Diese Webseite verwendet im Normalbetrieb keine Cookies. Es sei denn, Sie schreiben hier Kommentare. Oder Sie versuchen sich anzumelden.cookies policy.     HABS KAPIERT

Archiv für die Kategorie ‘9/11’

kafkaesk

Montag, 13. April 2009

Das Adjektiv kafkaesk (nach dem Schriftsteller Franz Kafka) bezeichnet ein unheimliches Gefühl dunkler Ungewissheit, einer rätselhaften unkonkreten Bedrohung, eines Ausgeliefertseins gegenüber schemenhaften dunklen Mächten. Das Eigenschaftswort leitet sich aus der Grundstimmung zahlreicher Werke Franz Kafkas ab, in denen die Protagonisten in undurchschaubaren, bedrohlichen Situationen von düsterer Komik bis Tragik agieren.
Quelle: Wikipedia

Wilhelm von Kaulbach - Reineke FuchsGab es eigentlich schon mal eine Fabel in einer Fabel? Ein Märchen in einem Märchen? Metaphern, Fabeln oder Märchen haben in der Geschichte der Menschheit eine lange Tradition, deren schriftliche Nachweise bis in das frühe Altertum zurückreichen. Die Metapher im Besonderen aber auch viele Fabeln und Märchen sind Schilderungen von wahren Begebenheiten, ohne den realen Bezug zu offenbaren. Nicht zuletzt den Gebrüdern Grimm ist es zu verdanken, dass viele dieser Geschichten nicht in Vergessenheit gerieten. Doch war es zu deren Lebzeiten bereits schwierig, den realen Bezug zu ermitteln, bleibt uns heute meist nur noch ein hilfloses Stochern in der dunklen Brühe der Geschichte. Dennoch sind in vielen Fällen die Beweggründe belegt, die hinter dem Erzählen von Fabeln und Märchen stehen. Es sollte etwas ausgesagt werden, was man besser nicht im Klartext von sich gibt. Denn über die ganzen Jahrhunderte konnte eine allzu klare Schilderung von Ereignissen oder die öffentliche Meinungsäußerung schwere Strafen nach sich ziehen. Für eine gewisse Zeit lang schien es, als hätten wir das für immer überwunden. Aber in den letzten Jahren zeichnet sich hierzulande eine Umkehr in die Finsternis des Mittelalters ab. Vor allem nach den jüngsten kafkaesken Geschehnissen. Vielleicht ist es an der Zeit, im Gegenzug alte Gepflogenheiten aufleben zu lassen:

Absurdistan
Es gab einmal ein Land, das nannte sich Absurdistan. Ein recht merkwürdiges Land. Es besaß eine enorme Wirtschaftskraft. Dennoch lagerte es Arbeitsplätze in das billigere Ausland aus und nahm damit zu Hause einen sehr hohen Anteil an Arbeitslosen in Kauf. Was für die Regierenden nicht weiter schlimm war. Die Arbeitslosigkeit wurde von denen die noch ihre Arbeit hatten finanziert. Auch scheuten sich die Machthaber nicht, noch viel mehr Arbeitslose ins Land zu holen. Denn die konnte der absurdische Arbeitnehmer gleich mitfinanzieren. Damit nicht genug, mussten sich die einheimischen Absurden auch noch beschimpfen lassen. Ihnen wurden täglich aufs Neue schreckliche Gräueltaten ihrer Eltern und Großeltern vorgeworfen. Und wenn jemand in Absurdistan es wagte, die Erzählungen öffentlich anzuzweifeln, dann wurde er vor Gericht gezerrt und zu einer Geldstrafe oder Schlimmerem verurteilt. Er durfte sich noch nicht einmal verteidigen, indem er seine Zweifel mit Beweisen untermauerte. Im Gegenteil; selbst sein Advokat lief Gefahr, sich dadurch strafbar zu machen.

