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Archiv für die Kategorie ‘Die Meinung der Anderen’

Manchmal sehe ich Roth

Sonntag, 13. Dezember 2015

Kommentar überflüssig. Oder?

Vielleicht noch eine Scherzfrage: Was ist das? Es ist grün und redet dummes Zeug?

MfG
Hans

Antisemitismus hausgemacht

Samstag, 23. Oktober 2010
Sephardi leader Yosef: Non-Jews exist to serve Jews

October 18, 2010

JERUSALEM (JTA) — Israeli Sephardic leader Rabbi Ovadia Yosef in his weekly Saturday night sermon said that non-Jews exist to serve Jews.

“Goyim were born only to serve us. Without that, they have no place in the world; only to serve the People of Israel,” he said during a public discussion of what kind of work non-Jews are allowed to perform on Shabbat.

„Why are gentiles needed? They will work, they will plow, they will reap. We will sit like an effendi and eat,“ he said to some laughter.

Yosef, the spiritual leader of the Shas Party and the former chief Sephardi rabbi of Israel, also said that the lives of non-Jews are protected in order to prevent financial loss to Jews.

„With gentiles, it will be like any person: They need to die, but God will give them longevity. Why? Imagine that one’s donkey would die, they’d lose their money. This is his servant. That’s why he gets a long life, to work well for this Jew,” said the rabbi, who recently turned 90.

An audio recording of some of the rabbi’s remarks was broadcast on Israel’s Channel 10.

The American Jewish Committee condemned the rabbi’s remarks in a statement issued Monday.

„Rabbi Yosef’s remarks — suggesting outrageously that Jewish scripture asserts non-Jews exist to serve Jews — are abhorrent and an offense to human dignity and human equality,” said AJC Executive Director David Harris. „Judaism first taught the world that all individuals are created in the divine image, which helped form the basis of our moral code. A rabbi should be the first, not the last, to reflect that bedrock teaching of our tradition.“

Quelle: Sephardi leader Yosef: Non-Jews exist to serve Jews

Hier ist der Artikel auf Deutsch. (mehr …)

Räterepublik

Samstag, 06. März 2010

Natürlich weiß ich was eine Räterepublik ist. Im Prinzip wenigstens. Was ich im Moment nicht weiß ist, wer sich eventuell in der Deutungshoheit über diese Begrifflichkeit wähnt. Man muss ja heutzutage aufpassen. Am Ende gerät man mit seiner Wortwahl in die Nähe von Gefilden, in denen längst schon jemand seine Schürfrechte gesichert hat. Doch bevor gleich irgendeinem oder irgendeiner vor Empörung die Halsschlagader platzt; ich möchte gar keinen Vergleich zu einer wie auch immer gearteten Räterepublik wagen. Nein wirklich, ich werde den Begriff hier nur missbräuchlich verwenden.

Seit Aschermittwoch herrscht Fastenzeit im traditionsbewussten Bayern. Also jenem Bayern, wo die Welt noch in Ordnung scheint. In der Zeit des Fastens wird, wie der Name schon sagt, gefastet. In früheren Jahrhunderten nach strengen kirchlichen Regeln, an die sich alle zu halten hatten. Des lieben Seelenheiles wegen. Doch war damals wohl niemand so erfindungsreich wie der Klerus selbst, wenn es darum ging die Fastenregeln etwas komfortabler zu gestalten. Auch wenn das Fleischessen verboten war, Fische waren es nicht. Sie durften nur nicht über einen runden Teller hinausragen. Also züchtete man Karpfen mit einem höheren Rücken. Kopf ab, Schwanz ab, und er füllte den Teller aus, ohne über den Rand zu hängen.

Salvator-Ausschank auf dem Nockherberg 1890Doch lebt der Mönch nicht vom Fisch allein, auch Bier kann ganz schön nährstoffreich gebraut werden. Mit vergleichsweise viel Alkohol zwar, aber es diente ja der Sättigung des darbenden Fastenbruders. Dieses gehaltvolle Bier wurde wegen seiner oft niederschmetternden primären Nebenwirkung Starkbier genannt.

Seit dem späten 18. Jahrhundert konnten die Paulanermönche mit königlich-bayerischer Erlaubnis ganzjährig Bier ausschenken. In der Fastenzeit durfte es dann gerne auch mal eine Maß Starkbier sein. Durch die Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts ging die Brauerei der Paulanermönche auf dem Münchner Nockherberg in weltliche Hände über. Der neue Pächter und spätere Besitzer der Brauerei führte die Tradition des Starkbieranstichs ein. Ein Fest, bei dem das neue Starkbier eines jeden Jahres großzügig probiert wurde. Über die Jahre entwickelte sich der Starkbieranstich zu einem Spektakel. A-, B- und C-Prominenz feiert immer wieder ein Stelldichein und die Vertreter aus Landes- und Bundespolitik dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Für Letztgenannte hat es einen besonderen Grund. Denn sie müssen Gesicht zeigen und herzhaft lachen, wenn sie von einem eigens bestellten Kabarettisten »derbleckt« werden. Sonst könnte ja der Verdacht entstehen, der Kabarettist hätte recht mit seinen Anwürfen. »Derblecken« hat nicht etwa mit »derb lecken« zu tun, wie es schon mal jemand den ich kenne übersetzt hat. »Derblecken« kommt vom lächelnd die Zähne blecken, während man seinem Gegenüber satirisch überhöht den Spiegel vorhält. Was dann durchaus derb ausfallen kann und manch einer der so Gescholtenen im stillen Kämmerlein seine Wunden lecken dürfte. Aber Tradition ist Tradition und wer in die Politik geht muss eben etwas aushalten können. Doch bleibt es nicht aus, dass es auch Spielverderber gibt. Leute, die jedes Wörtchen auf die Goldwaage legen und immer alles aufbauschen müssen.

