hält sich mein Enthusiasmus in sehr engen Grenzen. Wie zum Beispiel für die Willkür-Aktion des Zolls am Flughafen Köln/Bonn. Der hält nämlich 40.000 Stück der besagten Heizbälle zurück. Das Dezernat 55 für Produktsicherheit und Sprengstoff gab einer Zeitungsmeldung nach den Hinweis an den Zoll weiter, die Ware nicht freizugeben. Außerdem steht zu lesen, dass aus dem Nordrhein-westfälischen Umweltministerium »massiver Druck« auf die Bezirksregierung ausgeübt wurde.
Siehe: Kleinheizgerät „Heatball“: Zoll hält 40.000 Glühbirnen auf

Für die Behörden ein Verwaltungsakt, wenn auch mit dem widerlichen Beigeschmack der Behördenwillkür. Für die beiden Importeure ist das indes nicht besonders lustig. Die haben jetzt 30.000 Euro in der Luft hängen. Sowie massenhaft Bestellungen, die sie nicht ausliefern können.
Siehe: HEATBALL® – Der alternative Heizkörper

MfG
Hans

Rent a Demonstrant

Montag, 08. November 2010

Claudia wartet auf ihren EinsatzOft fragt man sich: Wo bekommen die nur immer so viele Leute her, die mal auf der Straße, mal auf den Bahndamm, mal j.w.d. in der Deutschen Pampa demonstrieren?

Ob »Kampf gegen Rechts™«, gegen Bahnhof, gegen Castor, gegen Startbahn, gegen Parodontose – immer stehen die Leute wie auf Bestellung bereit. Einschließlich »Deutsche Qualitätsmedien™«. Selbstverständlich dürfen auch die dazu passenden PolitikerInnen nicht fehlen, die ihr – oft nur mäßig ansehnliches – Gesicht in die Kamera halten. Dazu ein paar ganz wichtige staatstragende Worte in die Mikrofone ventilieren.

Konblogger Gilbert bringt es in einem herrlich sarkastischen Artikel auf den Punkt.

Bühne frei …

Gilbert Brands

… für die neue Castorshow! Sie zieht als einzige deutsche Supershow mit “Dinner for One” in der Beliebtheit und Wiederholungsanzahl gleich und benutzt sogar die gleichen Prinzipien: “The same procedure as last year?” ..”The same procedure as every year.”

Mal ehrlich, lächerlicher als die laufende Show kann man so ein Affentheater doch nicht abwickeln, oder? Im Gegensatz zum ICE Hamburg-München, von dem keiner weiß, ob und wann er nun wirklich fährt, und bei dem sich bei Pünktlichkeit die Frage stellt, ob das nun der Vortagszug oder der von vor zwei Tagen ist, sind Strecke und Fahrtzeiten eines Castortransportes allen besser bekannt als der PTB in Braunschweig die offizielle Uhrzeit.

Und damit auch alles planmäßig funktioniert, werden auf dieser bestens bekannten Strecke dann immer wieder planmäßige “Überwachungslücken” eingebaut, damit die so genannten Kernkraftgegner auch ihre Aktionen starten können – vom Besetzen eines Gleises oder einer Straße bis hin zum Abseilen von Brücken oder graben tiefer Löcher. Was wäre so ein Affentheater ohne eine gehörige Portion Slapstick?

Nee, nee, das ist hochpolitisch alles so geplant und Absicht. Immerhin gibt es außer dem Castorzeug noch jede Menge anderen radioaktiven Mist, der des öfteren durch die Gegend geschaukelt wird, ohne dass sich eine Sau im Wendland danach umdreht. Alles mögliche, angefangen bei den täglichen Bestechungsgeldzahlungen an Politiker, kann man geheim halten, aber so einen doofen Transport nicht? Lächerlich!
Wollte man so was effektiv durchführen, wäre zunächst mal Geheimhaltung angesagt, nicht monatelange Vorankündigung, um Zeit fürs Teilnehmercasting und Proben zu schinden. Gut, das wird nicht immer klappen, aber den tatsächliche Abfahrtzeitpunkt für das Teil in Frankreich kann man per Zufallzahlengenerator innerhalb eines Fensters von 1-2 Wochen festlegen – genug jedenfalls, dass 50% der Protestler noch nicht da sind oder wegen Hungers den Ort bereits verlassen haben.

Sodann mache man das Ganze sommers, wenn die Felder kurz vor der Ernte stehen. Räumung durch die Polizei wäre dann gar nicht notwendig, das würden schon die Bauern übernehmen, sollten die Protestler ihre Felder als Protestbühne nehmen wollen. Pinzetten gehörten dann auf jeden Fall zur Standardausrüstung eines Aktivisten – zum Rauspulen der Schrotkugel aus den Gesäßmuskeln.