In Absurdistan war es strengstens verboten, junge Pflanzen zu pflücken. Der Erwerb von Büchern oder Zeitschriften, die das Pflücken von Jungpflanzen beschrieben oder zeigten, war ebenfalls strengstens verboten. Für den normalen Absurden stellte das keine nennenswertes Einschränkung dar – mangels Interesse. Doch gab es einige wenige perverse Absurde, die es nicht lassen konnten sich solches Material zu beschaffen. Sie konnten sich einfach nicht satt sehen daran. Nun wäre Absurdistan nicht Absurdistan gewesen, hätten die Regierenden etwas Wirksames gegen die Urheber der Machwerke unternommen. Doch stattdessen verfasste der Staat Zensurlisten, in denen man die Namen verbotener Bücher und Zeitschriften aufführte. Darin waren nicht nur die Namen der Schriften enthalten, die sich mit dem Pflücken junger Pflanzen befassten. Auch solche, die den Namen dieser Machwerke erwähnten. Sogar solche, die den Namen von Schriften erwähnten, die ihrerseits oben genannte Werke erwähnten. Und so weiter. Gleichzeitig standen auf den Zensurlisten Schriftwerke, die dem absurdischen Gesetzgeber schon lange missfielen. Natürlich waren die Zensurlisten selbst auch verbotenes Schriftgut und durfte bei Strafe von Niemandem veröffentlicht werden. Unnötig zu erwähnen, dass man die Autoren und Verleger der dieser Art inkriminierten Werke nicht in Kenntnis setzte.

(mehr …)

WTC 7

Samstag, 14. Februar 2009

Peking, 9. Februar 2009. Den Chinesen sagt man nach, dass sie Feuerwerk lieben. Die Bosse des staatlichen Fernsehsenders CCTV bilden da offensichtlich keine Ausnahme. Am letzten Tag des chinesischen Neujahrsfestes wollten sie es vorigen Montag noch einmal so richtig krachen lassen.Peking - Mandarin Oriental Hotel brennt Obwohl sie von der Polizei gewarnt worden waren, verwendeten die TV-Bosse Feuerwerk der höchsten Kategorie. Was in China wohl etwas heißen will. Für diese Klasse hätten sie im Pekinger Stadtgebiet eine extra Genehmigung benötigt und wahrscheinlich nie bekommen. Übermut tut selten gut: Eines oder mehrere der überdimensionierten Geschosse trafen das 159 Meter hohe Gebäude des Luxushotels »Mandarin Oriental«, das im Sommer diesen Jahres eröffnet werden sollte. Innerhalb von 20 Minuten brannte es lichterloh. Das Feuer kostete einem Feuerwehrmann das Leben und sechs weitere Menschen wurden verletzt. Eingestürzt ist das Gebäude indes nicht, obwohl es 6 Stunden lang von oben bis unten brannte. Es wird einigen Aufwand kosten, die Brandschäden zu beseitigen. Aber der Stahlskelettbau lässt sich auch nach dem Großbrand weiterhin nutzen.
Siehe: Großfeuer in Peking: CCTV ignorierte die Warnungen

Aus der Vergangenheit vor und nach dem 11. September 2001 ist kein Fall bekannt, in dem ein Stahlskelettbau durch ein Feuer eingestürzt wäre. Es gab viele spektakuläre Großbrände. Der 50 Stockwerke hohe Turm des »1 New York Plaza« brannte am 5. August 1970 über 6 Stunden. Am 4. Mai 1988 brannte das 64 Stockwerke hohe Gebäude der »First Interstate Bank« in Los Angeles über dreieinhalb Stunden. Das Feuer im »One Meridian Plaza« in Philadelphia wütete am 23. Februar 1991 über 18 Stunden. In Caracas, Venezuela, brannte am 17. Oktober 2004 das »Caracas Tower« Gebäude über 17 Stunden. Die Flammen waren so heiß, dass die Feuerwehrleute die oberen Stockwerke nicht erreichen konnten und das Feuer ausbrennen lassen mussten. Obwohl die Brandschäden zum Teil immens waren, blieb das Stahlskelett der Gebäude intakt. Keines brach jemals zusammen. Auch all die anderen Stahlskelettbauten weltweit nicht, in denen mal ein Feuer wütete. Im Gegensatz dazu das »Windsor Building« in Madrid, in dem am 12. Februar 2005 ein Brand ausbrach. Das Gebäude erlitt schwere strukturelle Schäden und brach teilweise ein. Die Strukturen waren jedoch lediglich aus Stahlbeton und besaßen kein tragendes Stahlskelett.

