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Archiv für die Kategorie ‘Klimaschutz’

Mut zur Erkenntnis

Montag, 13. Dezember 2010

Mehr und mehr fange ich an, die Welt um mich herum zu begreifen. Das weiße Zeugs zum Beispiel, das wir hier in München zurzeit im Überfluss haben, das ist genau das wovor die Grünen schon seit Jahren warnen: Feinstaub! Es muss Feinstaub sein, denn Schnee ist ja wohl kaum möglich. Nicht bei dieser globalen Erwärmung. Es ist viel zu warm. Der Grund weshalb ich trotzdem friere, wenn ich im kurzärmeligen Hemd vor die Türe gehe, muss diese Schweinegrippe sein. Gut, jetzt muss es raus: Ich habe mich nicht impfen lassen. Schweinegrippe, vermutlich noch vermischt mit Vogelgrippe. Denn ich kann auch nicht fliegen. Das konnte ich zwar schon vorher nicht. Aber da sieht man mal, was so eine Krankheit mit einem vermeintlich gesunden Mann anrichtet.

Seit heute macht im globalen Dorf ein weiterer offener Brief an Angela Merkel die Runde. Verfasst von Hartmut Bachmann, der von sich selbst behauptet er wäre vor Jahrzehnten einer der Geburtshelfer des Weltklimarates IPCC gewesen. Später fiel Herr Bachmann aber wohl vom Glauben ab, als er sah wie »wissenschaftlich korrekt« das IPCC arbeitete. Und nun, als kaum 86-jähriger Jungspund, schreibt er Angela Merkel einen offenen Brief. Schon den zweiten, wenn ich mich recht erinnere. Darin legt er dar, wie wichtig CO2 für das Leben auf der Erde ist und appelliert an Frau Merkel als Wissenschaftlerin. Irgendwie habe ich das unbestimmte Gefühl, dass Herr Bachmanns Appell nicht auf fruchtbaren Boden fallen wird. Seitdem Ottmar Edenhofer, einer der Chefideologen im globalen Klimaschwindel, die Katze aus dem Sack gelassen hat, wissen wir dass es nicht um wissenschaftliche Fakten geht. Naja, genau genommen wussten wir das schon vorher. Aber man liest immer gerne ein öffentliches Eingeständnis.
Siehe: Der große Plan

Ein nicht ganz unwichtiges Argument in Herrn Bachmanns Brief sind die Schulkinder, denen die Lehrer oft wider besseren Wissens auf staatliche Anordnung klimatechnischen Müll beibringen müssen. Vielleicht könnte man diesen Makel aber auch als Chance verstehen. Die Kinder sollen so früh wie möglich lernen, dass es einen klaren Unterschied zwischen staatlich verordneter Lehrmeinung und realer Faktenlage gibt. Im späteren Leben werden sie schließlich ständig damit konfrontiert sein. Nicht nur in Sachen Klima.

War das jetzt sarkastisch? Gut, das war auch so gemeint. Natürlich müssen wir Herrn Bachmann dankbar sein, wenn er sich im hohen Alter noch so für die Wahrheit einsetzt. Auch wenn ich seiner Begeisterung für den Umgang mit den Maastricht-Verträgen nicht beipflichten kann.

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Eine Sonne für 30 Euro

Montag, 06. Dezember 2010

Ángeles Durán - Besitzerin der SonneDie Sonne hat endlich eine Besitzerin. Sie heißt Ángeles Durán und stammt aus dem Spanischen Salvaterra de Mino. Tja, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Eigentlich wollte ich sie haben. Die Sonne, nicht die Spanierin. Andererseits hat letztere durch ihren Coup plötzlich an Reiz gewonnen.

Señora Durán ließ sich für 30 Euro das Besitzrecht für die Sonne notariell beglaubigen. Selbstverständlich nicht aus Jux. Sie will damit Geld verdienen. Zur Kasse gebeten werden sollen aber nur diejenigen, die ihrerseits mit Sonnenenergie Geld verdienen. Also Solarenergieproduzenten. Wir einfachen nicht kommerziellen Sonnenabhängigen bleiben ungeschoren. Von den Einnahmen will sie 10% für sich behalten. Den Rest bekäme die Spanische Regierung um ihren Haushalt zu sanieren, für die Renten, für Forschung und gegen den Welthunger.
Siehe: Mir gehört die Sonne, also her mit dem Geld

An und für sich hochgradig pfiffig. Nur kann sich die gute Idee auch in ihr Gegenteil verkehren. Spätestens wenn sich die ersten Sonnenbrandgeschädigten melden, die gemäß Verursacherprinzip bei Frau Durán anklopfen und Schmerzensgeld verlangen. Hinzu kommt die globale Erwärmung, die ohne Sonne gar nicht möglich wäre. Ich sag nur: Verursacherprinzip.

