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Archiv für die Kategorie ‘Klimaschutz’

Glasnost in Öko-Deutschland?

Sonntag, 18. Mai 2014

In Regierungskreisen ist es ein unangenehmes Geheimnis, bei Informierten im Volke längst offenkundig: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Fall für die Tonne – die Restmülltonne. Allein schon der Name ist – spitzfindig betrachtet – physikalischer Unfug. Es gibt keine erneuerbaren Energien. Energie kann nur von einem Zustand in einen anderen umgewandelt werden, wie wir in der Schule gelernt haben sollten. Die sogenannte Energiewende kann man mit einem Möchtegernakrobaten vergleichen, der aus dem Stand einen Rückwärtssalto probiert und dabei schmerzhaft auf Knien und Ellbogen landet.

O-Ton Sigmar Gabriel (SPD)

»Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.«

»Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.«

Siehe Video: SAT1 – Sigmar Gabriel nimmt in Kassel Stellung zur Energiewende

»Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.«

Siehe: lokalo24.de – Energiewende vor dem Aus?

Angeblich ist Mäusemilch die teuerste Milch der Welt, so wie die Herstellung elektrischer Energie aus Solar- oder Windkraftanlagen zu den teuersten Methoden zählt. Was würden Sie sagen wenn der Staat beschlösse, dass künftig alle Deutschen Molkereigenossenschaften Mäusemilch von privaten Anbietern zu Mondpreisen abnehmen und in ihre Frisch- und H-Milch mischen müssten? »Pfui Deibel!«, schon klar. Natürlich hätte das einen gewaltigen Einfluss auf den Milchpreis. Vor allem weil sich immer mehr private Anbieter von Mäusemilch einfänden, die an dieser Zwangssubventionierung mitverdienen wollten.

Die Preise für Milch würden auf das Doppelte oder Dreifache steigen. Was einen Haushalt von Durchschnittsverdienern nicht unbedingt in Bedrängnis brächte. Wohl aber Bezieher von geringen Einkommen oder gar Empfänger von Transferleistungen. Freilich würde der Staat dann helfen, indem er den Unglücklichen kostenlose Beratung zur Einsparung von Milch anböte. So wie er es im Rahmen der Energiewende mit kostenlosen Beratungen zum Energiesparen bereits tat. Der Nutzen für die Betroffenen geht gegen Null.
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… voRWEg gehen …

Sonntag, 13. April 2014

Geht es Ihnen manchmal auch so? Man stößt auf Logikbrüche noch und nöcher. Man fühlt sich nach Strich und Faden verarscht. Trotzdem hört die veröffentlichte Meinung nicht auf, einem die Quadratur des Kreises aufzudrängen. »Sind wir Deutschen eigentlich verrückt geworden?«, mit der Frage beginnt seit einiger Zeit ein Werbefilmchen von RWE im Fernsehen. Wen meinen die wohl mit »wir Deutschen«? Vermutlich jene imaginären Deutschen die sie in dem Zusammenhang gerne sehen würden. Nämlich eine beliebig formbare Masse von Menschen, die auf den ersten Blick einen recht patenten Eindruck machen. Doch hingegen kritiklos und strunzdumm alles glauben, was man ihnen von Amts wegen vorsetzt.

Zum Beispiel die Mär von der menschgemachten globalen Erwärmung. Der quasireligiöse Quatsch ist bereits von vielen richtigen Wissenschaftlern widerlegt. Während die unseriösen Klimawissenschaftler längst bekannt, und als das entlarvt was sie wirklich sind; nämlich bezahlt. Für Pöstchen und Geld würden die uns auch eine Eiszeit mit Meteorschauer und Vulkanausbrüchen herbeiorakeln. Alles menschgemacht, versteht sich. Bisher konnte noch keiner dieser Pseudowissenschaftler hieb- und stichfest nachweisen, dass durch eine Erhöhung des Kohlenstoffdioxidgehaltes (CO2) in der Atmosphäre ein Treibhauseffekt eintreten oder verstärkt würde. Stattdessen verteidigt man die Statthaftigkeit von gefälschten Informationen zum Zwecke der Erreichung halbseidener Klimaziele. Macht sich ernsthaft Gedanken über die strafrechtliche Verfolgung von sogenannten »Klimaleugnern« wegen fahrlässigem Totschlags. Denn die argumentative Verhinderung von »klimaschützenden« Maßnahmen hat mit großer Sicherheit Millionen Tote in der Zukunft zur Folge, so die Begründung.