New York, 11. September 2001. Nachdem die beiden Hauptgebäude des World Trade Centers (WTC 1 und 2) schon seit den Morgenstunden nicht mehr standen, brannte es im 174 Meter hohen WTC 7 Gebäude – auch unter dem Namen »Salomon Brothers Building« bekannt – in einigen Stockwerken am Nachmittag immer noch. Die Feuer sollen laut dem Abschlussbericht des NIST (National Institute of Standards and Technology) durch herabfallende Trümmerteile eines der beiden Hauptgebäude entstanden sein. Um 17:30 Uhr fiel WTC 7 in seinen Grundriss zusammen. So elegant dass jeder Sprengmeister, der etwas auf sich hält, sich dafür selbst anerkennend auf die Schultern geklopft hätte. Wie konnte das sein? Wenn noch nie in der Geschichte ein Stahlskelettbau aufgrund von Feuer eingestürzt ist und ausgerechnet am 11. September 2001 gleich drei auf einmal, ist da nicht was faul? Die Architekten des WTC-Komplexes müssen doch komplette Vollidioten gewesen sein. Oder nicht?
Siehe: NIST Abschlussbericht

(mehr …)

Bretton Woods

Samstag, 20. Dezember 2008

Nein, Bretton Woods ist keine neue Schrankwand vom örtlichen Möbelriesen. Bretton Woods ist ein Stadtteil von Carroll im US-Bundesstaat New Hampshire. Ein kleines Nest am verlängerten Rücken der Welt, mit einer Einwohnerzahl die sich dreistellig schreiben lässt. Weltweit bekannt geworden ist Bretton Woods wegen einer Konferenz, die vom 1. bis zum 23. Juli 1944 im dortigen Mount Washington Hotel stattfand.

Vorgeschichte
Bevor es um die Konferenz geht, muss man erst einmal etwas weiter ausholen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hielt das British Empire in der Wirtschafts- und Finanzwelt die Zügel noch fest in der Hand. Doch in Europa entwickelte sich das junge deutsche Kaiserreich zu einem immer stärker werdenden wirtschaftlichen Konkurrenten. Seine Exportwirtschaft brummte. Seine Handelsflotte wuchs zusehends. Waren „Made in Germany“ wurden überall bevorzugt, selbst in England. Das Mutterland der Industrialisierung und der Kolonialisierung verlor langsam aber sicher an Boden. Zugleich hatten die ehemaligen Kolonien jenseits des Atlantiks – die sich seit Ende des 18. Jahrhunderts United States of America nannten – längst damit begonnen ihre eigenen Claims abzustecken. Sie breiteten ihre Einflusssphäre gen Südamerika und nach Asien aus.

In der Finanzwelt der USA herrschten Wildwestsitten, die nur mühsam mit Gesetzen reguliert werden konnten. Ein ums andere Mal brachen Spekulationsblasen in sich zusammen. Manchmal genügten schon Gerüchte um eine Krise auszulösen. Banken gingen bankrott und das Geld der Anleger und Sparer war von einem Tag auf den anderen verloren. Firmen, die den Banken vertraut hatten, konnten trotz theoretischer Bonität keine Gehälter mehr zahlen oder ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Bei der »Panik von 1907«, die verschiedenen Quellen zufolge von J. P. Morgan*) durch das Streuen von Gerüchten ausgelöst worden sein soll, gingen einmal mehr viele Banken durch einen so genannten Bank-Run pleite.
*) Laut anderen Quellen sind die Gerüchte J. P. Morgans allerdings selbst ein Gerücht.