Übrigens: Ich hätte da ein wesentlich ungefährlicheres stellares Objekt anzubieten. Zwei Sonnen zum Preis von einer. Sind gleich in der Nachbarschaft. Nämlich das Doppelsternsystem Alpha Centauri. Optional gegen Aufpreis mit dem Roten Zwerg Proxima Centauri. Muss nur noch einen Spanischen Notar finden, der mir den Besitz bestätigt.

MfG
Hans

Der große Plan

Sonntag, 05. Dezember 2010

Am Montagabend dieser Woche geriet ich – ohne Übertreibung – in einen Superstau von historischen Ausmaßen. Obwohl sich das Navigationssystem in meinem Leihwagen redlich Mühe gab mich über kleine Städte und Dörfer zu lotsen, brauchte ich alleine zwei Stunden die Region um den Amsterdamer Flughafen Schiphol zu verlassen. Und dann lagen noch immer drei Stunden Fahrt vor mir. Es war der drittgrößte Verkehrsstau in der Geschichte der Niederlande, wie ich später erfuhr. Er wurde von dem Stau am folgenden Morgen noch übertroffen, welcher in der Holländischen Hitliste Platz zwei einnahm. Aber da war ich schon weit weg von den großen Ballungszentren. Der kühle Grund für die Staus: Es schneite heftig. Für die Holländer wegen des Seeklimas eine eher ungewohnte Erfahrung. Fünf Stunden für schlappe 200 Kilometer. Google-Maps errechnete tags zuvor etwas von zwei Stunden. Lachhaft, was wissen die bei Google schon von der globalen Erwärmung? Wenn es wärmer wird, dann fällt viel Schnee. Auch in Holland. Ist doch logisch.

Die Wintersaison 2009/2010 hatte hier in Bayern alles, was man von einem richtigen Winter erwarten konnte. Schnee, Eiseskälte, Glühwein. Gut, er war nicht übermäßig streng. Ein für unsere Gegend typischer Winter eben. Das Frühjahr und der Frühsommer gerieten ein wenig durchwachsen. Das hätte man sich dann doch etwas sonniger und besser temperiert gewünscht. Ein flüchtiger Bekannter flog Mitte März nach Mallorca zum Tennisspielen. Tatsächlich wurde aus seinem Tennisurlaub eine Schneeballschlacht in frostiger Winterlandschaft. Schneefallgrenze bis runter auf Meereshöhe. Das auf den Balearen und wohlgemerkt Mitte März. Auf dem spanischen Festland schneite es noch bis tief in den Mai hinein.

Und dann kam der Brüller: Anfang Juli hieß es in den Nachrichten, das erste Halbjahr 2010 wäre das wärmste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen gewesen. Nach einem etwas bitteren Lachen fragte ich mich selbst: Ja wo denn bitteschön? Da muss ich hin! Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, begann die Heizperiode nach einem zu nassen Sommer hier in München bereits Ende August. Zwischen 17 und 18 °C hatte ich tagsüber in meiner Wohnung gemessen. In einem August! Also entweder ist meine Wahrnehmung massiv gestört oder irgendjemand will uns hier verkackeiern.

Ottmar EdenhoferZwischenzeitlich müsste auch der hartgesottenste Klimagläubige begriffen haben, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht. Studierte Meteorologen kommen schwer ins Grübeln, wenn sie das Wetter für länger als eine Woche vorhersagen sollen. Aber eine gewisse Angela Merkel betrachtet es als wichtig und richtig den Temperaturanstieg des Klimas bis 2050 auf 2 °C zu begrenzen. Gleichzeitig lügen die »Deutschen Qualitätsmedien™« das Blaue vom Himmel runter und machen Panikstimmung. Selbst ernannte Klimaapostel erläutern uns die Quadratur des Kreises. Fundamentale Gesetze der Physik und der Logik werden zu bloßen Vorschlägen degradiert. Kritiker und andersdenkende Wissenschaftler mit Methoden verfolgt, die an ein Wiederaufflammen der Spanischen Inquisition glauben lassen. Torquemada te salutant.