»Sind wir Deutschen eigentlich verrückt geworden?«. Nun ja, für manch Deutschen Zeitgenossen würde ich die Hand nicht ins Feuer legen wollen. Die große Mehrheit erscheint mir hingegen normal. Ergo muss man in der Frage das Subjekt ändern, damit sie stimmig wird. Etwa in der Art: »Sind die Deutschen Politiker eigentlich verrückt geworden?«. Warum jetzt die Politiker? Ganz einfach: Die haben uns das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) beschert. Allen voran die Grüninnen. Die hatten noch nie ein Problem damit, diktatorische Maßnahmen zu ergreifen. Doch natürlich auch Akteure in anderen Parteien betätigen sich gerne als Möchtegernumweltschützer, wenn es denn Stimmen bringt. Außerdem ist der Karren jetzt schon auf dem Weg gegen die Wand. Immer mehr wollen von dieser idiotischen Schmarotzergesetzgebung profitieren. Da kann ein Politiker nicht so einfach abspringen. Könnte Wählerstimmen kosten.
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Von Kohlekraftwerken, Todesstrafe und Regenwürmern

Sonntag, 07. April 2013

So ein Mist aber auch! Da wollte ich dieses Frühjahr anfangen mir mein eigenes Kohlekraftwerk zu bauen und jetzt das! Ich dachte, ich komme damit durch. München, auf 600 m über Normalnull, weit weg von Nordsee und Mittelmeer bei Vermeidung jeglicher Tsunamigefahr. Sowie unter vollständiger Weglassung jeglichem spaltbaren Materials. Aber Kohlekraftwerk ist jetzt auch nicht mehr genehm, wie die neuesten Meldungen lauten.

Ökofaschismus? Nein danke!Greenpeace hat die Gesundheitsschädlichkeit von Kohlekraftwerken festgestellt. Genauer gesagt; sie haben Prof. Dr. Rainer Friedrich vom Institut für Energiewirtschaft an der Universität Stuttgart beauftragt das festzustellen. Gut, warum nicht? Für Geld bekommt man heute ja alles. Auch wissenschaftliche Studien. Nun, jedenfalls hat der Herr Friedrich ermittelt dass die 67 schon etwas betagteren Kohlekraftwerke in Deutschland den Bürgern einen durchschnittlichen Verlust an Lebenszeit in Höhe von 33.000 Jahren bescheren. Nicht jedem einzelnen, schon klar. Sondern statistisch gleichmäßig verteilt auf alle Bundesbürger. Wie der Mann auf die Zahl kommt lassen wir dahingestellt. Er ist ja Wissenschaftler. Aber legen wir sie einmal nach dem Gießkannenprinzip auf den einzelnen Bundesbürger um, dann kommen wir unter Verwendung der Formel 30.000 x 365 x 24 / 82.000.000 auf einen Lebenszeitverlust von 3,53 Stunden pro Nase. Aufgerundet.
Siehe: Greenpeace – Tod aus dem Schlot (PDF)

Statistisch wird der durchschnittsdeutsche Mann 77 Jahre und 6,3 Monate alt. Rechnen wir die eben ermittelten 3,53 Stunden zur Lebenserwartung hinzu, dann würde der durchschnittsdeutsche Mann 77 Jahre und 6,3 Monate alt. Schon ein gewaltiger Unterschied, nicht? Angenommen, ich wollte dereinst im Alter von 77 Jahren und 6,3 Monaten noch schnell eine Abschiedsparty schmeißen, sollte ich die 3,53 Stunden auf jeden Fall im Auge behalten. Sonst könnte es ganz blöd in letzteres gehen. Denn Partys, bei denen der Gastgeber plötzlich sein Essbesteck abgibt, sind echte Spaßbremsen.
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Rin in die Kartoffeln, …

Dienstag, 25. September 2012

… rus us die Kartoffeln. Am Sonntag gab ich im Kreise der Verwandtschaft noch stolz mein »Insider-Wissen« zum Besten, als ich sagte dass sich die Sache mit dem Biokraftstoff E10 wohl bald erledigt haben dürfte. Das hatte ich mir natürlich nicht aus den Fingern gesogen. Denn einerseits schrieb die Süddeutsche am 11. September unter: »EU plant Biosprit-Reform«, die EU würde über kurz oder lang die Subventionierung von Biosprit einstellen. Den Grund lieferten wissenschaftliche Studien, nach denen die Biokraftstoffe die Umwelt doch höher belasteten als erwartet. Was im Übrigen schon längst die Spatzen von allen Dächern pfiffen und viele Umweltschutzverbände auf ihren Netzwerkseiten beklagten. Außerdem titelte der österreichische Standard am 18. September: E10-Stopp begeistert Umweltschützer und verärgert Bauern«. Demnach wird die geplante Einführung von E10 in Österreich erstmal auf die lange Bank geschoben.