(mehr …)

Terrorterror

Sonntag, 02. November 2008

Diese Wortschöpfung sollte ich mir patentieren lassen. Oder Gebrauchsmusterschutz beantragen. Was Terror ist, dazu bedarf es keiner umständlichen Erklärung mehr. Schließlich sind wir tagtäglich davon bedroht. Auch international und so. Ich erkläre es trotzdem kurz mal eben: Terror ist per definitionem die Verbreitung von Furcht und Schrecken durch angedrohte oder vollendete Gewalt. Es geht in der Regel um die Erreichung von politischen beziehungsweise wirtschaftlichen Zielen. Sei es mithilfe von Attentaten auf Politiker, dem Legen von Bomben, Geiselnahme nebst Erschießung und vieler anderer Spielarten. Terror heißt es, solange selbiger als Freizeitbeschäftigung von Privatpersonen oder privaten Organisationen verübt wird. Geht Terror von staatlicher Seite aus, dann heißt es laut politisch korrekter Sprachregelung „Krieg gegen den internationalen Terrorismus“. Anders als beim privat organisierten Terror werden von staatlicher Seite in der Regel die Erreichung von politischen beziehungsweise wirtschaftlichen Zielen verfolgt und man arbeitet mithilfe von Attentaten auf Politiker, dem Legen von Bomben, Geiselnahme nebst Erschießung und vieler anderer Spielarten. Da einem Staat aber naturgemäß weit mehr Mittel zur Verfügung stehen als sie von Privatleuten aufgebracht werden können, entsendet er auch mal ganze Heeresdivisionen, Flotten oder Fluggeschwader. Beispielsweise zum Herbeibomben von Demokratie. Außerdem kann ein Staat seinen Terror ganz offen betreiben, denn er bekämpft ja laut eigenem Bekunden den Terror. Es gibt also einen großen Unterschied zwischen Terror und Terror. Gleichwohl sind die Grenzen fließend, aber das wäre jetzt zu kompliziert auszuführen.

Bedroht ein Staat hingegen seine eigene Bevölkerung mit dem Terror Dritter oder begünstigt gar die Anwendung von Gewalt gegen seine eigene Bevölkerung durch Dritte, dann passt der Terminus nicht mehr zum Muster. Dafür habe ich mir das Wort Terrorterror ausgedacht. Warum? Weil’s nahe liegt.

In den 1970er Jahren da hatten wir noch richtigen Terror. Und die Terroristen waren echt und bitterböse. Die linke Baader-Meinhof-Gruppe oder Rote Armee Fraktion (RAF) machte keine halben Sachen. Attentate, Bombenterror, Morde und Bankraube wurden noch mit dem gebotenen Ernst betrieben. Später hat man die RAF institutionalisiert und der Terror bekam quasi eine staatliche Regulierungsbehörde. Bis die „RAF“ dann vor 10 Jahren ganz unerwartet bekannt gab, sie wolle nicht mehr mitspielen. Möglicherweise weil sie der neuen Mär vom internationalen Terrorismus weichen musste. Tja, wo ist nur die gute alte Zeit geblieben? Heute ist alles so substanzlos und beliebig geworden. Gute Menschen treten gegen böse Menschen an, schwarz gegen weiß. Staatsgewalt und etablierte Medien vereint im Kampf gegen Archetypen simpelsten Strickmusters. Befinden wir uns wirklich in einem billigen B-Movie oder kommt es nur mir so vor?

(mehr …)

9/11 oder wie mich das Pentagon bekehrte

Sonntag, 28. September 2008

Über 9/11 wurde in der Vergangenheit bereits viel im Internet geschrieben. Der Angriff auf die Türme des World Trade Centers (WTC) und auf das Pentagon, der mysteriöse Absturz bei Shanksville, die unverhohlene Sprengung des WTC7-Hochhauses sind Legende in Blogs und Aufklärungsseiten. Das Pentagon ist mir, obwohl es nur das dritte Gebäude war das damals angegriffen wurde, am Besten im Gedächtnis haften geblieben. Vielleicht, weil mir dieser Angriff von Anfang an am Seltsamsten vorkam. Man findet genügend ernsthafte Recherchen zu dem Thema. Deshalb möchte ich einmal aus der Ich-Perspektive formulieren, wie sich das Ganze für mich darstellte.