Doch endlich, kurz vor dem Beginn eines neuen Lügengipfels in Sachen Klima, ließ einer der Chefideologen des globalen Klimaschwindels – ein Niederbayer namens Ottmar Edenhofer – in einem Interview mit der »Neuen Zürcher Zeitung« (NZZ am Sonntag) die sprichwörtliche Katze aus dem Sack.

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Nordpoleis geschmolzen

Samstag, 04. Dezember 2010

Wie es aussieht ist es definitiv Winter geworden. Ich habe mir das naive Beharren darauf, dass der Sommer heuer noch einmal zurückkehren könnte, längst abgeschminkt. Und nein, die arktische Eiskappe ist nicht geschmolzen. Die wächst unaufhaltsam, wie jedes Jahr um die Zeit in der nördlichen Hemisphäre. Aber wer es sich leisten kann, und will, bereitet seinen »Whiskey on the rocks« mit Eiswürfeln aus der Arktis zu. Man gönnt sich ja sonst auch alles. Am Ende ergeht es den Luxus-Nordpoleiswürfeln allerdings nicht besser als den Proletarier-Eiswürfeln aus dem heimischen Tiefkühlfach: Sie schmelzen zu flüssigem H2O. Für die Klimagläubigen: Das nennt man umgangssprachlich Wasser, egal was Eure Ideologen möglicherweise erzählen.

JAXA - Ausbringen einer Forschungsboje in der gefrorenen BeringseeLetztes Jahr etwa um die Zeit berichtete mir ein Bekannter mit vorwurfsvollem Unterton in der Stimme, die Nordostpassage sei bereits freigeschmolzen. Ganzjährig! Was jedoch erstens nicht meine Schuld ist und außerdem nicht wahr. Im ausgehenden Sommer 2009 durchquerten zwei Transportschiffe der Bremer »Beluga Shipping GmbH« die Nordostpassage. Nur zwei Wochen später war der Weg wieder vom Eis versperrt. In diesem Jahr (2010) durchfuhren zwei Tanker der russischen Sowcomflot die Passage. In allen Fällen waren sicherheitshalber Eisbrecher mit von der Partie. Was laut Berichten in diversen Zeitungen angeblich so viel Furore machte, ist nicht besonders neu. Die Nordostpassage ist seit dem Ende der »Kleinen Eiszeit« (Anfang 15. bis Mitte 19. Jahrhundert) immer wieder mal für ein paar Wochen im Jahr eisfrei. Selbst während besagter Eiszeit gab es dort eisfreie Gebiete für eine kurze Dauer. Die beste Zeit ist Anfang August bis Mitte September. Allerdings ohne Garantie. Dennoch freut es besonders die Russen in den nördlichen Landesteilen, weil sie in dieser Periode nicht wegen jeder Flasche Maggi gleich den Eisbrecher losschicken müssen. Doch friert der begehrte Seeweg leider auch schnell wieder zu.

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Wandel des Klimas

Freitag, 03. Dezember 2010

Die Taufe des AugustinusDie Erbsünde funktioniert seit Augustinus von Hippo (354 – 430) sie als solche propagiert hatte. Sie half viele Jahrhunderte mit, Macht und Güter einzusammeln, Menschen in Unfreiheit zu halten. Erst in jüngerer Zeit begann Hippos Lehre von der Erbsünde an Wirkung zu verlieren. Doch dafür haben findige Geister längst reichlich Ersatz geschaffen. Eine dieser neuen Erbsünden unterstellt, die Erwärmung des Weltklimas sei vom Menschen verursacht indem er mit seinen mannigfaltigen Aktivitäten den CO2-Anteil in der Atmosphäre erhöht hat.