In der Ruhrgebietsbesetzung durch Frankreich 1920 haben die Eisenbahner ganze Kohlezüge allein im Ruhrgebiet von der Fläche verschwinden lassen. Die Franzosen sahen die Züge aus den Zechen abfahren – und nie wieder irgendwo auftauchen. Und hier hätten wir nur ein paar Waggons und ganz Deutschland als Rangierbahnhof. “Heute hier – morgen dort”, wie Hannes Wader schon 1972 sang. Schließlich sind die Dinger angeblich so konstruiert, das der Leo-2 den kürzeren ziehen würde, käme er auf die Idee, sich mit so einem Ding anzulegen. Eben mal knacken ist genauso wenig wie eben mal klauen. Also rein ins Gleisnetz, und dann lassen wir die Dinger notfalls mal ein paar Wochen hin und her fahren. Und immer, wenn mal keiner hinschaut: schwupps, steht schon wieder ein Behälter im Lager.

Man muss nur wollen. Aber was sag ich? Man will ja! Und zwar ausgesprochenes Schmierentheater, bei dem sich dann insbesondere die grüne Schmierenkommödiantentruppe um Ötztsichselbst und Tretetihn bestens präsentieren kann.

Original: Gilbert Brands: Bühne frei …

»The same procedure as every year«. Bei solchen linksextremen Aufmärschen steckt straffe Organisation dahinter. Gilbert liegt mit seiner Einschätzung von einem Schmierentheater offenbar sehr richtig. Heute veröffentlichte Gerhard Wisnewski, was er über die HintermännInnen dieses Aktionismus herausgefunden hat. Und das dürfte auch den dickfelligsten Demokratiegläubigen im Lande die Scheuklappen vom Kopf pusten.

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Hurra, Sommerzeit!

Sonntag, 28. März 2010

Und? Gestern ein Zeichen gesetzt? Gegen Klimaerwärmung und so? Gestern Abend war weltweit Earth-Hour. Um 20:30 Uhr sollten alle Lichter für eine Stunde gelöscht und dem Erdklima bei Kerzenschein gedacht werden. Das ging jedenfalls bei etlichen öffentlichen Gebäuden so. Den meisten Privatleuten, wie auch mir, ging hingegen dieser Unfug äußerst peripher am Gesäß vorbei. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, ein deutliches Zeichen dagegen zu setzen. Nämlich alle nur irgendwie verfügbaren Lichter einzuschalten. Nachdem ich jedoch anderweitig zu tun hatte, kam ich noch nicht einmal dazu.

Klimaprediger Al GoreJetzt, wo die ersten warmen Sonnenstrahlen zum Besuch im Biergarten einladen, kriechen sie wieder aus allen Löchern hervor. Die Klimaalarmisten und Medienhuren. Ja, das war ein strenger Winter letzten Winter. Jetzt nicht wegen der Minustemperaturen, da haben wir schon kältere Winter erlebt. Sondern wegen der ganzen aufgedeckten Schwindeleien rund um das Klima. Doch wer meinte, die Klimaapologeten ließen sich von solchen Skandalen aufhalten, wird dieser Tage eines Besseren belehrt. Mit unglaublicher Dreistigkeit arbeitet man weiter an dem Märchen vom menschgemachten Klimawandel. So auch der Simpsons-Sender Pro7. Simpsons-Sender deshalb, weil das wohl die einzige Sendung ist die denen verlässliche Einschaltquoten beschert. Der Rest … naja, nett.

Fernsehen macht sowieso dumm. Also sollte man dem Glotzophon so selten wie möglich seine Aufmerksamkeit widmen. Pro7 letzten Freitag beispielsweise gar nicht. Da schämte man sich nicht, einen Tag lang bis zum späten Abend längst widerlegte Klimalügen zu verbreiten. Den Höhepunkt bildete Al Gores »Eine unbequeme Wahrheit«. Ein Film, der laut Gerichtsurteil an englischen Schulen nicht mehr als Dokumentarfilm vorgeführt werden darf. Die englischen Lehrer, die den Film trotzdem zeigen wollen, müssen ihre Schüler auf den fiktionalen Charakter des Machwerks hinweisen. Was Pro7 natürlich nicht muss, denn der Sender gehört ja zu den »Deutschen Qualitätsmedien™«. Die haben die Lizenz zu lügen.

Keine Lüge hingegen ist die Umstellung auf Sommerzeit. Letzte Nacht um 2:00 Uhr stellte man die Uhren um eine Stunde vor. Kolossal überflüssig, wie wir längst gelernt haben. Die erhoffte Energieeinsparung als veritablen Schuss in den Ofen zu bezeichnen wäre schamlos untertrieben. Vielmehr ging der Schuss nach hinten los. Es wird nach einschlägigen wissenschaftlichen Studien durch die Sommerzeitumstellung eher mehr als weniger Energie verbraucht. Ganz davon abgesehen, dass Menschen, Haus- und Nutztiere die nächsten 14 Tage durch die Verschiebung der Gewohnheiten von der Rolle sein werden.