Und jetzt kommt auf einmal die Frankfurter Rundschau daher, die behauptet am Montag: »EU setzt auf Ethanol statt Biodiesel«. Angeblich will Brüssel das Biodiesel europaweit ganz abschaffen und dafür die Nutzung von Bioethanol massiv vorantreiben. Neben E10-Kraftstoff seinen in Zukunft E15, E25 und sogar E85 geplant. Wie aufs Stichwort springt DIE WELT der Frankfurter Rundschau zur Seite und bringt am gleichen Tag ein Gespräch mit dem neuen Bauernverbandspräsidenten Walter Heidl mit der Überschrift: »Die ganze E10-Debatte ist doch scheinheilig«. Darin preist Heidl die schöne Zukunft der erneuerbaren Energien aus heimischem Anbau. Und außerdem stimme das ja alles gar nicht, mit der Verknappung und Verteuerung des Nahrungmittelangebotes durch die Energieerzeugung von landwirtschaftlichen Flächen.

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Alles nichts, oder?

Sonntag, 11. Dezember 2011

Ende der 17. UN-KlimakonferenzErst wollte ich etwas dazu schreiben. Dann wieder nicht. Was nutzt es, auf einen toten Gaul einzuschlagen? Doch irgendwie kann ich es mir nicht verkneifen. Auch wenn Schadenfreude eigentlich nicht mein Ding ist.

Fast wie beim Fußball. Wie kürzlich erwähnt, fand in Durban (Südafrika) vom 27. November bis 9. Dezember die diesjährige UN-Klimakonferenz statt. Das Medienecho hielt sich in noch engeren Grenzen als die Jahre davor. Als es bei Spielschluss unentschieden stand, ging man in die Verlängerung. Während erste Delegationen bereits die Koffer packten, kam es in der Nachspielzeit bis Sonntag früh offenbar doch noch zu einem klitzekleinen Kompromiss. Prompt titelte das Propaganda-Medium Spiegel Online: »Uno-Konferenz – Durban-Gipfel beschließt neuen Klimavertrag«. Die Berliner Morgenpost backte da schon kleinere Brötchen und schrieb: »Durban – Klimagipfel ist am Ende immerhin nicht gescheitert«.

Fragt sich nur, was die Leute beim Spiegel den lieben langen Tag so konsumieren. »Der Berg kreißte und gebar eine Maus« als Titel wäre immer noch schamlos übertrieben. Doch einerseits brauchen unsere Volksverr … äh … treter mindestens einen kleinen Sieg, den sie dem staunenden Wahlvieh in der Heimat präsentieren können. Andererseits war vor dem Hintergrund von Klima- und Wirtschaftsrealismus nicht viel zu holen.

Das ganze Geschwafel von menschgemachter globaler Erwärmung und von Klimazielen ist ein Kartenhaus, das als Basis nicht taugt. Die Welt hat zurzeit ganz andere Probleme als ein Klima, das sich nur in ebenso sündteuren wie armseligen Computersimulationen verhält wie die Politik es wünscht. Da hilft es auch nicht viel weiter, dass die gleichgeschalteten Medien hysterisch Panik schüren wenn der Wind einem chinesischen Reisbauern den Strohhut vom Kopf weht.

Nun gut, oder eher schlecht, jetzt will man das Kyoto-Protokoll – das eigentlich 2012 auslaufen sollte – weiterführen. Bis 2015 soll ein Nachfolgeprotokoll erarbeitet werden, das ab 2020 in Kraft tritt. Dann müssen auch Russland, Brasilien, Indien, China und die USA mitspielen. Schlau eingefädelt. Bis 2015 beziehungsweise 2020 fließt noch viel Wasser die Isar runter. Hoffentlich hat man den Klimaschwindlern bis dahin kräftig in den Allerwertesten getreten. Diese Selbstbereicherer braucht die Welt ebenso nötig wie die Bankster.