Wer sich dieser Ansicht verschließt, oder gar opponiert, wird von den Verkündern der neuen Klimareligion für gewöhnlich als »Klimaleugner« verunglimpft. Zweifelsfrei in völliger Unkenntnis der Bedeutung des Wortes »Leugner«. Das Verb »leugnen« stammt von »lügen«. Leugnen sagt aus, dass jemand von einem Geschehnis oder Umstand weiß, letzteres aber in Abrede stellt. Doch was, wenn es – wie auch im Falle der Klimaerwärmung – durchaus bessere Erkenntnisse gibt? Was, wenn es sich alles nicht so verhält wie es zusammen gedichtet wurde? Was, wenn das führende Institut für Klimastudien der Schlamperei und der Manipulation überführt wurde? Was, wenn man nachweislich regelrechte Marketingstrategien angewandt hatte und noch immer anwendet, um dem Bürger den Klimawandel als selbst verschuldet zu verkaufen? Dann greift der Begriff »Klimaleugner« ins Leere und richtet sich gegen den Anwender selbst. Dann ist er der Lügner.

Der so genannte Klimagipfel 2009 in Kopenhagen stand unter dem Eindruck der aufgedeckten Betrügereien. Das Ergebnis der damaligen Veranstaltung war denn auch eher blamabel für die Gläubigen der Klimareligion. Trotzdem unser ferngesteuerter Hosenanzug das Spektakel für wichtig und richtig hielt und eifrig die Werbetrommel für das Geschäft mit dem schlechten Gewissen rührte. Trotzdem unsere »Deutschen Qualitätsmedien™« nicht müde wurden, den Klimateufel an die Wand zu malen. Und trotzdem man sogar US-Präsident Barack Hussein Obama – der sich gerade in Skandinavien für eine andere Lüge aufhielt – überredete, einen Abstecher nach Kopenhagen zu machen. Es half alles nichts, Kopenhagen war ein Desaster für den Klimaglauben. Es gab keine Nachfolgebeschlüsse für das Kyoto-Protokoll. Wozu auch?
Siehe: Schwarz-gelbes Energiekonzept bringt 0,007 °C Erwämungsminderung bis 2050; aber ist Roadmap in die Armut des Mittelalters!

In der Bevölkerung glauben immer weniger Menschen an das Märchen vom menschgemachten Klimawandel. Den Klimawandel gab es schon vor der Menschheit und er wird auch anhalten nachdem der Mensch längst nicht mehr auf Erden wandelt. Organisationen, Politiker, Geschäftemacher, schlicht all jene, die aus dem schon Abermillionen Jahre andauernden Klimawandel Kapital schlagen wollen, sehen ihre Felle davon schwimmen. Das macht nervös, schließlich geht es um astronomische Geldbeträge mit denen man schon fest gerechnet hat. Doch ist es nicht alleine Nervosität, die diese Religion antreibt. Auch zeigt sich in der allgemeinen Wahrnehmung eine steigende Menschenverachtung der Klimagläubigen. Nicht alleine, aber sicher besonders wenn es um Opponenten geht.

Im April diesen Jahres machte ein Greenpeace-Aktivist von sich reden, als er im offiziellen »Climate rescue weblog« von Greenpeace schrieb:

… Let’s talk about what that mass civil disobedience is going to look like.
If you’re one of those who have spent their lives undermining progressive climate legislation, bankrolling junk science, fueling spurious debates around false solutions, and cattle-prodding democratically-elected governments into submission, then hear this:
We know who you are. We know where you live. We know where you work. And we be many, but you be few. …

Auf Deutsch übersetzt liest sich das dann so:

… Lasst uns darüber reden, wie diese Menge an zivilem Ungehorsam aussehen wird. Wenn du einer von denen bist, die ihr Leben damit verbracht haben eine Klimagesetzgebung zu untergraben, die Pseudowissenschaften gefördert, die zweifelhafte Debatten um falsche Lösungen betrieben und demokratisch gewählte Regierungen wie in einem Viehtreiben unterworfen haben, so höre dies:
Wir wissen wer du bist. Wir wissen wo du lebst. Wir wissen wo du arbeitest. Und wir sind viele, aber ihr seid wenige. …

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Ein paar unbequeme Wahrheiten