Der 11. September 2001 war ein grauer Septembertag hier in München. Ich saß in meinem Büro und schrieb an einem Stück Software. Kurz vor 17 Uhr fuhr ich meinen PC runter, wollte noch schnell bei unserem damaligen Netzwerk-Admin vorbeischauen und dann nach Hause. In seinem Büro waren bereits zwei unserer Vertriebsleute und betrachteten ungewohnt ernst einen Bildschirm. Sie klärten mich kurz auf, was mit dem World Trade Center und dem Pentagon geschah. Ziemlich verdattert ging ich nach ein paar Minuten heim. Zu jener Zeit gehörte ich noch zu der großen Schar Ahnungsloser, die sich ihre Gesinnung von Politik und Medien vorkauen ließen. Insofern war mein Weltbild recht übersichtlich sortiert. Ich glaubte sehr genau zu wissen, wer die Guten und wer die Bösewichte waren. Stand ja schließlich immer auf der Titelseite zu lesen.

Zuhause angekommen – die Firma war damals nur ein Haus weiter – machte ich sofort den Fernseher an, ob ARD oder ZDF weiß ich heute nicht mehr genau. Ich glaube, im ZDF wars. Das Erste was ich zu sehen bekam war der angegriffene Flügel des Pentagon, dessen Fassade zu dem Zeitpunkt noch stand. Es war eine rußgeschwärzte Fläche zu sehen, von der man behauptete ein Verkehrsflugzeug sei da hineingeflogen. Ich fragte mich, wie groß denn das Flugzeug gewesen sein soll. Denn Beschädigungen waren zwar zu erkennen, doch erschienen sie mir auf den ersten Blick nicht so gravierend dass sie die Bausubstanz betrafen. Es hatte offensichtlich gebrannt, ein paar Fenster waren beschädigt, Mauerwerk schien herausgebrochen. Da wusste ich noch nicht, dass angeblich eine Boeing 757 die äußeren drei Gebäuderinge durchschlagen haben soll.

(mehr …)

9/11

Donnerstag, 11. September 2008

Heute jährt sich zum siebenten Male der Tag des größten Terroranschlages auf US-amerikanischem Boden. Am 11. September 2001 kaperten in den USA islamistische Selbstmordattentäter, bewaffnet mit Teppichmessern aus dem Baumarkt, vier Verkehrsflugzeuge amerikanischer Fluggesellschaften. Zwei dieser Flugzeuge wurden von den Attentätern in die beiden Türme des World Trade Center (WTC) gelenkt. Ein weiteres in das Pentagon-Gebäude und das vierte Flugzeug stürzte bei Shanksville ab, nachdem Besatzung und Passagiere versuchten die Flugzeugentführer zu überwältigen. Die beiden Türme des World Trade Center stürzten nach einem Brand, der durch das Kerosin der Flugzeuge verursacht wurde, in sich zusammen. Weitere Gebäude des WTC wurden stark beschädigt, Gebäude Nr. 7 des WTC-Komplexes fiel nach einem Brand ebenfalls in sich zusammen. Der Flügel des Pentagon, in den sich eines der Flugzeuge bohrte, wurde ein Raub der Flammen und stürzte ein. Beim Absturz in der Nähe von Shanksville gab es keine Überlebenden. Als Drahtzieher der Attentate konnte Osama Bin Laden, der sich in einer Höhle in den Bergen von Afghanistan versteckt hielt, überführt werden. Bei diesen schrecklichen Attentaten verloren insgesamt über 3000 Menschen ihr Leben.

Ungefähr so könnte die Kurzfassung der offiziellen Version der Ereignisse des 11.09.2001 aussehen. Wegen des amerikanischen Datumsformates schlicht 9/11 genannt. Wie wir wissen, lieferte 9/11 der US-Regierung einen Grund Afghanistan und den Irak zu überfallen. Außerdem wurden mithilfe des von der Bush-Regierung beschlossenen Patriot Act wesentliche Teile der amerikanischen Verfassung zur Disposition gestellt.

Es gab in der Geschichte der USA viele Ereignisse, die letztlich einen Angriffskrieg oder den Kriegseintritt der USA legitimierten. Nach allem was sich Büchern und dem Internet entnehmen lässt, weiß man heute welche Tradition die USA mit Operationen unter falscher Flagge, umgewidmeten Unglücken oder unterlassenen Aktionen pflegt. Diese alten Zwischenfälle und Anschläge sind gut dokumentiert. Im Folgenden möchte ich einmal den Versuch einer Zusammenfassung wagen.

(mehr …)