MfG
Hans

Die Sonne schickt keine Rechnung

Sonntag, 27. November 2011

Logo der 17. UN-KlimakonferenzSchöner Spruch, gell? Und so entwaffnend. Man möchte fast das Taschentuch zücken und sich ergriffen ein Tränchen wegtrocknen. Doch nein, die Sonne schickt tatsächlich keine Rechnung und sie scheint für alle. Die Rechnung dafür schicken Menschen. Beispielsweise versteckt in der Stromrechnung. Man möchte es nicht für möglich halten, aber es geschieht. Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher bezahlen, damit Hausbesitzer ihre Solaranlagen auf dem Dach finanzieren können. Als Begründung lügt man uns etwas von Umweltfreundlichkeit vor. Dabei geht es in Wahrheit nur darum, einen bestimmten Industriezweig mit erschwindelten Geld zu unterstützen.

Apropos Schwindel: Heute treffen sich wieder die Nutznießer der medialen Aufbauarbeit der letzten Jahrzehnte um bei einem fröhlichen Stelldichein zu beratschlagen, wie dem Bürger noch mehr Geld aus den Taschen geleiert werden kann. Dieses Jahr hat man sich einen Platz ausgesucht, an dem es zurzeit mit Sicherheit warm ist. Nachdem bei der UN-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen massenhaft Teilnehmer wegen der Kälte absprangen und es 2010 in Cancún (Mexiko) so kalt war wie schon lange nicht mehr, wird die illustre Gesellschaft im südafrikanischen Durban sicher nicht Gefahr laufen, von ihrem Klimaglauben abzufallen.

Im Vorfeld wurde bereits wieder fleißig die Werbetrommel gerührt. Der CO2-Ausstoß sei so hoch wie nie, tönte es Anfang November aus den Gazetten der veröffentlichten Meinung. Selbstverständlich garniert mit Bildern von Eisbären, denen das Eis knapp wird. Gibt es eigentlich Belege dafür dass die Steinzeit zu Ende ging, weil den Steinzeitmenschen die Steine ausgingen? Ja ok, schlimme Sache das. Jemand müsste mal ein ernstes Wörtchen mit der Natur reden. Die ist nämlich für 96 % des CO2-Anstieges verantwortlich. Der Mensch hat daran nur einen Anteil von 4 %. Das heißt, dass sich der CO2-Anstieg auch ohne den Menschen fortsetzen würde. Was soll also dieser Unfug?
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Und ewig sterben die Wälder II

Sonntag, 19. Juni 2011

Das »gefühlte« Waldsterben in Deutschland war eine Hysterie der 1980er und 90er Jahre. Eine Sau wie so viele andere, die durch das mediale Dorf getrieben wurden. Das wirkliche Waldsterben findet heute statt. Nicht in Deutschland, sondern beispielsweise auf den Inseln Indonesiens. Anbei ein Arte-Beitrag, der bis dato noch nicht der Zensur zum Opfer gefallen ist.

Bei Youtube findet sich noch der dreiteilige Arte-Beitrag Die Biosprit Lüge, der auf Arte+7 offenbar bereits erfolgreich verschwunden wurde. Unser hehrer Umweltschutz – oder moderner ausgedrückt: »Klimaschutz™« – schafft in anderen Ecken der Welt Probleme, die das Deutsche Stimmvieh nicht sehen soll. Denn man will sich als nachhaltig verantwortungsbewusster Politiker ja nicht vom Öffentlich Rechtlichen Bezahlfernsehen seine Worthülsen entwerten lassen. Zu diesen Worthülsen zählt auch der Begriff »Erneuerbare Energien™«. Jedes Kind lernt in der Schule – oder sollte es zumindest – dass Energie weder entstehen noch verschwinden kann. Und erneuert schon gar nicht. Energie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden.

Dem Deutschen Wald geht es indes prächtig. Seit jeher. Daran konnten auch die Panikmacher von den Grünen bislang nichts ändern. Aber nur Geduld – sie üben ja noch.

Siehe auch: Ökologie – Chronik einer Panik (2004)

MfG
Hans

Und ewig sterben die Wälder

Samstag, 28. Mai 2011

Wer erinnert sich? Damals, Ende der 1970er Jahre, da gab es in Deutschland noch richtige Wälder. Und heute? Gigantische Flächen mit massenhaft Bäumen. Aber Wälder? Vielleicht hinter den Bäumen?