Sonntag, 28. November 2010

In Schweden soll es ein Gesetz geben, nach dem es verboten ist, den Motor seines Wagens im Stand länger als 60 Sekunden laufen zu lassen. Wer es trotzdem tut bekommt ein saftiges Knöllchen verpasst. Das heißt, wenn unsereins das machen würde. Wenn aber, wie letzten Oktober geschehen, ein ausgewiesener Klimaschützer namens Al Gore den Motor seines Leihwagens eine ganze Stunde im Stand laufen lässt, dann geschieht offenbar nichts. Nein, im Gegenteil. Er bekam für die einstündige Rede, die er im Schwedischen Götheburg hielt, sogar noch Applaus von den ganzen Klimagläubigen die verzückt an seinen Lippen hingen. Und während Al Gore drinnen heiße Luft um den Klimaschutz absonderte, verströmte sein Leihwagen draußen fröhlich CO2. Vermutlich ist Al Gore Pflanzenliebhaber. Denn Pflanzen ernähren sich bekanntlich von CO2. Den Zuhörern seiner Rede hatte man übrigens empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Wegen des Klimas. Al Gore hinterließ statt dessen eine Schneise ökologischer Verwüstung, als er statt mit einer Linienmaschine mit einem Schwedischen Regierungsjet aus Oslo anreiste.
Siehe: Climate change warrior Al Gore leaves car running
Und: Gore leaves car idling for one hour during speech; Opts for Swedish government jet over public transportation

Al Gore Down

Ist schon ein komischer Heiliger, dieser Mann. Wasser predigen und selbst Wein trinken. Man sollte meinen, jemand wie Al Gore würde in einem angemessen großen Niedrigenergiehaus leben. Weit gefehlt. Seine Villa in Nashville, Tennessee, verbraucht die 10- bis 12-fache Menge an Strom wie ein Durchschnittshaus in der Gegend. Was bei den US-amerikanischen Durchschnittsverhältnissen etwas heißen will. Im Frühjahr diesen Jahres kauften Al Gore und seine Frau Tipper eine Luxusvilla in Montecito, Kalifornien, für knapp 9 Millionen US-Dollar. Das zweistöckige Gebäude in Italienischem Stil besitzt fünf Schlafzimmer, neun Badezimmer und sechs offene Kamine. Das Ganze mit einem riesigen Swimming Pool und Springbrunnen auf einem 6.070 m² (1,5 acres) großen Grundstück. Ganz schön großzügig für ein altes Ehepaar. Nicht dass ich sowas jemand anders nicht gönnen würde, aber dann soll er mir bitte nichts von Klimaschutz und energiesparen erzählen. Wenn oft vom ökologischen Fußabdruck eines Menschen die Rede ist, dann müsste man Al Gores Abdruck in Flurschaden messen.
Siehe: It’s good to be green – Al Gore buys $9 million seaside home
Und: Al and Tipper Gore New House in Montecito

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Grüne Börsenpleite

Mittwoch, 24. November 2010

CCX Final ChartUnd? Schon CO2-Zertifikate bei der Chicago Climate Exchange (CCX) geordert? Ein einziges dieser Papiere berechtigt zur Emission von einer ganzen metrischen Tonne CO2. Deutlich besser als ein Gutschein für einmal in den Wald husten. Aber auch als Geldanlage ein Riesenrenner. 750% Rendite in nur vier Jahren. Nicht schlecht, oder? Das Zertifikat hat eine richtige Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Wer im Juni 2004 bei einem Kurs von 1 US-Dollar kaufte, durfte sich im Juni 2008 über 7,50 US-Dollar für das Produkt freuen. Wohl dem, der seine Gier im Zaum halten konnte und an diesem Punkt ausgestiegen ist. Denn von da an ging es bergab. Seit nunmehr etwa einem Jahr dümpelt das Papier zwischen 5 und 10 US-Cent. Das Handelsvolumen geht gegen null und die Prognose ist eher düster. Letzteres mag vielleicht vor allem daran liegen, dass die Chicago Climate Exchange (CCX) den Handel Ende 2010 einstellen wird.