Der Schauspieler Michael Lerchenberg gab seit dem Jahr 2008 den »Bruder Barnabas« auf dem Nockherberg. In der Verkleidung als Paulanermönch »derbleckte« er die Politikerkaste. Zur Freude des Publikums und augenscheinlich auch zur Freude der Betroffenen. Kunst – in diesem Fall die kabarettistische – darf bekanntlich alles. Doch halt, Vergleiche mit bestimmten Geschehnissen in der Vergangenheit sind ebenso riskant wie die Verwendung von mit Deutungshoheit belegten Worten.


Dieses Video besteht aus fünf Teilen, die automatisch nacheinander abgespielt werden. Die beanstandeten Äußerungen befinden sich im dritten Teil ab Zeitmarke 2:30. Der Bayerische Rundfunk hat seine Aufzeichnung mittlerweile zensiert.

Auf diesem Wege vielen Dank an Youtube-Benutzer »Merkelfanclub«.

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Aktion Linkstrend stoppen

Sonntag, 21. Februar 2010

Aktion Linkstrend stoppenSeit über einer Woche beobachte ich nun schon verwundert die kleine Hausmeuterei in der CDU. »Aktion Linkstrend stoppen« heißt die Initiative, in der sich offenbar letzte Reste einer konservativen Mitgliederschar zusammengerottet haben. Ihr »Manifest gegen den Linkstrend« beginnt mit dem Satz: »Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der „Berliner Erklärung“ vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die „Öffnung nach links“ unumkehrbar weiter vorantreiben will«. Na sowas aber auch. Nach kaum 20 Jahren fällt denen am 15. Januar 2010 plötzlich ein Linkstrend auf?

Manifest gegen den Linkstrend

Mit großer Sorge registrieren die Unterzeichner, wie sich die Führung der CDU mit der „Berliner Erklärung“ vom 15. Januar offenbar endgültig von ihren Wurzeln und langjährigen Stammwählern verabschieden und die „Öffnung nach links“ unumkehrbar weiter vorantreiben will.
Als Volkspartei mit christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen ist die CDU seit Konrad Adenauer und Ludwig Erhard groß geworden und erfolgreich gewesen.
In den letzten Jahren hat sie jedoch wesentliche Grundpositionen aufgegeben. Immer mehr Mitglieder und Wahlbürger rücken von einer Partei ab, deren Führung

  • den Marsch in den Schuldenstaat (aktuell 20.000 Euro Schulden pro Kopf!) ungebremst fortsetzt und Familien mit Kindern und eine bedrängte Mittelschicht mit immer größerer Steuer- und Abgabenlast beschwert;
  • sich linke Gesellschaftspolitik zueigen macht, ob bei der Geschlechterumerziehung des „Gender Mainstreaming“, Homo-Ehe oder der Gängelung von Unternehmen durch das „Antidiskriminierungsgesetz“;
  • eine gescheiterte Multi-Kulti-Integrationspolitik weiter vorantreibt, die selbst Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin als illusionär entlarven;
  • in immer mehr Bundesländern linke Schulpolitik mitträgt, statt konsequent das bewährte, differenziert gegliederte Schulwesen zu verteidigen;
  • mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung zeigt;
  • es unterläßt, die hunderttausendfache „straffreie“ Kindestötung durch Abtreibung beim Namen zu nennen und für konsequenten Lebensschutz einzutreten;
  • sich scheut, der Gefahr der Islamisierung entgegenzutreten, das christliche Erbe zu verteidigen und dem EU-Beitritt der Türkei eine klare Absage zu erteilen.

Wir fordern eine grundlegende politische Kurskorrektur, eine geistige Wende. Es geht um Deutschlands Zukunft und um das Leben unserer Kinder und Enkel.

Erstunterzeichner: [siehe Quelle]

Quelle: »Manifest gegen den Linkstrend«

Diese sieben Punkte lesen sich seltsam vernünftig. Zu solchen Erkenntnissen – oder besser Bekenntnissen – muss man den Initiatoren fraglos gratulieren. Aber; wo habe ich so etwas inhaltlich schon einmal gelesen? Naaa? Richtig! Wer wird denn da am rechten Rand angeln wollen? Diese Forderungen lassen sich bereits seit Jahren in den Verlautbarungen derer nachlesen, die man seitens der CDU doch lieber mit dem »Krampf gegen Rechts™« überzieht.

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Die Meinung der Anderen

Samstag, 02. Januar 2010


Heute: Angela Merkel und die Realität

Wie man sieht, klafft zwischen Anspruch und Wahrnehmung eine unübersehbare Lücke. Da stellt sich für mich ebenso wie den angesprochenen Schülerinnen und Schülern die Frage: Kann es sein, dass die Tante unter einem kompletten Realitätsverlust leidet? Und so ein kognitiver Totalausfall will den Deutschen erzählen, sie müssten sich gegen Schweinegrippe™ impfen lassen und etwas für den Klimaschutz™ tun? Das wird sicher ein lustiges Jahr.

MfG
Hans

Die Meinung der Anderen

Montag, 14. Dezember 2009

Ein wichtiges Element einer Demokratie ist Meinungsvielfalt. Aus diesem Grunde möchte ich hier in Zukunft versuchsweise auch Meinungen aus politischen Lagern veröffentlichen, die mir – vorsichtig ausgedrückt – eher ein wenig suspekt sind. Doch soviel Meinungsfreiheit muss einfach sein.


Heute: Claudia Roth und die Türkei

Dem gibt es wohl nichts hinzuzufügen. Ich weiß ja nicht, was Frau Roth vorher zu sich nahm. Aber die Hälfte hätte sicher auch gereicht.

MfG
Hans