Eventuelle Parallelen zu aktuellen Ereignissen sind rein zufälliger Natur. Saurer Regen, Waldsterben, Ozonloch, Klimakatastrophe, Anstieg des Meeresspiegels, Fukushima … habe ich was vergessen? Zu Zeiten des »gefühlten« Waldsterbens verbreiteten die Grünen Panik – flankiert von Greenpeace und anderen Organisationen, die von der »German Angst« gut leben. Die damalige Regierung Kohl trat die Flucht nach vorn an und konnte den Wald plötzlich gar nicht genug schützen.

Später machten die üblichen grün angemalten Verdächtigen Panik wegen der »Globalen Erwärmung™«. Und wieder setzte sich eine CxU-Regierung – diesesmal unter Kohls Mädchen Merkel – an die Spitze und fördert mit unserem Geld alle möglichen Torheiten im Kampf um den »Klimawandel™«. Seit März diesen Jahres schüren die Panikmacher von den Grünen, Greenpeace & Co. wegen dem Atomunfall in Fukushima ein weiteres Mal erfolgreich die »German Angst«. Wieder einmal ist es die CxU-Regierung, die gar nicht schnell genug aus der Atomenergie aussteigen kann.

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Gesetzgeber verlangt Alkohol am Steuer!

Sonntag, 13. März 2011

So, jetzt haben wir den Salat. Die Autofahrer sind verunsichert. Wissen an der Zapfsäule nicht, ob sie das ganz toll umweltfreundliche E10 in den Tank ihres Autos füllen können oder lieber den teuren Luxustreibstoff nehmen sollen. Und schuld sind die Mineralölanbieter. Oder die Tankstellenpächter? Die Kfz-Hersteller? Die Regierung? Der ADAC? Nein, jetzt hab ichs: Oma Müller aus der Steinstraße ist schuld. Einer schiebt die Schuld auf den anderen. Irgend jemand muss ja dafür verantwortlich sein, dass der Benzinkunde diese gepanschte Plörre nicht haben will.

E10 ist guter Kraftstoff mit 10 Prozent Bioethanol gestreckt. Ethanol, oder Alkohol, hat eine geringere Energiedichte. Das macht den guten Kraftstoff aus technischer Sicht zu einem minderwertigeren. Dafür aber mit staatlichem Segen. Oder eher mit staatlichem Zwang. Denn wenn die Mineralölkonzerne nicht genug von dem E10 unter das Volk bringen, dann müssen sie für ihr reines Super-Plus mehr Steuern abführen. Was sie natürlich dann wieder auf den Kraftstoffpreis umlegen werden, denn aus reiner Menschenliebe verkaufen die ihren Sprit nicht.

ADAC Umfrage - Tanken Sie E10?Eigentlich wäre es gar nicht so ungewöhnlich mit Alkohol statt Benzin zu fahren. Die Brasilianer tanken seit über 30 Jahren bis zu 100 prozentiges Ethanol in ihre Fahrzeuge. Der Alkohol wird dort aus dem reichlich verfügbaren Zuckerrohr gewonnen. Deren Autos sind von Tank bis Auspuff so gebaut, dass sie das Bioethanol verarbeiten können, ohne Schaden zu nehmen. Die Fahrzeugmodelle werden Flex, Flex-Fuel, Total-Flex oder ähnlich betitelt. Die meisten können ohne Umbau oder Umschalten wahlweise mit Benzin oder Ethanol betrieben werden. Moderne Motorelektronik und -technik macht’s möglich. Kostet halt ein bisschen mehr. Auch die Amerikaner, Schweden, Franzosen oder Spanier fahren zum Teil mit Alkohol im Tank.
Siehe: Bioethanol

Also, warum sind die Autofahrer hierzulande dann so verunsichert? Sind sie es? Die öffentlich rechtlichen Nachrichten zeichnen ein Bild nach Vorgaben der Politik, wie üblich in solchen Fällen. Das nebenstehende Umfrageergebnis stammt von der Netzwerkseite des ADAC. Demnach weiß die große Mehrheit sehr genau, warum sie E10 in den Tank füllt oder sich dem Biokraftstoff eben verweigert. Nur ein paar wenige Autofahrer sind verunsichert. Es geht nämlich auch gar nicht so sehr darum, ob der Hersteller behauptet sein Fahrzeug vertrüge E10 problemlos. Es geht zuerst einmal darum, dass der Ottomotor mit E10 eine mindestens 5 prozentige Leistungseinbuße erleidet. Vielleicht nicht besonders schlimm, wenn man einen PS-Protz fährt. Es gibt aber genügend Autos, die mit 50 PS oder weniger herumtuckern. Da merkt man jede fehlende Pferdestärke doppelt. Wie auch immer, Einbuße ist Einbuße. Wer nimmt das schon gerne ohne jegliche Kompensation hin? Die Beiträge für die Kfz-Versicherung richten sich nach der Motorleistung. Die Kfz-Steuern nach dem Hubraum. Haben Versicherer oder Staat für E10-Tanker einen Nachlass angekündigt? Nicht dass man davon gehört hätte.