Barack Hussein Obama mit KippeDabei hatte alles so gut angefangen. Die CCX wurde im Jahre 2003 mit umgeleiteten Geldern der Joyce Foundation gegründet. Prominentes Mitglied im Vorstand dieser Stiftung war Barack Hussein Obama von 1994 bis 2002. Obama war es auch, der einem gewissen Richard Sandor half, diese Börse ins Leben zu rufen. Die CCX handelte neben Zertifikaten für CO2-Emissionen auch mit Zertifikaten für den Ausstoß von Methan, Stickoxiden, Schwefelhexafluorid, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Fluorkohlenwasserstoffe. Kaum in Amt und Würden arbeitete Mister President Barack Hussein Obama daran, diese so genannten Treibhausgase von der EPA – der US-amerikanischen Umweltbehörde – offiziell als »gesundheitsschädlich« einstufen zu lassen. Was ihm dann Ende 2009 zwar gelang. Nur nutzte es der CCX nichts mehr. Denn der CO2-Käse in den USA ist gegessen. Dort gibt kein Schwein auch nur mehr einen müden Dollar für diesen Hype.
Siehe: Obama Years Ago Helped Fund Carbon Program He Is Now Pushing Through Congress
Und: CO2-Reduzierung: US-Behörde gibt Obama freie Hand

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Kleine Denunziation

Montag, 22. November 2010

Logo des Klimagipfels 2010 in CancúnNächsten Montag, den 29.11.2010, beginnt in Cancún, Mexiko, der so genannte Klimagipfel 2010. Geladene Größen aus Politik, Wirtschaft, Finanzwesen und eine handverlesene Schar von Wissenschaftlern feiern ein fröhliches Stelldichein. Alle sind sie getrieben von der Sorge um unser Weltklima. Das wollen die nämlich retten. Nein, falsch. Sie wollen den Temperaturanstieg des Weltklimas bis 2050 auf 2 Grad Celsius begrenzen. Wie sie das machen wollen steht auch schon fest. Nämlich indem sie mit Verschutzungsrechten – hauptsächlich für Kohlenstoffdioxid – handeln und die Wirtschaft gängeln.

Dass es eine krankhafte Form von Größenwahn ist, das Weltklima ernsthaft beeinflussen zu wollen, ist diesen Leuten vermutlich nicht fremd. Aber das trifft auf die meisten gar nicht zu. Denn die glauben nicht wirklich, in irgendeiner Art Einfluss auf das Weltklima nehmen zu können. Dahinter steckt nur vitales Geschäftsinteresse. Es geht unter dem Strich schlicht und ergreifend darum, den Bürgern der zahlungskräftigen Nationen ihre eigene Luft zu verkaufen.

Gut, alle Beteiligten wissen das freilich nicht. Das Fußvolk, also die Legion der nützlichen Idioten, glaubt wirklich dass es etwas für die Umwelt tut. Ideologisch aufgeputscht und mit fragwürdigen wissenschaftlichen Behauptungen gefüttert kriegen die sich vor Begeisterung und Tatendrang kaum noch ein. Nicht schön, doch irgendein Dummer muss ja die Schmutzarbeit machen.

Ich werde zur Feier des Klimagipfels hier mal in loser Folge aufschreiben, was ich mir zu dem Thema über die vergangenen Monate alles eingesammelt habe. Fangen wir mit einem jüngeren Fundstück an. Oben erwähntes Fußvolk hat – personifiziert durch »BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN« – am 3. November eine so genannte »Kleine Anfrage« im Bundestag eingereicht, die man durchaus auch »Kleine Denunziation« nennen könnte.

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Das Wiehern der Amtsschimmel

Mittwoch, 17. November 2010

Miniheizung in Glühbirnenform: Der Heatball, Foto: StNEs gibt Ideen, die finde ich richtig gut. Wie zum Beispiel die Satire-Aktion zweier Ingenieure aus dem Nordrhein-westfälischen Niederzier. Die Beiden importieren Heizbälle aus dem fernen China und verkaufen sie hier in Deutschland mit einem Zusatznutzen für den tropischen Regenwald. Rein zufällig sind diese Heizbälle baugleich mit den mittlerweile von der EU verbotenen 100 Watt Glühlampen. Aber als Glühbirnen sollen sie ja gar nicht verwendet werden, sondern eben als Heizbälle. Was ihren physikalischen Eigenschaften ohnehin näher kommt, als die Verwendung zu Beleutungszwecken.
Siehe: Edisons Etikettenschwindel