Nicht nur das. Wie der »Auto Club Europa (ACE)« meldet, steigen nach der Sommerzeitumstellung die Unfallzahlen erheblich an. Nachvollziehbar, denn der Mensch ist schließlich kein Roboter. Die Müdigkeit – hervorgerufen durch den verschobenen Zeitablauf – birgt zusammen mit aufkeimenden Frühlingsgefühlen ein naturgemäß erhöhtes Unfallrisiko. Meint man wenigstens beim ACE. Also die nächsten Tage besonders aufmerksam fahren, damit unser heilig’s Blechle in einem Stück bleibt und wir selbst natürlich auch.

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Ranseiers willige Helfer

Sonntag, 03. Januar 2010

Wikipedia mit UngezieferKarl Ranseier ist tot, am 18. Dezember 2009 im antarktischen Sommer erfroren. Doch in der realen Welt treibt ein williger Helfer weiter sein schändliches Unwesen. William M. Connolley heißt der Mann, bezeichnet sich als »Wissenschaftler« und ist Aktivist in der britischen »Green Party«. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Fakten zu dem zu machen, was sich die neue Klimareligion darunter vorstellt. Wie so oft, wenn sich jemand im Besitz der ultimativen Moral wähnt, schämte sich Connolley nicht und fälschte seit Februar 2003 in der englischsprachigen Wikipedia Tausende von Artikeln. Das hat letzten Dezember der kanadische Autor und Kolumnist Lawrence Solomon zum Anlass genommen, einmal diese anrüchigen Praktiken aufzuzeigen.
Siehe: Wikipedia’s climate doctor

Bei »Alles Schall und Rauch« hat sich der Betreiber Freeman der Sache angenommen.

Tausende Wikipedia-Artikel wurden auf „pro Erwärmung“ verändert

Nicht nur haben die Befürworter der Klimaerwärmung Journalisten bedroht, haben Beleidigungen mit dem belasteten Wort „Leugner“ gegen die Andersdenkenden verwendet und Wissenschaftler welche sich kritisch gegenüber ihrer Klimareligion äusserten mit Dreck beworfen, die Panikmacher des Klimas haben auch das Wissen im Internet für sich gekapert.

Die E-Mails welche durch Climategate an die Öffentlichkeit gelangten zeigen nicht nur wie die Klimaforscher die Daten manipulierten, sondern sie zeigen auch wie man massiv die Texte in Wikipedia welche das Klima betreffen umgeschrieben hat.

So deckt Lawrence Solomon in seinem Artikel „Wikipedia’s climate doctor“ auf, wie der britische Wissenschaftler und Mitglied der Grünen Partei William Connolley die Aufgabe übernahm, von 2003 an alle Wikipedia-Einträge welche das Klima betreffen auf „pro Klimaerwärmung“ umzuschreiben und alle kritischen Passagen die dagegen sprechen zu löschen.

Connolley hat die Rolle eines Wikipedia-Administrator bekommen und war dadurch in der Lage selbstherrlich wie ein „Klimagott“ insgesamt 5’428 Artikel zu ändern oder neu zu schreiben. Wenn Connolley den Inhalt eines Artikels nicht gefiel, dann hat er ihn einfach geändert oder verschwinden lassen, 500 insgesamt.

Wenn andere Wiki-Autoren Argumente brachten die kritisch waren, dann hat er diese Personen sperren lassen. So wurden 2’000 die sich mit ihm anlegten daran gehindert weiter für Wiki Beiträge zu liefern. Andererseits, Autoren welche den Glauben an die globale Erwärmung mittrugen, wurden von ihm gefördert und durften ihre Texte einstellen.

Im Juni 2009 hat Connolley zum Beispiel sagenhafte 815 Beiträge verteilt über den ganzen Monat gemacht, ein Durchschnitt von 27 pro Tag! Siehe Statistik am Ende des Artikels. Er ist offensichtlich von seinem Glauben an die Klimareligion besessen, anders kann man diesen Übereifer nicht erklären.

Mit dieser Methode hat Connolly Wikipedia in ein Werkzeug zur Mission für den globalen Erwärmungskult umgewandelt. Was dort steht hat mit Ausgewogenheit und Fakten nichts zu tun, sondern basiert auf einseitige Manipulation und Fälschung. Wer Wikipedia zu diesem Thema etwas glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Wer diesem Verein nur einen Cent spendet, fördert die Verbreitung der Klimalüge.

Wegen Beschwerden über seine umstrittene Funktion bei Wikipedia, wurde vom „Wikipedia Arbitration Committee“ ihm der Status als Administrator seit 13. September 2009 angeblich entzogen. Nur, seine Artikel stehen immer noch drin und im Dezember hat er unglaubliche 1’111 Artikel verändert, ein Rekord!

Wenn die Theorie wirklich stimmt, „das CO2 vom Menschen erwärmt das Klima“, warum müssen dessen Befürworter zu kriminellen Mitteln der Datenmanipulation, Geschichtsfälschung, Unterdrückung von Andersdenkenden und massiver Propaganda greifen? Kann die Antwort darauf sein, weil ihre Behauptung gar nicht stimmt und sie die Wahrheit unterdrücken müssen?

Quelle: Tausende Wikipedia-Artikel wurden auf „pro Erwärmung“ getrimmt

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