Hinzu kommt der Mehrverbrauch. Weniger Leistung führt zwangsläufig zu mehr Gasgeben. Was bedeutet, dass derjenige mit dem vermeintlich preisgünstigeren Bioethanolgemisch bei gleicher Fahrweise auf Dauer häufiger an die Zapfsäule muss. Mit Blick auf die vermeintlichen Mehrkosten für Super-Plus bleibt es also gehupft wie gesprungen.

Wie das Umfrageergebnis auch zeigt, ist ein unübersehbar großer Anteil gar nicht von dem Nutzen von E10 für die Umwelt überzeugt. Viele Bürger reagieren mittlerweile äußerst zugeknöpft, wenn ihnen etwas vom menschgemachten Klimawandel durch CO2 erzählt wird. Der Begriff Klimawandel steht längst synonym für Abzocke und Einschränkungen. Und natürlich für Betrug.

Wo wir gerade bei Abzocke und Betrug sind: (mehr …)

Argh, die Welt geht unter!

Dienstag, 04. Januar 2011

Während der vorigen zwei Wochen habe ich ein wenig Netzwerkabstinenz geübt. Nur um einmal etwas Abstand von dem alltäglichen Wahnsinn zu gewinnen. Von dieser andauernden Reizüberflutung im Weltgeschehen bekommt man eine regelrechte Hornhaut auf der Seele. Vielleicht hätte ich mir meine Hornhaut aber besser bewahren sollen. Nach dem, was ich die letzten drei Tage zu lesen hatte, da bekommt sogar meine Gänsehaut noch eine Gänsehaut.

Wie wir alle aus dem Schulunterricht wissen dürften, dreht sich die Erde immer langsamer. Hat sie für eine komplette Drehung um die eigene Achse vor einer Milliarde Jahre noch wenige Stunden gebraucht, benötigt sie heute schon fast einen ganzen Tag. Nämlich 23 Stunden und 56 Minuten. Schuld ist der Mond in Zusammenspiel mit den Ozeanen der Erde. Selbiger beschert mit seiner Gravitation den Meeren Ebbe und Flut, bremst nach und nach die Drehung unseres Planeten ab und gewinnt dabei selbst an Fahrt (Energieerhaltungssatz). Weshalb sich der Mond irgendwann in ferner Zukunft von der Schwerkraft der Erde lösen und in den Tiefen des Weltalls verschwinden sollte.

In Abwandlung des Shakespeare-Zitates: »Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt«, steht jedoch plötzlich im weltweiten Netz zu lesen dass die Drehzahl unserer blauen Kugel unerwartet zugenommen hat. Aus diesem Grund verzichtete man in der letzten Silvesternacht auf die eigentlich geplante Schaltsekunde. Die Wissenschaftswelt rätselt zwar noch, wie das kommen konnte. Aber BILD hat schon die Lösung. In einem brillianten Meisterwerk journalistischer Investigativkunst enthüllt das Blatt lässig in gewohnt großen Buchstaben: »Wegen Erderwärmung – Erde dreht sich immer schneller«.

Diplom-Geophysiker Felix Landerer (30) vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg zur wichtigsten Folge: „In Zukunft werden unsere Tage kürzer!“

Bisher dauert es 23 Stunden und 56 Minuten, ehe die Erde sich einmal um sich selbst gedreht hat.

Warum soll dieses Tempo in Zukunft steigen? Landerer: „Weil das Gewicht der Erde sich neu verteilt.“

Die erwärmten Ozeane sollen sich ausdehnen, bisher flache Gebiete überfluten und damit schwerer machen. Da vor allem die Nordhalbkugel betroffen ist, wird der obere Teil der Erde schwerer. Der Forscher:

„Dann beobachten wir einen Effekt wie bei einem Eiskunstläufer, der eine Pirouette dreht. Er wird schneller, weil er sein Gewicht (Arme und Beine) heranzieht. Die Erde wird schneller, weil ihre Masse näher ans Zentrum rückt.“

Quelle: Wegen Erderwärmung – Erde dreht sich immer schneller

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