Und dann gibt es noch Ideen, für die hält sich mein Enthusiasmus in sehr engen Grenzen. Wie zum Beispiel für die Willkür-Aktion des Zolls am Flughafen Köln/Bonn. Der hält nämlich 40.000 Stück der besagten Heizbälle zurück. Das Dezernat 55 für Produktsicherheit und Sprengstoff gab einer Zeitungsmeldung nach den Hinweis an den Zoll weiter, die Ware nicht freizugeben. Außerdem steht zu lesen, dass aus dem Nordrhein-westfälischen Umweltministerium »massiver Druck« auf die Bezirksregierung ausgeübt wurde.
Siehe: Kleinheizgerät „Heatball“: Zoll hält 40.000 Glühbirnen auf

Für die Behörden ein Verwaltungsakt, wenn auch mit dem widerlichen Beigeschmack der Behördenwillkür. Für die beiden Importeure ist das indes nicht besonders lustig. Die haben jetzt 30.000 Euro in der Luft hängen. Sowie massenhaft Bestellungen, die sie nicht ausliefern können.
Siehe: HEATBALL® – Der alternative Heizkörper

MfG
Hans

Von Kartoffeln, Kernenergie, Kraftfahrzeugen und Kohlendioxid

Samstag, 18. September 2010

Korb mit Kartoffeln - Vincent van Gogh (1885)»Rin in die Kartoffeln, rus us die Kartoffeln«, haben Soldaten schon im 18. Jahrhundert geschimpft wenn der Kommandeur mal wieder seine eigenen Befehle widerrief. Damals wurde die Redensart mit realem Hintergrund geboren. Denn erst sollten die Soldaten auf Befehl in die Kartoffeläcker einrücken, nur um kurze Zeit später wieder hinaus gescheucht zu werden. Wegen der schmerzlichen Flurschäden. Eine Nahrungsmittelüberproduktion wie heute gab es anno Schnupftabak noch nicht.

Kernkraftwerk BiblisDer obige Spruch kam mir letzten August in den Sinn. Als ich anfangs einer Woche in den Nachrichten hörte, dass eine so genannte Expertenkommission zu dem Schluss gekommen sei, die Laufzeit für Kernkraftwerke in Deutschland müsse nicht verlängert werden. Am Freitag der selben Woche ließ der ferngesteuerte Hosenanzug dann aus Berlin verlauten, es gäbe nun doch eine Laufzeitverlängerung für die Atomanlagen in Deutschland. Nur um ein oder zwei Wochen später noch einen drauf zu setzen: Die Sicherheitsstandards für ältere Kernkraftwerke in der BRD werden gesenkt. Erscheint sinnvoll. Sonst würden die alten Atommeiler ja durch jede Sicherheitsprüfung fallen.

Wie war das noch 2008 und 2009? Da wurden Vorfälle in Atomkraftwerken für die gewöhnlich Meldestufe 0 gilt mit einer Vehemenz durch die Medien gepeitscht, die man sonst nur von der Klimahysterie kennt. Ein Kurzschluss im Umspannwerk, eine undichte Leitung im Sekundärkreislauf oder sonstige Lappalien waren plötzlich dicke Schlagzeilen wert. »Wieso?«, dachte ich mir. Warum auf einmal so ein Terz? Der Atomausstieg war doch schon längst beschlossene Sache. Wozu also diese künstliche Panikmache?

Szenenwechsel. Hat sich schon mal jemand über die seltsame TV-Werbung der RWE (Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerke) gewundert? Die gab es früher schon in der gleichen Machart: »Super Ingo!«. Nämlich von der DEA. Eine Gesellschaft die es irgendwann plötzlich nicht mehr geben durfte, die aber wohl unter dem RWE-Dach als Tochtergesellschaft weiter existiert. Statt in der alten DEA-Werbung für Verbrennungskraftstoff werben Ingo und seine Schauspieltruppe jetzt für Autostrom aus einem bundesweiten Versorgungsnetz. Parken, aufladen, abkassiert werden, heißt die Botschaft ganz offen.

Gut, abkassiert wird man an der Tankstelle auch. Geht bloß schneller. Aber Autostrom? Wieviele Autos fahren in Deutschland mit Strom? Abgesehen von diesen peinlichen Hybridfahrzeugen, deren Umweltfreundlichkeit nach allen Regeln der Kunst schön gerechnet wird. Und wenn man von diesen Zwitterfahrzeugen konkrete Leistung will, dann müssen sie ja doch wieder Kraftstoff verbrennen. Ressourcenvergeudung bei der Produktion, in der Verwendung und wenn das Teil eines Tages wieder entsorgt werden muss.

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